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Biologe weist in einer fleischfressenden Pflanze ein gesamtes Ökosystem nach

Ein Team von Forschern der Harvard University rund um den Biologen Benjamin Baiser hat verschiedene Schlauchpflanzen und den Inhalt ihres Kelchs untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass in diesem Kelch ein komplettes Ökosystem existiert.

Bei der Roten Schlauchpflanze (Sarracenia purpurea) ist die Flüssigkeit nicht eine Verdauungsflüssigkeit, sondern Regenwasser. Und in diesem Wasser leben ganz unterschiedliche Organismen, von Mückenlarven und Wasserflöhen bis hin zu Rädertierchen und Mikroorganismen.

Die Pflanze profitiert von diesem Zusammenleben dadurch, dass angelockte Insekten in den Kelch fallen und von den verschiedenen Lebewesen verdaut werden. Den letztlich entstandenen Stickstoff nimmt die Pflanze über bestimmte Organe auf.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Pflanze, Biologe, Ökosystem
Quelle: www.wissenschaft.de

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03.04.2013 15:01 Uhr von blonx
 
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Die Forscher konnten auch zeigen, dass in den Pflanzen immer unterschiedliche Ökosysteme sitzen. Auch zieht er Vergleiche von der Pflanze zu Ökosystemen in Wald und Meer. So könne man in jeder Pflanze ein anderes Beute-Räuber-Verhältnis und die jeweilige Entwicklung beobachten.
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03.04.2013 17:55 Uhr von aberaber
 
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zieh die pflanze mal aus der erde und entziehe ihr luft und wasser, dann wollen wir mal sehen wie lange dieses ökosystem dann noch durchhält.

das ist aus meiner sicht eine symbiose und kein eigenes ökosystem.

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