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Großbritannien: Proteste gegen "Schlafzimmer-Steuer"

Auch Großbritannien ist immer mehr Sparzwängen unterworfen und vor allem gegen eine Kürzung wird heftig protestiert.

Die sogenannte "bedroom tax" wird als ungerecht empfunden, denn bei dieser Schlafzimmer-Steuer werden Leistungen von Sozialhilfeempfängern gestrichen, wenn sie über ein freies Schlafzimmer verfügen.

Die Regierung erhofft sich dadurch 465 Millionen Pfund Einsparung.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Großbritannien, Steuer, Protest, Sparmaßnahme, Sparzwang
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2013 12:43 Uhr von Bleissy
 
+16 | -1
 
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hmmmm wand wegreissen

ne im ernst ..... da sollns ma wieder die kleinen ausbaden wie immer und überall

aber ausgerechnet da werden sicher bald wieder banken gerettet für x milliarden

[ nachträglich editiert von Bleissy ]
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03.04.2013 12:50 Uhr von Wurstachim
 
+5 | -0
 
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Häh? wie soll das den funktionieren
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03.04.2013 13:51 Uhr von Andy81DD
 
+1 | -0
 
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Ich frage mich nur, wieso so viele von denen ein "freies Schlafzimmer" haben!? Selbst in der Quelle wird dies jetzt nicht weiter ausgeführt.

"Rund eine Million Haushalte sind betroffen, in zwei Dritteln davon lebt ein Mensch mit Behinderung."

Soll dass etwa heißen, das allein schon 1 Million Haushalte eigentlich scheinbar zu große Wohnungen haben? (sonst wäre das zusätzliche Schlafzimmer nicht frei) und das nächste was ich interessant/bedenklich finde, ist die Tatsache, das zwei drittel dieser Haushalte eine behinderte Person beherbergen.
Da fragt man sich doch, was denn bitte alles Behinderung angesehen wird, aber selbst das würde die Entscheidung mit dem freien Schlafzimmer nicht wirklich in Frage stellen.

Wobei natürlich die frage ist, was die Betroffenen jetzt tun sollen, denn nun können sie sich diese Wohnungen kaum noch leisten und müssen sich neue Wohnungen suchen. Kostet den Staat bestimmt auch einiges an Geld, denn die Umzüge darf er auch bezahlen. und ich bezweifle, dass die neuen Wohnungen günstiger sind. Die Preise werden ja meist von den Vermietern "angepasst.
Genauso wie in Deutschland nur auf die größe der Wohnung Wert gelegt wird aber nicht auf die Quadratmeterpreise/Mietpreise. So gibt es teilweise mehr Wohnraum für viel weniger Geld. Denn die Vermieter sind ja nicht dumm und wissen vom Amt bezahlte Wohnungen zu schätzen, somit gibt es dann diese Wohnungen nicht unter dem Preis was das Amt bereit ist zu zahlen bzw. das Gesetz den Sozialhilfeempfängern zugesteht. Dadurch zahlt allein der Deutsche Haushalt jährlich viel mehr als nötig, wenn er denn die Quadratmeterregel pro Person weglassen würde und nur noch, nach Gesamtpreis entscheiden würde. Dann gäbe es auch wieder einen gewisse Konkurrenz.
Also das sparen haben die Ämter nicht erfunden.

Ber zurück zum Thema: leider bleiben viel zu viele Details offen, um pro oder contra für die Betroffenen/Allgemeinheit abwägen zu können.
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03.04.2013 13:58 Uhr von Oberlehrer
 
+0 | -1
 
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Wieso ist die Kürzung von Sozialleistungen eine Steuer?
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05.04.2013 12:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Wieso ist das ein freies "Schlafzimmer" - und nicht etwa ein Hobbyraum, oder ein Ess-Zimmer?
Welcher Depp lässt denn ein Schlafzimmer leerstehen - da fliegen die Möbel raus - dann wir das ein Hobbyraum.

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