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Und wir zahlen dafür: Deutschland verschenkt Strom im Wert von drei Milliarden Euro

Obwohl Strom durch die Energiewende in Deutschland immer teurer wird, exportiert Deutschland jede Menge Strom ins Ausland und die Stromkunden haben die Lieferungen an andere Länder mit rund drei Milliarden Euro mitgetragen.

Im Jahr 2012 wurden 66,6 Terrawattstunden, ein Großteil davon teurer Ökostrom, ins Ausland geliefert. Dem gegenüber stehen Stromimporte von nur 43,8 Terrawattstunden.

Ökostrom kostet Stromkunden pro Kilowattstunde rund 18 Cent, der grüne Strom wird an der Strombörse aber für weniger als 5 Cent ins Ausland verkauft. Im Jahr 2012 subventionierte jeder Bürger in Deutschland den Strom für das Ausland mit mehr als 36 Euro.


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WebReporter: ChackZzy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Euro, Strom, Wert
Quelle: www.bild.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2013 09:36 Uhr von maki
 
+25 | -4
 
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Die Märkte werden das schon regeln.

*hust-röchel-rofl*
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05.04.2013 09:39 Uhr von stitch
 
+29 | -5
 
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Schwachsinn!
Zitat: "Wir exportieren immer mehr Ökostrom!" Wird der an der Grenze gesondert gekennzeichnet oder wie kommt "BILD" zu dieser Erkenntnis?

Zitat 2: "An der Börse wird der grüne Strom aber für weniger als 5 Cent gehandelt!" Der andere aber auch... Und der Fehler der Energiewende ist ja nicht, daß sie Geld kostet sondern daß dieses Geld vom Verbraucher und nicht von den Stromkonzernen bezahlt werden muß, die nachweislich 20 Jahre lang zuviel Geld kassiert haben!

Außerdem: Hat nicht die gleiche "Zeitung" noch vor sechs Monaten behauptet, daß wir durch die Energiewende eine furchtbare Stromknappheit erleiden würden? Und jetzt beschweren sie sich, daß der Stromüberschuß ins Ausland verkauft wird? Wenn der Strompreis an der Börse steigen soll, damit wir Verbraucher den Strom nicht bezuschussen müssen, dann müssten wir den Überschuß reduzieren. Zum Beispiel indem wir Kohlekraftwerke abschalten.
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05.04.2013 09:51 Uhr von sicness66
 
+20 | -3
 
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Also dümmere Propaganda gibt es ja nicht. Aber typisch Bildzeitung.

Der Rest steht schon beim Kollegen @stitch
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05.04.2013 10:07 Uhr von manbearpig
 
+3 | -8
 
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Das Problem ist halt, dass wir im Winter, wenn wenig Wind weht und kaum Sonne scheint, der Stromverbrauch am höchsten ist. Wir können also bisher auf kein konventionelles Kraftwerk verzichten.
Das Stichwort ist hier "gesicherte Leistung".
Also bleibt uns nichts anderes übrig den Strom ins Ausland zu verkaufen, damit sich konventionelle Kraftwerke noch rentabel betreiben lassen.
Ich verstehe echt nicht, warum es manchen Leuten so schwer fällt diesen einfachen Zusammenhang zu verstehen.
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05.04.2013 10:30 Uhr von Norman-86
 
+12 | -2
 
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Wir werden eh alle nur ausgenutzt in Deutschland.. müssen für sachen Bezahlen die wir nicht möchten... müssen haufen Steuern zahlen die ins Ausland Befördert werden, weil die Länder nicht klar kommen.

Man kann sich gerade so über Wasser halten, Hauptsache andere Profitieren immer dran und uns fragt keiner..
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05.04.2013 10:31 Uhr von uhrknall
 
+4 | -1
 
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Die kommen auf immer neue Ideen, um uns die extrem hohen und immer weiter steigenden Strompreise zu erklären...
Mit Dingen wie "Die Deutschen bezahlen für..." kann man wohl nur noch BILD-Leser locken. Wer aber denken kann, ist klar im Vorteil...
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05.04.2013 10:50 Uhr von Seb916
 
+13 | -0
 
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Wenn ich sehe was zum Beispiel unsere Nachbarländer für Strompreise haben könnte ich kotzen.
Überall sinken aufgrund unserer Strompolitik die Preise, da der Markt immer mehr Strom erhält. Nur in Deutschland - da muss alles erstmal teurer werden.
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05.04.2013 11:46 Uhr von El_Zane
 
+7 | -3
 
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@Die Vorposter
Mal den ganzen dümmlichen Unsinn der Bild oder der News beiseite lassend, gibt es da einen leider sehr wahren Kern. (Wankelbrecher hatte ihn bereits angesprochen).

Gerade wenn es vor den Küsten der Ost- und Nordsee oder allgemein im Norden Deutschlands stärkere Böhen auftreten, speziell zu Zeiten wo wenig Strom genutzt wird, erzeugen die Windkraftwerke so viel Strom, dass es zu einer Überproduktion kommt.

Einer massiven Überproduktion, um es spezieller zu sagen, die in keinem Zusammenhang mit dem Verbrauch steht. Nun kann man nur leider nicht Strom wie Wasser einfach wegkippen, wenn man zu viel davon hat. Er muss verbraucht werden, und wenn dies in Deutschland nicht geschieht, dann muss er "verkauft" werden.

Dazu gleich mehr, erstmal als Erklärung, würde der Strom nicht verbraucht werden, würden unsere Netze als Folge komplett überlastet werden und partiell zusammenbrechen (was massive Schäden für die Infrastruktur nach sich ziehen würde).

So, der "Verkauf" des Stromes ist leider nicht so einfach. Wenn wir zu viel Strom haben, haben auch viele unsere westlichen Nachbarn eher kein Stromproblem, und allgemein ist die Nachfrage nach kurzfristigen Spitzenstrom in Nebenzeiten eher gering. Doch der Stom muss! irgendwo hin. Ansonsten -> Überlastung.

Also wird er verkauft, oder eher, verramscht, zu den Preisen wo sich endlich ein Abnehmer findet.
Dies führt sogar soweit, dass zu manchen Spitzenzeiten der Vergangenheit der Exportpreis für Strom negativ war.


Nur um das nochmals zu betonen, ob der bloßen Absurdität, wir gaben anderen Ländern Geld, damit sie unseren Strom abnahmen, und dankten auch dafür (zwangsweise).


Dies ist keine Fiktion, sondern geschieht seit einigen Jahren so, und genügend renommiertere Wirtschaftsblätter berichten regelmäßig darüber (allein die Wirtschaftswoche seit 2006).


Und ja, das haben wir den Grünen (aber nicht nur) zu verdanken, und uns selber, allen nämlich, die planbaren, aber umweltschädlicheren Strom gegen unplan- und kalkulierbaren Strom tauschen wollten, ohne an die Folgen zu denken.

Sry, aber solange wir keine Effizienten Speichermöglichkeiten für Strom haben (und davon sind wir Jahrzehnte entfernt), wird sich an dem Status Quo nichts ändern.


Dass jetzt auch mal die Bild dies sagte, naja, auch ein blindes Huhn findet mal nen Ei, wenn auch reichlich spät und reißerisch wie immer bei dem Verein.

Dennoch, es ist leider Realität.
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05.04.2013 12:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -0
 
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Was passiert eigentlich wenn 100 Kunden von Anbieter A nach Anbieter B wechseln?
Drosselt dann A seine Leistung und B legt noch ein paar Kohlen rein? Ich habe das nie verstanden.
Kein Kraftwerk kann die exakte Leistung liefern, die seine Kunden 500 km entfernt benötigen. Und so haben wir einen Strommix und verschenken überschüssige Leistung.
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05.04.2013 12:37 Uhr von erdengott
 
+2 | -0
 
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Eher verschenken wir es, als dass es der Bürger bekommt. Überfluss zu subventionieren ist grober Unfug und führt z uFehlentwicklungen die zusätzlich zur Subvention bezahlt werden müssen.
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05.04.2013 13:14 Uhr von Hallominator
 
+2 | -0
 
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Das ist nichts neues, wir verschenken Strom doch schon seit über 10 Jahren.
Obwohl... vor 10 Jahren haben wir doch noch draufgezahlt, damit die unseren Strom auch nehmen. Wenn wir ihn jetzt "nur noch" verschenken, dann haben wir quasi schon Gewinn erzielt. -.-
Ich könnte kotzen.
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05.04.2013 14:29 Uhr von Azeruel
 
+0 | -0
 
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@ThomasHambrecht:

Das ist gar nicht so schwer. Das Stromnetz besteht aus virtuellen Handelspunkten und verschiedenen Bilanzierungsgebieten. Durch die Zählstände kann genau ermittelt werden wieviel Stom in welchem Bilanzierungsgebiet verbraucht wurde (Ist nicht ganz richtig, aber für das Verständnis sollte das ausreichen). Die Edkundenlieferanten zahlen dann letzten Endes Geld für die entnommenen Leistung in ihr Bilanzierungsgebiet an die Energielieferanten die das Strom in das Netz eingespeist haben. Wenn nun die Kundn von Anbieter A nach Anbieter B wechseln (aka in ein anderes Bilanzierungsgebiet) werden die Lastgänge einfach übertragen, anhand dessen kann dann abgeschätzt werden wieviel Strom in das Gebiet eingekauft werden muss. Das ist aber reine Buchhaltung. Physisch gesehen passiert genau gar nix da sich gesamtheitlich nichts am Verbrauch selbst ändert.

=> Der komplette Strommarkt ist ein reiner virtueller Handelsmarkt. Von Physischen Wechsel zu anderen Stromanbietern kann nicht die Rede sein.

Und im übrigen ist dass auch mit einer der Gründe warum der Strom zum Teil so verramscht wird/werden muss.

Edit:

Und im übrigen, die Rechnung der Bild ist reine polemik. Da werden einfach Äpfel mit Birnen vergleichen. Was bitte hat der Preis zur erzeugung von Strom und der Marktpreis auf der Strombörse mit dem Endkundenpreis zu tun? Ich will hier nicht die Stromgesellschaftzen gänzlich in Shcutz nehmen, aber der in der news genannte Preis der Endkunden ist nach der Mehrfachen Besteuerung (EEG Umlage, etc. pp.) , welcher den GROßteil des Endkundenpreises ausmacht.

Das ist in etwa so wie wenn ich die Preise der Nahrungsmittel nach der Steuer mit den preisen der Nahrungsmittel in Österreich vor der Steuer vergleiche und die Aussage treffe dass das Essen in Österreich billiger wäre.

[ nachträglich editiert von Azeruel ]
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05.04.2013 14:29 Uhr von a.j.kwak
 
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an alle die jetzt über die grünen herziehen:
das ist NICHT die energiewende der grünen sondern die der CDU/CSU und FDP! Die haben erst die Energiewende beschlossen und danach alles ihnen mögliche getan damit sich für die großen stromkonzerne nichts ändert. deswegen werden gaskraftwerke abgeschaltet und kohlekraftwerke laufen weiter. und von wegen der erneuerbare strom ist nicht steuerbar...windkraftanlagen kann man notfalls sofort aus dem wind nehmen, kohlekraftwerke sind dagegen nur unglaublich langsam steuerbar, teilweise können sie nicht unter 50% laufen weil die kohle zu feucht ist und so... und wie toll steuerbar atomkraft ist weiß ja auch jeder... einzig gut steuerbar sind gaskraftwerke die zurzeit nach und nach abgeschalten werden.
aber nee, die grünen sind schuld und merkel ist toll!!

nachtrag:
http://www.erneuerbareenergien.de/...
die seite kann man vielleicht nicht ganz als neutral bezeichnen aber die bilanz von strom im- und exporten stimmt zumindest....

[ nachträglich editiert von a.j.kwak ]
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05.04.2013 14:45 Uhr von schlammungeheuer
 
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ja ja wir kaufen wenig teuren Strom in Dänemark und den Niederlanden und verkaufen viel billig nach Österreich und in die Schweiz unter dem Strich bleiben 1,4Mrd Gewinn.
Jetzt könnte man natürlich auch berechnen was es jeden Bürger in Deutschland kostet das wir unbedingt den billigsten Industriestrom in Europa haben müssen.
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05.04.2013 15:02 Uhr von a.j.kwak
 
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@schlamm...
strom wurde für durchschnittlich 5,6 cent/kwh verkauft und für 5,25 cent/kwh eingekauft. also wurde billiger eingekauft als verkauft und nicht andersrum!
Quelle: link in vorherigem post
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05.04.2013 15:23 Uhr von no_trespassing
 
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Wir könnten die Preise deutlich senken, wenn der Strom dort verbleibt, wo er erzeugt wurde. Wir könnten theoretisch auch 1-2 weitere AKW abschalten.
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05.04.2013 17:37 Uhr von blaupunkt123
 
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Die Leute die sowas mit unserem Geld betreiben sollte man alle hochkantig rauswerfen.

Aber ohne Millionen - Abfindung !!

Wir zahlen und zahlen und die verschenken unseren Strom
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08.04.2013 10:07 Uhr von forenwanderer
 
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Überlastung der Netze? Teurer Ökostrom? Das Niveau dieser Berichterstattung ist unterirdisch schlecht.

Manchmal ist es auch sinnvoll, sich vor dem Abgeben von Kommentaren zu informieren.
http://oberthal-online.de/...

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