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Berlin: Ausgebildeter Arzt muss in einem Dönerladen arbeiten

Nevzat Akpolat, 52 Jahre alt und in seinem Heimatland ein ausgebildeter Arzt, muss in Deutschland trotz seiner Qualifikation in einem Imbiss stehen und Döner zubereiten. Grund dafür ist, dass sein Abschluss aus der Heimat nicht anerkannt wird.

So wie ihm geht es rund 500.000 Akademikern in Deutschland. Deshalb hat die Bundesregierung das Anerkennungsgesetz auf den Weg gebracht. Doch die Hürden bis zur Anerkennung der Titel sind hoch gesteckt.

So sollte Akpolat in Deutschland gleich drei Staatsexamen nachholen, die er in seiner Heimat Türkei bereits bestanden hatte. Dies war einer der Gründe warum Akpolat aufgab.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Arzt, Akademiker, Ausländerpolitik, Anerkennungsgesetz
Quelle: www.bild.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2013 12:34 Uhr von nchcom
 
+36 | -4
 
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Also wenn mir das passieren würde, würde ich mich schnellstens dort wieder hinbegeben wo mein akademischer Grad anerkannt wird, bevor ich im Dönerladen geistig verkümmere.
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03.04.2013 12:38 Uhr von Pilzsammler
 
+6 | -2
 
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Die Arzt? :D
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03.04.2013 12:40 Uhr von Crawlerbot
 
+18 | -14
 
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Wenn man an einer Haselnuss Universität Studiert hat ist es ja wohl klar, das es in Deutschland nicht anerkannt wird.

Aber jetzt kann er seine Traum verwirklichen, in einem Döner in Berlin.

Ich würde mich schämen.
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03.04.2013 12:42 Uhr von quade34
 
+18 | -8
 
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Ist er in der Türkei nix geworden? Warum ist der hier? Schon sehr eigenartig.
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03.04.2013 12:44 Uhr von 24slash7
 
+15 | -6
 
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Er muss nicht in einem Dönerladen arbeiten,
er kann auch zurück nach Ostanatolien und dort versuchen eine Stelle als Arzt zu bekommen. Sicher werden in Ostanatolien viele Ärzte benötigt die mit der Ostanatolischen Kultur vertraut sind und einen Ostanatolischen Abschluss in Humanmedizin haben. Von Diyarbak?r sind es etwa 100 km zur Syrischen Grenze, etwa 230 km zur Irakischen Grenze und 380 km in den Iran. 800 km nach Saudin Arabien. Dort hätte er eventuell keinerlei Probleme gehabt mit der Anerkennung seiner Abschlüsse. Nach Deutschland sind es 2700 km.
Spricht er überhaupt ein für den Klinikbetrtieb notwendiges gutes Deutsch?
Oder möchte er nur Türken behandeln in Deutschland?

[ nachträglich editiert von 24slash7 ]
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03.04.2013 12:46 Uhr von Mistbratze
 
+17 | -7
 
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Ein über den dritten Bildungsweg gelernter Dorfschamane, versucht nun Arzt zu werden ohne zu Beweisen das er es kann.
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03.04.2013 12:48 Uhr von NoPq
 
+11 | -18
 
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Ihr seid alle so daneben.

Da haben wir einen top ausgebildeten Arzt aus der Türkei hier und erkennen ihm die Abschlüsse nicht an. Lassen ihn stattdessen in einer Dönerbude arbeiten.

Gleichzeitig schreit die Politik nach Fachkräften. Aber ja ihr Helden, schicken wir den Arzt wieder zurück.

Ihr seid so dermaßen verbohrt auf "arabische Ghettoschläger", dass ihr wirtschaftlich und gesellschaftlich wertvolle Personen wie den "Dönerbuden-Arzt" wieder zurückschicken würdet.

Euch ist nicht mehr zu helfen^^

PS: Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, dass wir in Deutschland Probleme mit Einwanderung haben. Aber lasst uns dann bitte die wirklichen Probleme ansprechen und nicht einen Arzt aus der Türkei, der hier in einer Dönerbude arbeiten muss..

[ nachträglich editiert von NoPq ]
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03.04.2013 12:49 Uhr von quade34
 
+18 | -7
 
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Was guggst du, isch Schirurg, kann gut Messer.
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03.04.2013 12:53 Uhr von HelgaMaria
 
+14 | -7
 
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Wenn man sich in ein anderes Land begibt, um dort zu arbeiten, sollte man sich im Vorfeld informieren, ob die erworbenen Qualifikationen dort annerkannt werden und falls nicht, wie da erreicht werden kann.

Ist man mit diesen Hürden nicht einverstanden kann man dort eben nicht arbeiten, zumindest nicht unter dieser Qualifikation. Jedes Land ist anders und einzigartig.

Wir Deutsche passen unsere Gesetze andauernd Einwanderern an, sollten sich jedoch nicht Jene unserem Land, unserer Kultur und unseren Gesetzen anpassen?

Wer brät denn uns eine Extrawurst? Wenn deutsche Ärzte die Hürden der Anerkennung ihres Titels im Ausland als zu hoch betrachten werden die anderen Länder sicher diese Hürden niedriger legen...

Ärzte halten das Leben von Menschen in Händen, dürfen keine Fehler machen, die Hürden müssen hoch sein! In unserem Land kann eben nicht jeder ein Arzt sein. Und das ist gut so.
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03.04.2013 13:00 Uhr von quade34
 
+14 | -6
 
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Haberal - Dann muß er doch nicht bei uns arbeiten. Gehe er dort hin, wo seine Qualfikation anerkannt wird.
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03.04.2013 13:02 Uhr von RainerLenz
 
+9 | -1
 
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was spricht dagegen wenn er seine qualifikation für deutschland nachholt?
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03.04.2013 13:03 Uhr von psycoman
 
+14 | -3
 
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Abschlüsse aus vielen Ländern werden in Deutschland nicht anerkannt, während deutsche Abschlüsse im Ausland oft akzeptiert werden. Das hat vielleicht einfach den Grund, dass die Ausbildung in anderen Ländern schlechter oder zu anders ist, als hierzulande.

Wenn jemand tatsächlich sein Fach versteht, sollte ein erneutet Abschluss kein Problem darstellen. Deutschland sucht Fachkräft, sollte also sollchen Leuten ermöglichen diese Abschlüsse in Deutschland erneut zu machen, wenn es sein muss, mit finanzieller Unterstützung, damit keine Mehrbelastung gegenüber Leuten entsteht, die ihren Abschluss hier gemacht haben.

Also wäre ich Artzt und wüsste, dass ich es auch drauf hab, würde ich die Staatsexamen nachmachen, eben um nicht mehr in einem Dönerladen zu arbeiten, sondern meinem Beruf und das zu tun, was ich gut kann. Es ist doch eine einfache Kosten/Nutzen-Rechnung. Ein paar Jahre neu studieren und dann hoffentlich einen gut bezahlten Arbeitsplatz als Arzt finden, oder ewig im Dönerladen schelcht bezahlt werden.

Der Mann scheint in der Türkei aber keine Stelle gefunden zu haben, oder hat sich eine besser bezahlte in Deutschalnd erhofft. Beim Auswandern kann es natürlich passieren, dass man keinen Arbeitsplatz findet. Das ist Pech für den Herrn, aber so ist das Leben.
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03.04.2013 13:09 Uhr von maki
 
+9 | -12
 
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Das Allerschlimmste daran:

Er nimmt einem deutschen BWL-Idioten die Chance auf einen Arbeitsplatz (ok, sowas würde ich im Dönerladen nicht einstellen, sowas gehört hinter die Pommestheke).

Was sagt ein arbeitsloser BWLler zu einem arbeitenden BWLler?

Einmal Pommes Rot/Weiss bitte.
:-D
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03.04.2013 14:01 Uhr von Leimy
 
+5 | -1
 
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Oder eben einen zumindest fachlich ähnlichen Job annehmen. Versicherungen suchen auch immer ärztliche Beratung. Oder eben ein Job in der Pflegebranche.
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03.04.2013 14:44 Uhr von mueppl
 
+8 | -3
 
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>>Ausgebildeter Arzt muss in einem Dönerladen arbeiten<<

Nein, muss er nicht. er kann ja wieder zurück in sein Heimatland und dort als Arzt arbeiten.

Ein Akademiker, der sich nicht vorab informiert, ob seine Abschlüsse anerkannt werden oder nicht, ist sehr seltsam.
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03.04.2013 15:50 Uhr von hofn4rr
 
+9 | -2
 
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die vergabe akademischer titel in entwicklungsländern, wo korruption und kinderarbeit zum alltag gehört, wie eben in der türkei, gibt den anlass zu der annahme, das die beschäftigung in einem dönerladen genau das richtige für den 52 jährigen quacksalber ist.
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03.04.2013 17:26 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -2
 
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"Aber lasst uns dann bitte die wirklichen Probleme ansprechen und nicht einen Arzt aus der Türkei, der hier in einer Dönerbude arbeiten muss.."

Das ist aber wirklich ein großes Problem, ein teil meiner Arbeit ist Migranten bei der Zeugnisanerkennung zu unterstützen und das ist schwer. Aber wie ich finde zurecht. Der Ausbildungsunterschied ist eben groß. Ich kenne etliche Lehrer die in der Küche arbeiten. Klar die haben etwas ganz anderes gelernt, daher brauchen wir Kurse die die Bildungslücken schließen damit die einen Ausbildungsgerechten Job finden.
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03.04.2013 17:31 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -4
 
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@HelgaMaria
"Wenn man sich in ein anderes Land begibt, um dort zu arbeiten, sollte man sich im Vorfeld informieren, ob die erworbenen Qualifikationen dort annerkannt werden und falls nicht, wie da erreicht werden kann."

Das ist fast unmöglich, bei vielen stellen muss man um dies zu beantragen in Deutschland leben. Weiterhin ist eine Orientierung in diesem Verordnungsdschungel von hier aus mit Beratung schon schwer.

"Wir Deutsche passen unsere Gesetze andauernd Einwanderern an?"

Welche andauernden Änderungen?
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03.04.2013 18:28 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -6
 
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@dr.chaos
Ja super das Gesetz das etwas erleichtern soll....

Wenn du 3 Sekunden gebraucht hast, wieso ich, trotz Fortbildungen und externer Beratung, pro Fall Stunden arbeite und der gesamte Prozess etliche Monate dauert. Weiter frage ich mich wieso ich meinen Klienten nur eine sehr schwammige Prognose über den möglichen Erfolg abgeben kann und du das alles nach 3 Sekunden geregelt hast.

Wie viele Zeugnisse und Berufsabschlüsse hast du schon versucht anerkannt zu bekommen?
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03.04.2013 19:28 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -4
 
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@dr.chaos
...und mein Satz war darauf bezogen, das sich Migranten bevor sie einreisen darum kümmern sollen und dies ist für die meisten unmöglich.
Vielleicht habe ich Klienten mit schwierigeren Voraussetzung.


"vielleicht,weil du dich da genau so daneben benimmst wie hier?"


[zensiert!]
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12.09.2013 16:08 Uhr von shadow#
 
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Und auf der anderen Seite das ewige Jammern, dass uns die Ärzte ausgehen...

Dabei hat die Ärztelobby selbst an der Misere Schuld, nachdem sie sich zur Zeit der Wende bestens gegen die Schar an gut ausgebildeten Medizinern aus dem ehemaligen Ostblock abgeschottet haben.
Viele davon sind dann als völlig überqualifizierte und unterbezahlte Kranken-/Altenpfleger und wahrscheinlich nicht wenige auch als Teilzeitalkoholiker geendet.

Was ist eigentlich aus den grandiosen leichteren Zulassungsplänen für Landärzte etc. geworden?
Wenn irgendwo im hintersten Winkel Brandenburgs der Dorfarzt mit Mitte 70 den Löffel oder zumindest die Praxis abgibt, dann war´s das dort mit der Gesundheitsversorgung vor Ort. An dieser Stelle wäre ein Kollege von Herrn Akpolat der es vielleicht eher ruhig und beschaulich mag, wesentlich besser aufgehoben als irgendwo Dönerspieße zu sezieren.

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