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Korea-Krise: China stellt sich weiter auf die Seite Nordkoreas

In der aktuellen Korea-Krise hofft gerade die westliche Welt auf den chinesischen Einfluss auf Nordkorea. Doch China reagiert zögerlich. Die aktuelle Lage sei "kompliziert und empfindlich". Man setze weiter auf einen Dialog. Westliche Beobachter sprechen von einem "Schlingerkurs".

China ist der engste Verbündete von Nordkorea und könnte durch verschiedene Sanktionen die kommunistische Diktatur zur Vernunft bringen. So könnte zum Beispiel die Ölzufuhr gestoppt werden. Mittlerweile mehren sich auch in China kritische Stimmen, gerade unter Journalisten und Wissenschaftlern.

So solle man den Partner fallen lassen. Wie genau allerdings mit dieser Krise umgegangen wird, entscheiden nur Staats- und Parteichef Xi Jinping sowie die Mitglieder der "Kleinen Führungsgruppe für außenpolitische Arbeit", in welcher auch ranghohe Militärs sitzen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Krise, Nordkorea, Seite, Unterstützung, Korea
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2013 18:31 Uhr von Crawlerbot
 
+13 | -4
 
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Solange China hinter Nordkorea steht, würde ich als USA oder Südkorea die Füße Still halten.
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03.04.2013 18:38 Uhr von de_waesche
 
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ich würde generell die finger von lassen. mit konventionellen mittel kann auch eine us-armee nordkorea nicht beikommen. andere mittel scheiden aber aus vernunftgründen aus. das wissen auch die koreaner.
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03.04.2013 20:37 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@Crawlerbot
Wenn Nordkorea wirklich nen Krieg anfangen sollte und es einen kurzen Vergeltungsschlag deswegen gibt, dann glaub ich nicht wirklich, dass sich da China einmischen wird....zumindest nicht direkt, also sollte nicht zu lange anhalten der Krieg.

Die Chinesen haben eigentlich einen guten Ruf in der Welt, bis auf ihre Innenpolitik eben, ich glaub nicht wirklich, dass sie den wegen eines "tollwütigen Hundes" aufs Spiel setzen werden, der sein Land immer mehr in den Abgrund treibt.

Aber sollte sich eben alles in einem bestimmten Rahmen bewegen, sonst wirds sicher kritisch.....

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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03.04.2013 20:41 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -5
 
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Hier in der News steht zwar dass China auf der Seite Nordkoreas ist, aber ich kann mir echt nicht vorstellen, dass sie bereit sind alles mitzumachen, was der Kim so treibt...denen ist das ganz bestimmt auch ein Dorn im Auge und für diesen Spinner will sicher keiner wirklich in den Krieg ziehen, vieleicht seine manipulierten und unterdrückten Landsleute noch, aber da hörts dann sicher auch schon auf.
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03.04.2013 22:13 Uhr von Prachtmops
 
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@ bibabuzzelmann

denk mal über die definition von "verbündeter" nach und schreib dann nochmal, zu welcher erkenntnis du gekommen bist.

china wird an nordkoreas seite kämpfen, da geb ich dir brief und siegel drauf!
und dies wird am ende den 3. Weltkrieg auslösen...
Nordkorea und China greifen die USA an, die USA und deren verbündete greifen China und Nordkorea an.
Danach greift China die verbündeten der USA an usw usw.... ergebnis: BOOOOOM!

[ nachträglich editiert von Prachtmops ]
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03.04.2013 22:15 Uhr von Gorli
 
+0 | -0
 
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Ich verstehe irgendwie nicht warum die nicht die Chinesen in die Grenzbesatzung auf beiden Seiten einbeziehen. Nichtmal viele, vielleicht eine Division, das dürfte für die ein klacks sein.

Sollte NK dann noch planen über die Grenze zu fahren würde China denen was husten.
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03.04.2013 22:29 Uhr von hofn4rr
 
+4 | -4
 
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china und russland haben gemeinsame geostrategische interessen in norkorea, weshalb auch die ölzufuhr nicht gestoppt werden würde.

norkorea wird mit sicherheit nichts unternehmen was von den russen oder den chinesen nicht abgesegnet wurde.

umgekehrt wird auch südkorea nichts unternehmen was von den amerigaunern nicht abgesegnet wurde.

von daher würde ich das säbelrasseln nicht überbewerten, zumindest nicht seitens nordkoreas.

der militärische aufmarsch erfolgt bis jetzt hauptsächlich seitens der vsa, während sich nordkorea eher auf aufgebauschte verbale ergüße beschrenkt.

von daher sehe ich den unruhestifter derzeit eher auf amerikanischer seite.
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04.04.2013 09:18 Uhr von Perisecor
 
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@ hofn4rr

"norkorea wird mit sicherheit nichts unternehmen was von den russen oder den chinesen nicht abgesegnet wurde."

Russland engagiert sich seit den 60er Jahren nicht mehr in Nordkorea.

Die VR China hat sich mittlerweile mehrfach öffentlich darüber beschwert, dass Nordkorea anders handelt, als man wünscht.



"umgekehrt wird auch südkorea nichts unternehmen was von den amerigaunern nicht abgesegnet wurde."

Südkorea hat von sich aus überhaupt kein Interesse an einem Krieg mit Nordkorea. Den Leuten dort geht es blendend.



"der militärische aufmarsch erfolgt bis jetzt hauptsächlich seitens der vsa, während sich nordkorea eher auf aufgebauschte verbale ergüße beschrenkt."

Die volle Mobilmachung, die gesamten Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzen und das Verschieben von Reserveeinheiten Richtung Grenze auf Seiten Nordkoreas ist für dich also weniger, als die Verlegung einer Staffel F-22 von Japan nach Südkorea und die Entsendung zweier Arleigh-Burke von Taiwan nach Südkorea?




"von daher sehe ich den unruhestifter derzeit eher auf amerikanischer seite. "

Das mag an deinem, wie man hier leider sehen konnte, doch sehr eingeschränkten Wissen liegen.


Aber hauptsache, es reicht für Propaganda-Schlagworte wie "Amerigauner". Wer braucht da noch Argumente, ne?
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04.04.2013 10:45 Uhr von Acun87
 
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wenn china nordkorea damit drohen würde, die beziehungen zu ihnen einzufrieren, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass der froschfresser verrückt spielt und etwas tun könnte, was ihm später leid tun wird und das ganze in einem großen krieg endet.
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04.04.2013 11:07 Uhr von hofn4rr
 
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@Peri
>> Die volle Mobilmachung, die gesamten Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzen und das Verschieben von Reserveeinheiten Richtung Grenze auf Seiten Nordkoreas ist für dich also weniger <<

mal eben zur vermeintlichen mobilmachung der nordkoreaner.

wir wollen festhalten, die vsa schickt atombomber, einen mit raketen bestückter zerstörer und eine radarinsel, obwohl es seitens der vsa noch vor wenigen tagen hieß:

"Es sei keine Mobilmachung der nordkoreanischen Streitkräfte erkennbar."

weiters:
"Dennoch lässt Nordkorea seiner verschärften Kriegsrhetorik nach Erkenntnissen der USA bislang keine Taten folgen. Die Vereinigten Staaten nähmen die jüngsten Äußerungen ernst, hätten bislang aber „keine Handlungen gesehen, die die Rhetorik stützen“"
nachzulesen hier:
http://www.focus.de/...

>> Aber hauptsache, es reicht für Propaganda-Schlagworte wie "Amerigauner". Wer braucht da noch Argumente, ne? <<

ich drücke mich zugegebenermaßen etwas provokativ aus, aber auch nur deshalb, weil die kriegsrethorik mit taten eher seitens der vsa kommt.

ich hoffe der punkt ist geklärt.

>> Russland engagiert sich seit den 60er Jahren nicht mehr in Nordkorea.

Die VR China hat sich mittlerweile mehrfach öffentlich darüber beschwert, dass Nordkorea anders handelt, als man wünscht.<<

stimmt, nur hilfs- und rüstungsgüter erhalten die nordkoreaner auch weiterhin, unabhängig davon was gerade irgendein politiker von sich gibt.

es ist nun mal so, das die geographische lage nordkoreas die interessen russlands und chinas durchaus tangiert, und das hat kaum etwas mit ideologischen gründen zu tun.

nicht umsonst war gegen anfang des zwanzigsten jahrhundert
die region heiß umkämpft.

vom prinzip her hat sich da auch wenig geändert, auch wenn es heute noch eher um die ressourcen geht die unter dem meeresgrund verborgen liegen.

da wird sich um jede noch so kleine insel gezankt, wie man jüngst zwischen japan und china beobachten konnte.
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04.04.2013 12:30 Uhr von Perisecor
 
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@ hofn4rr

"die vsa schickt atombomber"

Nein. Es wurden lediglich bei einer (jährlichen und angekündigten) Übung zwei Langstreckenbomber eingesetzt, welche Übungsbomben abgeworfen haben.


"einen mit raketen bestückter zerstörer"

Quasi jedes Kriegsschiff der US Navy hat Raketen an Bord. Die entsendeten Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse machen da keine Ausnahme. Warum auch?


"eine radarinsel"

Was ist denn eine Radarinsel?



""Es sei keine Mobilmachung der nordkoreanischen Streitkräfte erkennbar.""

Das bezieht sich auf die Einberufung von Reservisten. Die reguläre nordkoreanische Armee hat mobil gemacht, allerdings bisher keine Bereitstellungsräume bezogen.




"...weil die kriegsrethorik mit taten eher seitens der vsa kommt."

Unsinn, die USA sind verpflichtet, Südkorea beizustehen. Dennoch wurden weder US-Truppen in Südkorea aufgestockt, noch sind größere Truppenverlegungen geplant.

Tatsächlich verlegt wurden bisher lediglich eine Hand voll F-22 von Japan nach Südkorea - aufgrund der stattfindenden Übung.



"stimmt, nur hilfs- und rüstungsgüter erhalten die nordkoreaner auch weiterhin, unabhängig davon was gerade irgendein politiker von sich gibt."

Die letzte Rüstungslieferung Russlands geschah noch zu Zeiten der Sowjetunion. Sogar die zwei Test-Exemplare T-90S Anfang der 90er Jahre musste Nordkorea bezahlen (und sind mit den Zahlungen wohl noch immer im Rückstand).

Die letzte Lieferung aus Rotchina ist ebenfalls eine Weile her.


Hilfsgüter liefern übrigens auch Südkorea und die USA. Daran ist ja auch nichts falsch, immerhin haben die USA auch während des Kalten Krieges Getreide an die Sowjetunion geliefert.
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04.04.2013 13:26 Uhr von hofn4rr
 
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@Peri

ich finds etwas merkwürdig, wenn ich offizielle amerikanische stellen zitiere die eine mobilmachung nordkoreas eindeutig verneinen, und du dann immer noch das gegenteil behauptest.

>> Unsinn, die USA sind verpflichtet, Südkorea beizustehen. Dennoch wurden weder US-Truppen in Südkorea aufgestockt, noch sind größere Truppenverlegungen geplant. <<

mag ja sein, und es ist auch richtig das die vsa südkorea beisteht.

nur ist die verlagerung unter anderem von B2- bombern mit tarnkappentechnologie, die im ernstfall auch mit atomwaffen bestückt werden eine klare provokation gegen nordkorea.

ich möchte an die empfindlichkeit der vsa erinnern mögen, wo in kuba versucht wurde russische atomwaffen zu stationieren.

nicht das die dramatik dieser russischen provokation direkt vergleichbar wäre damals im kalten krieg, nur sollte man sich vor augen führen das man mit dem entsenden der bomber
klar provoziert, solange die gegenseite nur verbale attacken loslässt.

die erhöhte bereitschaft (keine mobilmachung) nordkoreas rechtfertigt die us-reaktion in keinster weise, wenn man vorgibt die situation möglicherweise entspannen zu wollen.

das die vsa hilfsgüter nach nordkorea zukommen läßt, bekräftigt meine annahme dass es seitens nordkoreas nur beim verbalen säbelrasseln bleibt.

das nordkorea in keinster weise alleine eine chance hat südkorea zu besetzen steht doch hoffentlich außer frage.

so naiv dürfte der im westen ausgebildete kim kaum sein, dass er sich da irgendwelche chancen ausrechnet.
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04.04.2013 13:38 Uhr von Perisecor
 
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@ hofn4rr

Du hast Fokus Online zitiert.

In den offiziellen US-Quellen geht es stehts um "large-scale" bzw. "major" Mobilisierungen, was das Einberufen von Reservisten miteinschließt.



"nur ist die verlagerung unter anderem von B2- bombern mit tarnkappentechnologie, die im ernstfall auch mit atomwaffen bestückt werden eine klare provokation gegen nordkorea."

Es wurden überhaupt keine B-2 "verlagert". Die B-2 flogen aus den USA an und kehrten, nach dem Abwurf, dorthin zurück, wo sie sich auch jetzt befinden.

Des Weiteren können B-2 auch ganz normal konventionell bewaffnet werden, wie man in Afghanistan und im Irak sah.

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