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"Vier verliert": Seltsame Mitarbeiter-Kontrollen bei Hollister

Bei der Modekette Hollister in Deutschland wird das "Würfelprinzip" für Taschenkontrollen eingeführt. Wer die Vier würfelt, wird kontrolliert, so die außergerichtliche Vereinbarung zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung, um einen Gerichtsentscheid abzuwenden.

Für die Mitarbeiter der Filiale im hessischen Frankfurt gilt das als "Erleichterung", wurden doch bisher die Taschen und Jacken aller Mitarbeiter kontrolliert. Die 16 weiteren Deutschland-Filialen sind davon nicht betroffen.

Denn dort gibt es laut der Gewerkschaft Verdi gar keinen Betriebsrat - aus Angst der Mitarbeiter, dass ihre Verträge nicht verlängert werden.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mitarbeiter, Vertrag, Kontrolle, Hollister
Quelle: orf.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2013 09:07 Uhr von saber_
 
+15 | -6
 
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@deereper

was genau ist daran seltsam? stichhaltige kontrollen beim verlassen des betriebsgelaendes sind standard....


wenn security am drehkreuz steht wird ein knopf gedrueckt und wenn es piepst wird diese person kontrolliert....
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05.04.2013 09:17 Uhr von Mecando
 
+7 | -7
 
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Seltsam ist das wirklich nicht.
Im Betrieb meiner Mutter ist das seit 20 Jahren normal.
Kurz vor Verlassen nach Arbeitsschluss kurz gewürfelt und wenn die Augen auf dem Würfel gleich der Wochentagszahl entsprechen, wird eben kurz ein Blick in die (Hand-)Tasche geworfen.

Nichts Dramatisches, und schon gar nichts Seltsames.

Minus für den Newstitel.
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05.04.2013 09:35 Uhr von blade31
 
+5 | -1
 
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Bei uns war das genauso Jacken und Handys mussten draussen bleiben und bei Pausenantritt oder Feierabend musste jeder einen Knopf drücken und bei dem es gepiepst hat wurde mit dem Metall Detektor kontrolliert...

Legitim und Normal
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05.04.2013 10:19 Uhr von brycer
 
+8 | -1
 
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@labertaeschchen:
Was hilft es dir wenn du weißt dass die Chance bei 1:6 liegt? Es ist nicht gesagt wann die 4 kommt - und wenn sie da war dass es wieder 6 Würfe dauert bis sie wieder kommt. Das kann auch schon beim nächsten Mal sein - und dass mehrere Tage hintereinander. Oder es kommt wochenlang nicht vor und plötzlich... ;-)
Du siehst, es gibt auch hier keine Sicherheit für die Mitarbeiter dass sie mal was aus der Firma schmuggeln. Da kommt so ein Piepser auf das gleiche raus.
Was lernen wir daraus?
Nichts mitnehmen und der Job ist sicherer.
Auch wenn der eine oder andere Kugelschreiber nicht gleich zur Entlassung führen muss - Minuspunkte bei der nächsten ´Entlassungswelle´ hat man auf jeden Fall weg - und das ist nicht gerade gut. ;-P
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05.04.2013 10:27 Uhr von Bono Vox
 
+10 | -2
 
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Einfach mal nix klauen?
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05.04.2013 10:31 Uhr von Kamimaze
 
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Also, Hollister ist der seltsamste Laden, den ich je gesehen habe:

1. ist es schon schwiering, de Eingang zu finden, da er total verbaut oder verstellt ist,
2. ist die Musik dort drin so dröhnend laut, dass jede Unterhaltung, auch mit den Verkäufern, praktisch unmöglich wird und
3. ist es dort drin so finster, dass man prakisch nichts sieht.

Der ganze Laden schreit eigentlich nur: "Verpiss dich!!!"

Dröhnend laute Musik und Dunkelheit - woanders geht sowas als Folter durch. Die Verkäuferinnen und Verkäufer können einen nur leid tun!
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05.04.2013 10:41 Uhr von thor76
 
+1 | -1
 
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mal ganz sachlich betracht. Darf ein Arbeitgeber keine Taschenkotrolle mich zwingen, dies bei mir durchzuführen. Wenn ich mich weigere darf, muß die Polizei hinzugerufen werden. Um das zu umgehen wird ja auch von Seiten des Kontrollierenden gefragt, ob er in die Tasche sehen darf. Wenn der Arbeitgeber nichts sagt oder dem zustimmt ist die Taschenkontrolle freiwillig.
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05.04.2013 11:04 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -1
 
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Diesen ganz interessanten Artikel hab ich gerade gefunden:

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