04.04.13 21:44 Uhr
 229
 

Eisbohrkerne aus den Anden zeigen 1.800 jährige Klimageschichte in Äquatornähe

Eisfelder nahe des Äquators sind überaus selten. Mit einer Größe von rund 40 Quadratkilometern gilt die Quelccaya-Eiskappe in den peruanischen Anden als größtes tropische Eisfeld. Die Eiskappe liegt 5.470 Meter über dem Meeresspiegel.

Ein Team rund um das Ehepaar Lonnie Thompson und Ellen Mosley-Thompson von der Ohio State University in Columbus hat Bohrkerne gezogen und mit Proben aus dem Himalaya verglichen. Die Bohrkerne von der Quelccaya-Eiskappe sind einfacher zu lesen, da sich hier regelrechte Jahresringe gebildet haben.

In der Regenzeit fällt viel Schnee und dadurch ist diese Schicht sehr weiß, in der Trockenzeit hingegen lagert sich Staub auf dem Eis ab und färbt diese Schicht dunkel. Ebenfalls können die Forscher Einflüsse von "El Niño" bestimmen, da das Eisfeld nah an der pazifischen Küste liegt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klima, Bohrung, Anden, Klimageschichte
Quelle: www.wissenschaft.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Elite-Uni Harvard denkt, dass sie den nächsten Albert Einstein gefunden hat
Dortmund: Studiengang "Flüchtlingshilfe" ins Leben gerufen
US-Forscher stellen Sperma-Check per Smartphone vor

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hier singt der russische Präsident Putin einen 90er Jahre Hit
München: Betrüger erleichtern Rentnerin um 1,2 Millionen Euro
Florida will Entschädigung: Donald Trumps Besuche kosten Millionen Dollar


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?