04.04.13 14:09 Uhr
 4.282
 

Nachgewiesen: Psychosen durch Cannabiskonsum

Nach umfangreichen Untersuchungen von Basler Wissenschaftlern steht nun fest, Kiffen kann zu Hirnschwund und Psychosen führen. Dumm, paranoid und schizophren kann man werden.

Viele Untersuchungen zu Cannabis kamen schon zu diesem Ergebnis. Allerdings war bei den meisten die zur Erhebung benutze Datenmenge zu klein um ein gesichertes Ergebnis zu liefern. Forscher der Universitären Psychiatrischen Klinik Basel haben dies nun geändert.

Die Forscher haben alle weltweit verfügbaren Studien zusammengefasst und ausgewertet. Die Anzahl der Probanden stieg damit auf über 1.000. Ergebnis: Kiffen verändert die Gehirnstruktur erheblich. Schäden durch Cannabis werden von den Konsumenten und Befürwortern immer noch unterschätzt.


WebReporter: 24slash7
Rubrik:   Gesundheit / Sucht
Schlagworte: Droge, Cannabis, Marihuana, Konsum
Quelle: www.20min.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

88 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.04.2013 14:36 Uhr von saber_
 
+56 | -11
 
ANZEIGEN
@cv2000

in meiner jugend waren in meinem freundeskreis auch viele kiffer unterwegs...

zwei sind promovierte physiker, einer ist arzt, zwei sind ingenieure...


einer ist arbeitslos... einer arbeitet "nur" als industriemechaniker...


glaub die studie trifft auf die mir bekannten leute nicht zu...
Kommentar ansehen
04.04.2013 14:47 Uhr von uferdamm
 
+30 | -5
 
ANZEIGEN
@saber_: Hier ebenfalls.

2 Anwälte
1 Arzt
und ein paar Ingenieure.

Alle Top Fit, trotz jahrzehnte langem Cannabis Konsum ;)
Kommentar ansehen
04.04.2013 14:49 Uhr von Canay77
 
+38 | -9
 
ANZEIGEN
@cv2000

in meiner Jugend waren im Freundeskreis viele Kiffer

Einer ist selbstständig und vertreibt mikroelectronic teile und kifft immer noch
Einer ist selbstständiger Informatiker und kifft immer noch
Einer ist ein hohes Tier beim TÜV
Einer ist Controller für Europa bei einem weltweit Top5 Unternehmen in der Elektronik-PC-Server Branche und kifft immer noch

usw. usw.
glaub die studie trifft auf die mir bekannten leute ebenfalls nicht zu...
Von irgendwelchen psychose Fällen ist mir rein gar nichts bekannt
Kommentar ansehen
04.04.2013 14:56 Uhr von p-o-d
 
+33 | -5
 
ANZEIGEN
Metastudien sind bei diesem Thema leider ebenso wenig aussagekräftig wie Einzelne es sind. Um viele Studien zu einer Metastudie herzubekommen, braucht man diese erst mal, aber dazu muss ich weiter ausholen:

Da im frühen, letzten Jahrhundert eine Jahrzehnte andauernde Propaganda gegen Cannabis begann (siehe Glanzstücke wie "Reefer Madness": http://de.wikipedia.org/... ), entstanden auch viele fragwürdige Studien.

Um Cannabis nun schlecht dastehen zu lassen, wurden Studien gerne komplett erfunden, manipuliert oder sonst wie verfälscht oder im Zweifelsfall "unter Quarantäne gestellt". Woran soll man erkennen, ob ein Wissenschaftler "geraten bekam", gewisse Aspekte seiner Studien zu ändern, oder nicht? Das ist natürlich keine cannabisinduzierte, psychotische Verschwörungstheorie, sondern basierend auf den Machtpositionen der Vorreiter. Als großen Feldherren ließe sich Herr Anslinger bezeichnen, der u.A. auch Direktor des FBI war. Als einer der, wenn nicht DER Vorreiter der *weltweiten* Aufnahme von Cannabis in die "Opiumgesetze" ist er nicht ganz unbedeutend. Witzigerweise ging es in seinem Fall nicht um tatsächliche Gefährlichkeit, sondern einmal natürlich - wie gesamtpolitisch seinerzeit, die Denunziation des Rohstoffes als "Niggerdroge", aber sein großes persönliches Engagement basierte offensichtlich auf irgendeinem Kindheitstrauma. Hierzu ein Zitat aus der Wikipedia: "Harry J. Anslinger bekämpfte sein Leben lang Cannabis. Dies war nach seinen Angaben auf ein traumatisches Erlebnis in seiner Kindheit mit einer Morphinistin und einem Apotheker im Jahre 1904 zurückzuführen."


Aber da wir ja bei der Studienglaubwürdigkeit sind, hier das Ergebnis einer Studie der Pattee Library an der Pennsylvania State University: nach seinem Tod am 14. November 1975 ergab eine Sichtung Harry J. Anslingers Aktennachlasses, den er der vermacht hatte, dass 95 % seiner Quellen aus Ausschnitten aus Boulevardzeitungen bestanden.

HALLO? Verknüpft diese Tatsache mal mit folgender Leistung:

"Er [...] erreichte letztlich als Mitglied der Drogenkommission der Vereinten Nationen in den 1960er-Jahren ein weltweites Verbot des Cannabisanbaus."

Mein Fazit daher:
Wenn Studien, die von einer UN Drogenkommision in Auftrag gegeben wurden, in der solche Neurotiker wie Herr Anslinger saßen, in die Grunddaten für diese super neue "Studie" eingeflossen sind, ist das Ergebnis natürlich schon mal negativ in Richtung aller über die Jahre geprägten Vorurteile gerichtet.

DAS wiederum bedeutet nicht, dass Cannabis eine total ungefährliche Spaßdroge ist, die nie und nimmer irgendwelche Schäden herbeirufen könnte. Das kann gerne sachlich diskutiert werden.

Bekannterweise gibt es Cannabis in einigen US-Staaten seit Jahren auf Rezept, in einigen Bundesstaaten bei jedweder Indikation, wenn der Arzt eine Besserungsmöglichkeit darin sieht (z.B. Entspannung bei "Unruhe"). Würden Konsumenten durchweg, wie breitgetreten, zu psychotischen Häufchen Elends, die nur noch sabbernd in der Ecke sitzen könnten, gäbe es doch nicht dort und in vielen anderen Ländern die problemlose, medizinische Verwendung?

Aber wenn hier schon vom "Hirnschwund" die Rede ist, scheint etwas viel an Studien aus der Mottenkiste den Weg in die Labors der Universitären Psychiatrischen Klinik Basel gefunden zu haben ^_^.

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
Kommentar ansehen
04.04.2013 14:58 Uhr von quade34
 
+13 | -40
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
04.04.2013 15:00 Uhr von BeatDaddy
 
+25 | -5
 
ANZEIGEN
und vom Wichsen bekommt man Gicht....
Kommentar ansehen
04.04.2013 15:16 Uhr von klemmbrett
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Wie äußert sich das? Andere Identität?
Kommentar ansehen
04.04.2013 15:17 Uhr von p-o-d
 
+33 | -2
 
ANZEIGEN
@j.wankelbrecher

Du willst mit Kifferspacken, die ihr Leben wegwerfen, nichts zu tun haben, aber kennst diese natürlich trotzdem so gut, dass du meinst dir dieses Urteil über sie bilden zu können?

Guter Versuch ^^

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
Kommentar ansehen
04.04.2013 15:40 Uhr von Bleissy
 
+8 | -14
 
ANZEIGEN
hey ich kenne einen der kifft viel und heufig

seitdem iss der träge dumm wie n meter feldweg antriebslos und sich keinerlei konsequenzen bewusst

ihm selber fällt das übrigens nicht auf
Kommentar ansehen
04.04.2013 15:59 Uhr von nyquois
 
+17 | -4
 
ANZEIGEN
Mein gesamter Freundeskreis, inklusive mir, sind passionierte Kiffer und ich konnte bisher nur bei einem einzigen beobachten, dass er dadurch etwas abgesackt ist. Der Rest: Angehende Informatiker, Physikstudenten, selbständige Webdesigner etc.
Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast!
Kommentar ansehen
04.04.2013 16:05 Uhr von dajus
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
Der Begriff : "Kifferpsychose" ist mir schon seit meiner Jugend bekannt.
Es gibt nunmal einige, die das Kiffen nicht vertragen.
Kommentar ansehen
04.04.2013 17:14 Uhr von Treibeis
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Die Forscher haben alle weltweit verfügbare Propaganda zusammengefasst und ausgewertet. Klingt paranoid, schon klar.^^

1000 Probanden, doch eher eine geringe Zahl, die mich vermuten lässt, das dies dann wohl die Problemfälle waren.
Kommentar ansehen
04.04.2013 17:15 Uhr von Para_shut
 
+10 | -18
 
ANZEIGEN
oh oh, die pro drogen fraktion ist mal wieder total aus dem häuschen.
alle drogisten können sich von mir aus selbst wegballern, ist kein verlust.
Kommentar ansehen
04.04.2013 17:20 Uhr von Treibeis
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Jo, gruß an die Mama, passt schon.
Kommentar ansehen
04.04.2013 18:15 Uhr von antikapital1st
 
+15 | -2
 
ANZEIGEN
Alkoholschäden für Volkswirtschaft vielfach schlimmer! Warum gibt es dazu keine Studien? Warum verbietet man eine nichttödliche Substanz, während eine tödliche Subtanz sogar im TV legal beworben werden darf? Unwissenschaftlicher geht es nicht - Doppelmoral als eigentlicher Grund für das Cannabisverbot.
Kommentar ansehen
04.04.2013 18:15 Uhr von readerlol
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
dafür muss man nur verstehen was gras mit deinem hirn macht... hat man probleme verschlimmern die sich dadurch nur ... ganz pauschal gesagt...
Kommentar ansehen
04.04.2013 18:52 Uhr von Katatonia
 
+5 | -4
 
ANZEIGEN
Ich selbst hatte schon eine durch Cannabis indizierte Psychose. Sie hielt allerdings zum Glück nur 3h an und enthielt Stimmen und Personen die nicht da waren. Für mich ein einschneidendes Erlebnis. Seitdem bin ich auch vorsichtiger geworden.

Psychosen sind ein großes Thema und es gibt diverse Ursachen dafür.

@antikapital1st

Es gibt zum Thema Alkohol und deren Missbrauch mehr als genug Studien und Informationsmaterial.

>>Warum verbietet man eine nichttödliche Substanz, während eine tödliche Subtanz sogar im TV legal beworben werden darf?<<

Eine naive Frage.
Kommentar ansehen
04.04.2013 19:03 Uhr von Dracultepes
 
+18 | -0
 
ANZEIGEN
Ich kenne viele die sich ihr Leben versoffen haben. Das dürfte jede Studie bestätigen das Alkohol ziemlich fies ist.

Trotzdem kenne ich wesentlich mehr die Alkohol trinken und nicht daran draufgehen.

Ähnlich verhält es sich mit so ziemlich jeder Droge. Ein Idiot ist ein Idiot mit Alkohol, ist ein Idiot mit Gras und ist ein Idiot mit Speed etc.

In der Quelle steht gleich in der Überschrift:"...führen kann..."

"publizierten Studien über kiffende Psychosepatienten zusammengefasst "

Aso man nimmt also nur kiffende Psychosepatienten und sagt dann das Kiffen schuld an Psychosen ist.

"«Kiffen ist zwar nicht der einzige Grund für eine Psychose, aber in gewissen Fällen kann es der Auslöser sein», sagt Studienleiterin Anita Riecher-Rössler."

Wieso fehlt das in der Shortnews? Kiffen ist also mitnichten Schuld an der Psychose, es löst sie bei labilen Personen nur aus.

" Zudem gab es Hinweise, dass Cannabis-Konsum bei Psychose-Patienten bereits vor dem Ausbruch der Krankheit zu einem Abbau von Gehirnvolumen führen kann. «Wir konnten zeigen, dass Kiffen vermutlich gefährlicher ist als viele denken», sagt Riecher-Rössler"

Hinweise? vermutlich? Hätte hätte Fahradkette.

Man müsste mal eine groß angelegte Studie ausbrüten die Deutschlandweit in jeder Stadt und auch International durchgeführt wird. Dann schaut man mal über 5 Jahre wieviele Kiffer wirklich negatives erfahren. Abgesehen von die Bullen in Bayern.

Wahrscheinlich kommt da ungefähr das Bild raus was Saber_ schon gezeichnet hat.

Die Dosis macht das Gift

In meinem Freundeskreis wird/wurde auch gekifft. Und alle haben ein geregeltes Leben mit Job und Frau und manchmal Kind. Viele haben studiert und die meisten Abitur. Keiner liegt in der Klappse oder ist sonst wie am arsch.
Kommentar ansehen
04.04.2013 19:17 Uhr von dr-snuggles
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
HÄÄÄÄ????? Wasn da los???? Wer hat das gesagt? Ich werde verfolgt.....


So ein schwachsinn. man braucht halt mal wieder was um draufzuhauen auf mutter naturs allroundmedikament.
so, jetzt steinigt mich. :-)
Kommentar ansehen
04.04.2013 19:50 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -8
 
ANZEIGEN
Es ist eben wie im richtigen Leben. Auch da heisst es:

Ein Süchtiger muss als erstes erkennen das er süchtig ist.
Kommentar ansehen
04.04.2013 20:08 Uhr von Treibeis
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Es ist bekannt, dass du für gewöhnlich konträre Meinungen zu vertreten vorgibst, trollst und lernresistent bist. Dir geht es nicht um irgendwelche Gesundheitsaspekte, nur darum Häme zu zeigen indem du Sucht unterstellst.
Kommentar ansehen
04.04.2013 20:18 Uhr von TimeyPizza
 
+3 | -9
 
ANZEIGEN
Mal eine Frage an alle die so eine Studie direkt als quatsch abtun.

Warum sollte man eine Studie dazu fälschen bzw. so manipulieren das als Ergebniss rauskommt das es schädlich ist? Ich meine, niemand hat etwas davon wenn es schädlich ist und daher verboten ist. Außer vll irgendwelche Drogendealer. Aber wenn raus kommen würde das es nicht schädlich ist, könnte ein Staat das doch zulassen und sich damit eine goldene Nase verdienen.

Warum sollte jemand Cannabis auf Teufel komm raus als schädlich darstellen, wenn es nicht so ist?
Kommentar ansehen
04.04.2013 20:26 Uhr von Treibeis
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Hey, gute Frage. Denken wir beispielsweise an die derzeitigen Anbaugebiete, die von einer legalisierung profitieren würden, wer will das schon?^^ Ach was, es gibt einen ganzen Haufen Gründe, warum Cannabis in ein schlechtes Licht gerückt wird.
Wenn du dich selbst zu informieren beginnst, kannst du eine Menge neue Erkenntnisse gewinnen.
Kommentar ansehen
04.04.2013 20:28 Uhr von TimeyPizza
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
Ah, mit anderen Worten also "Keine Ahnung"
Kommentar ansehen
04.04.2013 20:57 Uhr von Treibeis
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
Wenn deine Auffassungsgabe tatsächlich so mangelhaft ist, dass du "keine Ahnung" herausliest, nützt es tatsächlich wenig, wenn du versuchst dich selbst zu informieren. Ich mach dir nicht den Hampelmann! (Nicht vergessen, ich bin dumm, paranoid und möglicherweise schizophren, weil ich langzeitkiffer bin, das entschuldigt hoffentlich meinen Ton.)

Refresh |<-- <-   1-25/88   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2014 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht