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Welche Marken verstecken sich hinter den Discounterprodukten?

"Stern" hat No-Name-Produkte von Aldi auf ihre Markenherkunft überprüft und konnte große Preisunterschiede feststellen.

Was die meisten nicht wissen, manche Produkte von Aldi stammen sogar aus der gleichen Produkion wie die Produkte mit Markennamen. Der "Goldähren"-Zwieback von Aldi stammt zum Beispiel von Brandt.

Aldi bietet hier ein Preisersparnis von rund 32 Prozent auf das gleiche Produkt.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Marke, Aldi, Discounter
Quelle: www.stern.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2013 12:20 Uhr von Crawlerbot
 
+12 | -1
 
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*Der "Goldbähren"-Zwieback*

Da is ein B zu viel.

Der "Goldähren"-Zwieback
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04.04.2013 13:14 Uhr von Chuzpe87
 
+5 | -2
 
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Mensch. Wenn das einen wirklich interessiert, hat man sich damit schon vor Jahren beschäftigt. Tolle News.
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04.04.2013 13:27 Uhr von quade34
 
+4 | -3
 
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Wo sollen die Firmen auch hin mit ihrer Überproduktion. Selbst den Preis senken ist unakzeptabel, dann will das Produkt gar keiner mehr. Bei den Discountern kann man ständig mit den Preisen spielen, mal rauf und mal runter. Die Marke muß immer stabil aussehen.
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04.04.2013 13:37 Uhr von deereper
 
+20 | -1
 
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das ist wohl in deiner Jauchegrube so, nicht aber in der realen welt
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04.04.2013 13:39 Uhr von quade34
 
+4 | -2
 
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Jauche... das ist Quatsch. Die Entscheidung wo was verkauft wird, fällt meist am Ende der Produktionskette.
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04.04.2013 13:56 Uhr von Fomas
 
+2 | -2
 
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Also viele Billigprodukte werden aber auch geschmacklich extra schlechter gemacht. Vergleiche Markenchips mit Billigprodukten. Manche schmecken genau so wie das Original, andere wiederum sogar teilweise etwas besser. Kommt immer auf das Produkt an.

Aber das mit dem "Gold B ärenzwieback", wobei aber keine Bären gemeint sind sondern Ähren, finde ich schon extrem witzig.
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04.04.2013 14:08 Uhr von tino02
 
+2 | -3
 
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Die Begründung mit der Überproduktion ist aber sehr veraltet.
Das war früher vielleicht mal so, aber im Zeitalter der Discounterketten werden die Waren auf Bestellung produziert.
Und da kann man dann auch mit den Zutaten spielen. Schlechte Rohstoffe werden dabei niergendwo verarbeitet. Aber eben die Zusammenstellung in Rahmen der Möglichkeiten günstiger gemacht. So kommt in die Fleischwurst eben etwas mehr Fett und "Restefleisch" als in die Markenfleischwurst. So bleibt es eben eine Geschmackssache welches Produkt man kauft.

[ nachträglich editiert von tino02 ]
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04.04.2013 14:30 Uhr von huschi
 
+4 | -3
 
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Die Preisersparnis kommt nicht von schlechteren Zutaten. Denn sonst müssten die Hersteller mehrere Produktionslinien führen, unterschiedliche Lieferanten und Lagerstätten haben, etc. pp.

Nein, die Preisersparnis kommt durch den Verzicht der eigenen Marke.
Während eine Marke "vermarktet" werden muss (also durch aktive und passive Werbung mit allem Pipapo) entfällt dies bei einem White-Label-Produkt vollständig.

Preisunterschiede von 30-50% sind hierbei durchaus realistisch.
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04.04.2013 16:00 Uhr von Maedy
 
+1 | -0
 
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eigentlich ist es immer mal wieder gut so eine Gedächtnisauffrischung durch Stern und Co.So greift man dann wieder bewusster ins Regal beim Kauf...
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04.04.2013 18:46 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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Die Pizza bei Lidl/Aldi kommt auch aus den Straßen der "großen" Hersteller bzw. deren Vertragsherstellern. Das heisst aber nicht das die gleichen Zutaten drin sind. Das fängt damit an das weniger Salami drauf ist und hört damit auf das die Salami nicht so "hochwertig" ist.
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04.04.2013 20:11 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -1
 
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@huschi

"Die Preisersparnis kommt nicht von schlechteren Zutaten"

Sicher nicht immer aber oft, denn gerade die Zutaten machen den Preis. Ich weiß das z.B. Langnese die Qualität bei gerade beworbenen oder neu eingeführten Eissorten kurzzeitig hochgefahren wird und später wieder abgesenkt wird.

Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass die bei knapp kalkulierter Discounter Produktion von den Zutaten her in die Vollen gehen.
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04.04.2013 23:28 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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@quade34
"Wo sollen die Firmen auch hin mit ihrer Überproduktion."

Das hat mit Überproduktion nichts zu tun. Überproduktion würde ja bedeuten, dass man ein IDENTISCHES Produkt unterschiedlich verpackt, um es entsprechend verkaufen zu können.
Nein, worum es eigentlich geht ist Kapazitätsauslastung. Was nutzt Dir eine Fabrik, die 1.000.000 Kekse pro Tag fertigt, wenn Du nur 700.000 davon (am Tag) verkaufen kannst? Und Du musst eine bestimmte Anzahl fertigen, da sich die Fabrik sonst nicht trägt, oder Du die Preise hochschschrauben musst.
Also produzierst Du 3 Tage Deine Marke und den Rest der Woche die Discountermarken.
Natürlich hast Du dann auch die Möglichkeit die Rezeptur zu ändern, dies wäre im laufenden Betrieb nur schwer zu schaffen. Was man nicht macht, ist zu versuchen, etwas bewusst schlechter(im Geschmack) herzustellen. Das wäre Unsinn, jeder hat einen anderen Geschmack.

Alles wird natürlich irgendwie verschleiert, so steht nicht Deine Marke auf den Keksen, sondern nur für wen sie hergestellt wurden. Oder eine Briefkastenadresse die geringfügig von der Deinen abweicht.
Die Kekse habe ich nur als Beispiel genommen, Du kannst auch Fertiggerichte, Chips, Bonbon oder etwas x-beliebiges dort einsetzen.
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04.04.2013 23:40 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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@Jauchegrube
"Es wird solange bei Noname-Firmen angeklopft..."

Was sind denn Deiner Meinung nach "Noname-Firmen"?
Eine Firma hat immer einen Namen, mal bekannter, mal unbekannter.

Und sieh Dir den Verlauf der Lebensmittelskandale an, da sind nicht irgendwo Schweinehälften mit Eiterbeulen zu Gulasch verarbeitet worden. In allen bekannten(zumindest mir bekannten) Fällen sind die Rohstoffe bei den Endproduzenten(denen, die das fertige Produkt an den Markt liefern) in einer Form angekommen, die eine Belastung/Verunreinigung nicht auf den ersten Blick erkennen lassen.
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05.04.2013 00:51 Uhr von Schlauschnacker