03.04.13 12:22 Uhr
 514
 

Türkischer Präsident Abdullah Gül gesteht schwere Fehler im Umgang mit Kurden

Abdullah Gül, der türkische Präsident, hat Fehler des türkischen Staates im Umgang mit den Kurden eingeräumt. In der Vergangenheit habe man versucht, Kurden mit Gewalt zu türkischen Bürgern formen zu wollen. Im Osmanischen Reich habe dagegen mehr Toleranz geherrscht. Daran solle man sich wieder erinnern.

Hintergrund dieser Äußerungen sind auch die derzeit laufenden Verhandlungen über eine Verfassungsänderung. Demnach fordern die Kurden, dass die türkischen Staatsbürger nicht mehr pauschal als "Türken" bezeichnet werden. Gül selbst besteht nicht auf einer solchen Bezeichnung.

Die Türkei verhandelt derzeit mit Abdullah Öcalan, Chef der illegalen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), über eine Beendigung des seit 30 Jahren andauernden Konfliktes zwischen Türken und Kurden, dem bislang 40.000 Menschen zum Opfer gefallen sind.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Heinzx1
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Präsident, Fehler, Umgang, Kurden, Abdullah Gül
Quelle: www.wochenblatt.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.04.2013 12:24 Uhr von Rechthaberei
 
+3 | -7
 
ANZEIGEN
"Im Osmanischen Reich habe dagegen mehr Toleranz geherrscht."

Ja in dem Sinne das die Kurden "nur" unterdrückt wurden.

http://de.wikipedia.org/...

http://de.wikipedia.org/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
Kommentar ansehen
03.04.2013 13:04 Uhr von Bildungsminister
 
+12 | -3
 
ANZEIGEN
Wenn er sich jetzt noch für den Genozid der Türken an den Armeniern entschuldigt bekomme ich tatsächlich ein wenig Respekt für ihn. Aber so weit will man dann wahrscheinlich doch nicht gehen ...
Kommentar ansehen
03.04.2013 15:52 Uhr von klartext4u
 
+2 | -12
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.04.2013 16:20 Uhr von Bildungsminister2
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Ganz ehrlich.

Eine neue Verfassung wird den Kurden ihre Muttersprache erleichtern. Aber sobald es weitere politische Probleme geben wird sprich eigene Polizei oder nein wir machen bei diesem oder jenen Projekt nicht mit ist die Guerilla der Arbeiterpartei Kurdistans wieder auf den Bergen und kehrt zurück zum bewaffenten Kampf.
Denn die Türkei will kein Norkurdistan als Staat dulden
und Autonomie wollen sie auch nicht dulden.
Die Kurden werden aber auf Autonomie (Selbstbestimmung) bestehen).

Am meisten tun mir die Menschen in der heimlichen Hauptstadt Nordkurdistans Diyarbakir leid. Denn egal wann der Konflikt wieder aufflammt sie werden die sein die alles ausbaden. Wenn die türkische Armee ihre 10 000 Soldaten da rein schickt.

Mein Tipp wäre daher jedes einzelne Haus sollte sich einen Bunker im Keller bauen der Bomensicher ist. Das wäre das beste für die Menschen. Dann können sie im Frieden und im Krieg immer sicher leben. Anders gehts garnicht.

Da sieht man was Politik alles anrichtet.
Kommentar ansehen
03.04.2013 16:37 Uhr von erw
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
klartext:

als deutscher ohne naziverbindung da meine Vorfahren im ausland lebten und zu der zeit ins KZ kamen, verhungerten oder einfach irgendwie überlebten, kann ich dir ruhigen gewissens sagen, dass es für die armenier einfach nur keine KZs gab. Die wurden entweder erschossen, flohen panisch oder gaben sich bis zuletzt einfach als Türken aus und wurden moslemisch. "Es war Krieg" ist so ne typische Naziaussage, bist Du zufällig Bozkürt-Anhänger?

[ nachträglich editiert von erw ]

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?