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Britischer Arbeitsminister: 53 Pfund pro Woche reichen - Petition gegen ihn

Der britische Arbeitsminister Duncan Smith hat mit einer Aussage für Empörung gesorgt, wonach 53 Pfund pro Woche vollkommen fürs Leben ausreichen.

Eine Online-Petition will nun den Politiker dazu zwingen, seinen Worten Taten folgen zu lassen.

Smith behauptete, er wisse genau, wie es ist, "am Exitenzminimum zu leben", denn er war bereits zweimal arbeitslos. Bei der Petition haben bereits 400.000 Menschen unterzeichnet, was Smith als "Farce" abtat.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Woche, Pfund, Petition, Arbeitsminister
Quelle: www.sueddeutsche.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2013 12:25 Uhr von SNnewsreader
 
+29 | -1
 
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Das sind rund 62€ und das bei den Preisen in England. Soll er mal vier Wochen machen ... täte ihm gut, passen die alten Anzüge wieder.
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04.04.2013 12:39 Uhr von benni-88
 
+22 | -0
 
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ich weis ja nicht was er mit es reicht zum leben meint klar essen und trinken passt aber was ist mit miete wasser heizung strom und den rest
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04.04.2013 14:11 Uhr von dieterzi
 
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wenn er wirklich wissen würde wie es ist, mit sehr wenig leben zu müssen würde er einen solchen Scheiß nicht sagen und sich selbst als Farce entblösen. Ich kanns schon gar nicht mehr hören (lesen) wie irgendwelche finanziell gut versorgte Idioten meinen anderen erzählen zu müssen was ihnen zum Leben reicht. Jedenfalls würde es allen besser gehen, gäbe es nicht soviele zynische Arschlöcher...
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04.04.2013 15:18 Uhr von Timmer
 
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Also ich verstehe etwas ganz und gar nicht, warum macht der Kerl es nicht so:
Lässt sich von einem Experten ausrechnen, wo das Existenzminimum pro Woche +5Pfund ist

Geht dann vor die Presse und sagt: 62 Pfund WÜRDEN ausreichen, es ist jedoch kein Spaß so zu leben, ich kenn es, war auch zweimal Arbeitslos und konnte/n mir/uns nicht viel leisten und das Wünsch ich keinen, jedoch können wir derzeit nicht sehr viel Geld zaubern aber haben unser möglichstes getan und setzen das Minimum auf 100 Pfund die Woche für Essen und Trinken. Da ist mit ein bisschen Sparkunst auch sicher mal ein Besuch in einem leckeren Restaurant drin.


Das wäre einfach mal Ehrlich und würde dennoch noch in Deckung sein und sich fast komplett aus der Schusslinie nehmen und wenns Früchte trägt sich noch einen Namen machen...

Warum muss alles immer bis auf die fünfte Kommastelle genau ausgerechnet und bloß kein Euro/Pfund zuviel sein und dann immer die Bevölkerung mit sowas sticheln?
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04.04.2013 15:26 Uhr von Flaming
 
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für essen und trinken vllt und solange man kein Auto hat oder Kleidung braucht.

Aber was erwarten die Leute von Politiker die ja lebenslang eine sichere Rente haben.
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04.04.2013 16:22 Uhr von Anonimaj
 
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Wenn er recht hat, und aus eigener Erfahrung spricht...

Inkl. Miete?
Was zahlt man in einer günstigen Gegend an Miete für die kleinste Wohnung?

Wenn es ohne Miete wäre, könnte man locker von ~250 Euro im Monat leben (wären die 53 Pfund pro Woche)!




@McVit

Was ist denn daran so ein Problem?
Was macht dann "nicht glücklich"?
Auch wenn ich Millionen hätte, würde ich in einem kleinen Apaartment (1Z, evtl. gönnt man sich dann aber 2Z) wohnen, ich würde nicht "ausgehen", verreisen oder ein Auto das Gebraucht mehr als 2500 Euro wert ist fahren.
OK, beim Smart kann man gebraucht bei Automatik und Klimaanlage auf 5000 kommen.
Aber der geringe Verbrauch relativiert sich, wenn man ein 2500-Euro-Gas-Auto fährt. Der verbraucht weniger >Euro< auf 100km.
Oder man fährt nur Roller, wenn man als Abhängig Beschäftigter nicht weit und unvorhergesene Strecken fahren muss. oder Fahrrad/Elektrorad.


@Flaming

Kleidung ist ein Nutzartikel!
Den benutzt man so lange, bis er kaputt geht.
Komisch, ich weiß gar nicht wie viel mich Kleidung kostet, weil ich Jaaaahrelang das Gleiche tragen kann. Ab und zu mal eine Hose bis maximal 20 Euro, von mir aus auch Gebraucht. Schuhe? Dockers gebraucht für ~20 Euro in 1A-Zustand.....Unterhosten 3 Stück für 5 Euro, Strümpfe aktuell bei Norma 5 Paar für 5 Euro. OK, "Arbeitsstrümpfe", aber wo soll da der Unterschied sein.....
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04.04.2013 18:31 Uhr von Anonimaj
 
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Wie wäre es mal mit geäußerter Kritik?
Habe ich etwa jemand (2) mit dem gebräuchlichen Begriff "Abhängig Beschäftigter" beleidigt? Löst das etwa Selbstzweifel aus? Einfacher Test für miese Arbeit, fragt euch selbst, ob ihr die Arbeit noch machen würdet, wenn ihr 25mio gewinnen würdet.....

Ich habe diesmal nicht mal das Wort "Arbeitsdrohne" verwendet.
So ein "Abhängig Beschäftigter" braucht am wenigsten ein Auto.
Zumindest dann, wenn er nahe des Arbeitsplatz wohnt. Und so nahe wie möglich an den Arbeitsplatz ziehen ist kein Problem. Zumindest leichter als ohne besondere Qualifikation (08/15 Handwerksdrohne, Bürodrohne usw..) nahe des Wohnsitz eine Arbeit zu finden.


Oder fühlt sich jemand beleidigt, weil ich angebe dass ich nicht ausgehen, verreisen oder ein neueres/größeres Auto fahren würde?
Weil ich damit indirekt evtl. ihre Ansprüche in Frage stelle.
Dinge die sie als wichtiges Statussymbol betrachten.
So wie die Dacia-Werbung ;-) . Besonders die Letzten, die so tun, als regen sie sich über den Dacia auf ("einen auf Understatement machen"), um dann zu verkünden, dass sie es selbst sind.

[ nachträglich editiert von Anonimaj ]
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04.04.2013 19:25 Uhr von fromdusktilldawn
 
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62€ sind ausreichend für essen und trinken, es gibt ja noch grosse tüten lebensmittel für die restefresser
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04.04.2013 22:23 Uhr von Lilium
 
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"Komisch, ich weiß gar nicht wie viel mich Kleidung kostet, weil ich Jaaaahrelang das Gleiche tragen kann. Ab und zu mal eine Hose bis maximal 20 Euro, von mir aus auch Gebraucht. Schuhe? Dockers gebraucht für ~20 Euro in 1A-Zustand.....Unterhosten 3 Stück für 5 Euro, Strümpfe aktuell bei Norma 5 Paar für 5 Euro. OK, "Arbeitsstrümpfe", aber wo soll da der Unterschied sein....."

Ehrlich gesagt will ich nicht wissen wie du rumrennst.
Ich trage zwar nur Strumpfhosen und Röcke, benötige davon aber1 / 2x neue im Jahr. Wenn ich nur 2 paar Röcke besitzen würde, wären die nach nem halben Jahr schon ausgebleicht und verwaschen. (Rock = 2 bis 3 Tage getragen)
Strumpfhosen benötige ich mind. 7. Also pro Tag eine. Ferner trage ich blickdichte Strumpfhosen, die kosten knapp 6€ je nachdem welche DEN Zahl frau bevorzugt.
Ich trage mit SICHERHEIT KEINE gebrauchten Schuhe. Alleine den Gedanken finde ich bah, Füße schwitzen und ich mag nicht in dem Schweiß anderer herumstehen. Ferner habe ich ne Fußfehlstellung und brauche spezielle Einlagen (die ich übrigens selbst zahlen darf, die Krankenkasse übernimmt nur die Schmerzmittel für die Athrose), das passt nicht in jeden Schuh. Ferner ein paar Dockers ist mit Sicherheit nicht das Schuhwerk, dass man für jeden Anlass tragen kann. (Zur Info: Ich besitze genau 4 paar Schuhe und das als Frau. 1 dickes paar Winterstiefel, ein paar chucks, hohe Schuhe, meine Doc Martens).
3 Unterhosen für 5€? :D Weiß, feinripp, löst sich bei einmal dran hängen geblieben auf? Nein Danke.

Strümpfe aktuell bei Norma 5 Paar für 5 Euro. OK, "Arbeitsstrümpfe", aber wo soll da der Unterschied sein....."
...jo, kann ich ja zu meinen hohen Schuhen tragen :D Kommt bestimmt gut wenn ich beim Praktikum im Landtag sitze.

BTW: Studentin, Bafög (leider nicht elternunabhängig) ich muss also mit noch weniger Geld auskommen. Soll heißen ich esse dann lieber nichts, immer noch besser als wegen des Aussehens benachteiligt zu werden und keinen Praktikumsplatz zu kriegen...

[ nachträglich editiert von Lilium ]
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06.04.2013 17:53 Uhr von Anonimaj
 
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@Lilium

In intakter sauberer Kleidung.
Wenn die Hose Risse bekommt, trage ich sie aber nicht mehr, auch wenn das seltsamerweise wieder von "Liliums" und Co. als Normal betrachtet wird. Von solchen "einfachen" Menschen evtl. noch absichtlich getragen wird. Evtl. absichtlich Risse reingemacht und von hinten gesichert werden.
Und wenn ich Jeans trage ist die NICHT künstlich gealtert oder ähnlicher Fashion-Victim Schwachsinn.
Das natürliche Auswaschen ist mir hingegen egal.
Wobei ich Hisen bevorzugen würde, die nicht ausbleichen, wenn es das gäbe (und nicht teurer wäre).
Ich würde aber auch Hosen bevorzugen, die keine Löcher bekommen. Von mir aus aus Kevlar oder ähnlichem.
Die kann dann auch statt 15 Euro 80 Euro kosten.


"benötigen" ist relativ.
Sind die "Strumpfhosen und Röcke" etwa kaputt?
Auch die Röcke? Wenn es Nylons sind, eh ein überflüssiges Kleidungsstück.

"Wenn ich nur 2 paar Röcke besitzen würde, wären die nach nem halben Jahr schon ausgebleicht und verwaschen. (Rock = 2 bis 3 Tage getragen)"
Also eine reine Optiksache.
Ich trage Kleidung nicht aus optischen Gründen, Kleidung ist ein reiner Nutzgegenstand.
Ist das ausgeblichene bei Jeans auch ein Problem? Oder werden die evtl. schon ausgeblichen gekauft?


Nur 4 paar Schuhe zu besitzen finde ich in Ordnung.
Nicht dass ich Kontakte dieser Art zu Frauen oder Männern hätte, aber wenn die Person Kleidung oder Autos über den Nutzwert hinaus schätzt, ist das ein KO-Kriterium.
Das Gleiche gilt für Religiösität oder Esotherik.



Schuhe kann man waschen. Inkl. Einweichen.
Die Beispielhaften "Dockers" sind normal aussehende braune Lederschuhe.
Um was für "Anlässe" geht es? Falls man dort einen Anzug trägt (da fällt mir nur eine Hochzeit ein, nicht mal unbedingt eine Beerdigung oder Taufe), ist das hellbraune das einzig unpassende.


"Winterstiefel"?
Ober ohne diesen Fellrand?
Nein, mir geht es nicht um Tiere, sondern nur darum dass das schon wieder "Fashion-Victim" ist.
Im Grunde sind dann auch Hochhackige nutzlos.



Die 3 Unterhosen für 5 Euro sind kein "Feinripp", sind nicht weiß (blau, schwarz mit roten, weißen usw. Mustern) und da löst sich auch nichts auf.
Was heißt "dran hängen geblieben"?
Das sind ganz normale Slips oder Boxershorts, natürlich von KIK und Co..
Diese "Arbeitsstrümpfe" sind ganz normale Strümpfe, dunkelblau, eine gewebte Struktur...

Und was den "Landtag" angeht, da würde ich in ganz normaler Kleidung hingehen.
Muss keine Jeans sein (wobei das kein Problem wäre), kann eine normale Baumwollhose oder Cord-Hose sein, aber sicher nicht im Anzug.
Auch nicht als MdL, nicht als BdL, und auch nicht als Kanzler oder Bundespräsident.
Wo steht, dass die Anzüge tragen müssen???

Wenn ich einen Handwerker suchen würde, und der kommt hier mit dem Mercedes/BMW vorgefahren, und trägt evtl. noch einen Anzug.....
Da hat der Andere in Arbeitskleidung oder Normalkleidung und Normalwagen (oder auch der Kastenwagen...) schon mal einen Vorteil.....
Wäre ich Personaler/Chef, und ich suche einen Angestellten Handwerker ist es das Gleiche.
Kommt der im Anzug *Zonk*..... Da muss man sich doch fühlen, als hielte einen der Bewerber oder die Tante vom Arbeitsamt (die den dazu gezwungen hat) für doof.
Das Gleiche gilt für "Berwerbungstrainings". Das ist doch das Gleiche, als wenn man bei einer alten Schrottkiste ein paar äußerliche Schönheitsreparaturen vornimmt, Unfallschäden verschleiert, und ihn dann verkauft.
Und gibt es wirklich Personaler/Chefs bei denen teure "Berwerbungsmappen" Eindruck schinden?

Müsste ich mich irgendwo bewerben, ich würde sicher nicht alles tun um den "Hohen Herrn/Frau" zu gefallen.
Abgerissen muss ja nicht sein, aber natürlich.
Da sollte auch der Bewerber den Personaler/Chef mal "abklopfen".
Die Gleiche Art der Befragung an diese Person. Und falls dem Bewerber die Antworten des Personaler/Chef nicht zusagen, sollte der Bewerber auch äußern, dass er die Stelle nicht will. Dann am besten noch bevor dieser das kann.
Ich glaube dass es für viele Personaler/Chefs eine ziemliche Überraschung, bei vorhandenem Narzissmus (in den Chefetagen überdurchschnittlich oft, sogar deutlich überdurchschnittlich als echte Psychopathie) sogar Kränkung wäre, wenn mal der Bewerber die Ablehnung gegenüber dem Arbeitsplatz äußert...

[ nachträglich editiert von Anonimaj ]
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06.04.2013 17:57 Uhr von Anonimaj
 
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Ich meinte natürlich nicht "BdL", sondern "MdB".

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