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Nach Ausschreitungen stellt die UNRWA die Essensausgabe im Gaza-Streifen ein

Nachdem es zu Ausschreitungen rund um die Verteilzentren der UNO im Gaza-Streifen gekommen ist, hat das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) die Essensausgabe vorerst gestoppt.

Auslöser der Übergriffe und der Bedrohungen der UN-Mitarbeiter war die Tatsache, dass aufgrund eines immer knapperen Budgets weniger Geld als normal verteilt wurde. Ungefähr 800.000 Palästinenser sind auf Nahrungsmittel-Spenden und andere Wohltätigkeiten angewiesen.

Robert Turner, Chef der UNRWA-Mission, erklärte die Schließung der Zentren mit der akuten Gefahr für die Mitarbeiter. Die Verteilzentren würden erst wieder geöffnet, wenn alle wichtigen Gruppierungen die Sicherheit der Mitarbeiter garantieren würden.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Essen, Gaza, UNO, Streifen
Quelle: www.spiegel.de

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05.04.2013 08:37 Uhr von Bierpumpe1
 
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Interessante und gut geschriebene News. In diese Region wird wohl nie Ruhe einkehren und die Palestinenser leiden weiter Not und Armut.
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05.04.2013 09:26 Uhr von rpk74ger
 
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@Vorredner

Die würden gerne für sich arbeiten, nur geht das halt nicht, wenn die Autonomieregion so von der Außenwelt abgeschottet ist, dass sie nicht einmal Kleber importieren dürfen...
Die machen das da unten nicht zum Spass, denen wurde das Land genommen (mit kräftiger Unterstützung der Kriegsgewinner von 45), es wird Ihnen weiter vorenthalten und großartige Möglichkeiten, außer ein paar Anschlägen oder Bastel-Raketen, haben Sie nicht, um sich zu wehren. Im Gegensatz dazu bekommt der Israelische Staat Milliarden USD vom großen amerikanischen Bruder...
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05.04.2013 10:33 Uhr von Canay77
 
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Bevor Ihr euch üpber den Islam und Palästina ablasst versetzt euch mal in die Lage der Menschen. Wie schlimm muss es dir gehen wenn du bei einem "Geschenk" austickst, weil es einfach nicht genug zum überleben und zu viel zum sterben ist. Bei rund 4Mio einwohnern sind 800.000 auf Spenden und Hilfe angewiesen. Das sind 20% meine lieben Freunde. Hier wird gemeckert wenn die AL quote mal um 0,5% hoch geht. Die Menschen müssen mit dem bischen Ihre Familie ernähren, miete zahlen etc.
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19.04.2013 21:13 Uhr von ElChefo
 
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Stellt sich die Frage, wieso Ägypten so gut wie gar nichts macht - ausser davon zu profitieren, das gewohnheitsmässig alle Schuld Israel zugeschoben wird. Man könnte ja den Grenzübergang Rafah mal offen halten? Wäre wohl zu simpel.

...eine weitere Frage, die sich jedes Mal stellt, wenn ich von der UNRWA lese, ist jene:
Beim UNHCR, dem Flüchtlingskomissariat für ALLE Flüchtlinge arbeiten etwa 7000 Mitarbeiter in über 120 Ländern. Sie sind für alle Flüchtlinge in weltweiten Krisen und Konflikten zuständig.
...die UNRWA als Flüchtlingsagentur ausschliesslich für die Palästinafrage beschäftigt über 30000 Mitarbeiter, in nicht mal einer handvoll Länder.
Irgendwas hängt da doch an den Verhältnismässigkeiten ordentlich schief, oder?

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