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Göran Rosenberg schildert in "Ein kurzer Aufenthalt" eine Holocaust-Spurensuche

Der schwedische Publizist und Dokumentarfilmer Göran Rosenberg schreibt in seinem Buch über seinen Vater, David Rosenberg, der zwar Auschwitz überlebte, aber an dem Erlittenen zerbrach. 1960 nahm er sich in seiner neuen Wahlheimat Schweden das Leben.

Sein Sohn beschreibt nun die Geschehnisse und Umstände, die zu dem Selbstmord führten. So konnte sich David Rosenberg nie in Schweden heimisch fühlen und Polen war ihm auch fremd geworden. Und auch die deutsche Bürokratie legte ihm immer wieder Steine in den Weg, wenn es um Entschädigungen ging.

Göran Rosenberg schreibt in seinem Buch nie "die Nazis", sondern stets "die Deutschen". Dies mag vielleicht auch damit zusammenhängen, wie schwierig die Aufarbeitung war und wie sehr sich die Bundesrepublik gegen Entschädigungen für die Opfer gewehrt hatte.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Holocaust, Auschwitz, Aufenthalt, Überlebender
Quelle: www.spiegel.de

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