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Türkischer Präsident Abdullah Gül gesteht schwere Fehler im Umgang mit Kurden

Abdullah Gül, der türkische Präsident, hat Fehler des türkischen Staates im Umgang mit den Kurden eingeräumt. In der Vergangenheit habe man versucht, Kurden mit Gewalt zu türkischen Bürgern formen zu wollen. Im Osmanischen Reich habe dagegen mehr Toleranz geherrscht. Daran solle man sich wieder erinnern.

Hintergrund dieser Äußerungen sind auch die derzeit laufenden Verhandlungen über eine Verfassungsänderung. Demnach fordern die Kurden, dass die türkischen Staatsbürger nicht mehr pauschal als "Türken" bezeichnet werden. Gül selbst besteht nicht auf einer solchen Bezeichnung.

Die Türkei verhandelt derzeit mit Abdullah Öcalan, Chef der illegalen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), über eine Beendigung des seit 30 Jahren andauernden Konfliktes zwischen Türken und Kurden, dem bislang 40.000 Menschen zum Opfer gefallen sind.


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WebReporter: Heinzx1
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Präsident, Fehler, Umgang, Kurden, Abdullah Gül
Quelle: www.wochenblatt.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2013 12:24 Uhr von Rechthaberei
 
+3 | -7
 
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"Im Osmanischen Reich habe dagegen mehr Toleranz geherrscht."

Ja in dem Sinne das die Kurden "nur" unterdrückt wurden.

http://de.wikipedia.org/...

http://de.wikipedia.org/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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03.04.2013 13:04 Uhr von Bildungsminister
 
+12 | -3
 
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Wenn er sich jetzt noch für den Genozid der Türken an den Armeniern entschuldigt bekomme ich tatsächlich ein wenig Respekt für ihn. Aber so weit will man dann wahrscheinlich doch nicht gehen ...
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03.04.2013 15:52 Uhr von klartext4u
 
+2 | -12
 
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03.04.2013 16:20 Uhr von Bildungsminister2
 
+1 | -4
 
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Ganz ehrlich.

Eine neue Verfassung wird den Kurden ihre Muttersprache erleichtern. Aber sobald es weitere politische Probleme geben wird sprich eigene Polizei oder nein wir machen bei diesem oder jenen Projekt nicht mit ist die Guerilla der Arbeiterpartei Kurdistans wieder auf den Bergen und kehrt zurück zum bewaffenten Kampf.
Denn die Türkei will kein Norkurdistan als Staat dulden
und Autonomie wollen sie auch nicht dulden.
Die Kurden werden aber auf Autonomie (Selbstbestimmung) bestehen).

Am meisten tun mir die Menschen in der heimlichen Hauptstadt Nordkurdistans Diyarbakir leid. Denn egal wann der Konflikt wieder aufflammt sie werden die sein die alles ausbaden. Wenn die türkische Armee ihre 10 000 Soldaten da rein schickt.

Mein Tipp wäre daher jedes einzelne Haus sollte sich einen Bunker im Keller bauen der Bomensicher ist. Das wäre das beste für die Menschen. Dann können sie im Frieden und im Krieg immer sicher leben. Anders gehts garnicht.

Da sieht man was Politik alles anrichtet.

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