04.04.13 09:40 Uhr
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Offshore-Leaks: 2,5 Millionen Dokumente zu Steuerhinterziehung aufgetaucht

Einem Journalistennetzwerk wurden zirka 2,5 Millionen Dokumente über Steuerhinterziehungen zugespielt. Etwa 130.000 Personen sollen daran beteiligt sein, darunter auch viele Deutsche.

"Diese Ermittlungen lüften den Schleier des Offshore-Systems und offenbaren die geheime Welt der Steueroasen", so Gerard Ryle, Direktor des Journalistennetzwerkes International Consortium of Investigative Journalists.

In 15 Monaten haben über 86 Journalisten die Dokumente durchgearbeitet. Es sind darunter etliche Politiker, Prominente oder auch Finanzjongleure. Beliebt sind dabei die Jungferninseln oder die Cook-Inseln.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Journalist, Steuerhinterziehung, Leak, Offshore, Steueroase
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2013 10:06 Uhr von Kurti56
 
+5 | -0
 
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Einfach mal alle Namen veröffendlichen und dann mal sehen wieviele deutsche Politiker dann in Erklärungsnot kommen.
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04.04.2013 10:49 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
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@Klickklaus

Man hat durchaus die Möglichkeiten der sozialen Gemeinschaft zu entgehen, ABER was kommt danach.

Du kannst wegziehen und dir woanders eine Bleibe suchen/ein neues Leben aufbauen usw. aber sowas wollen und möchten die Wenigsten, weil da diese große Unbekannte dabei ist, weil man nicht weiss, was einen erwartet.

Gerade hierzulande will man Zukunftssicherheit und spart darauf hinaus. Der Urlaub im innereuropäischen Ausland ist das höchste der Gefühle im Hinblick auf "die Unbekannte"

Wer von uns verspührt schon den Drang nach Erforschung und Entdeckung von fremden Regionen ausserhalb von Europa. Nur die wenigsten Menschen.

Zum Thema:
Sowas musste irgendwann kommen und war in gewisser Hinsicht auch absehbar, zumal sich mehr und mehr die Unsummen in den unterschiedlichsten Steueroasen gesammelt hätten und es irgendwann fraglich geworden wäre, wo das Geld hinfliesst.
Bin daher absolut dafür, dass sowas öffentlich an den Pranger gestellt wird. Ich vermute viele bekannte Gesichter unter den Flüchtlingen, die vermutlich jetzt alles daran setzen werden, gegen die Veröffentlichung vorzugehen.

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