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Myanmar: Koranschule in Flammen - 13 Kinder sterben

Am heutigen Dienstag ging in der Stadt Yangon eine Koranschule in Flammen auf. Dabei starben 13 Kinder. Ein elektrischer Defekt in einem Stromrichter soll den Brand verursacht haben.

Die Aufruhrpolizei musste zunächst Schaulustige vom Unfallort fern halten. Viele Muslime waren zugeströmt, weil man zuerst dachte, dass es sich um Brandstiftung handeln würde. Dies konnte inzwischen widerlegt werden und die Massen beruhigten sich.

Die Kinder sind alle erstickt, so die Angaben der Behörden. Die Türen der Koranschule waren aus Sicherheitsgründen alle verschlossen. Die abgesperrten Türen wurden den Kindern zum Verhängnis. Alle Kinder sollen Waisen gewesen sein, berichten Augenzeugen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Brand, Feuer, Myanmar, Koranschule
Quelle: www.aljazeera.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2013 15:28 Uhr von Katzee
 
+15 | -1
 
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Für welche Art Sicherheit sollen eigentlich abgeschlossene Schultüren sorgen?
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02.04.2013 17:19 Uhr von psycoman
 
+7 | -1
 
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@Katzee:
Die Türen waren vermutlich aufgrund der Unruhen verschlossen, bei denen in den letzten Wochen viele Muslime durch Buddhisten getötet oder angegriffen wurden. Daher verschließt man nachts die Türen, was ja noch nachvollziehbar ist, damit niemand unbefugtess in das Gebäude kommt, aber warum wurden die dann nicht von demjenigen der abgeschlossen hatte, direkt geöffnet, damit die Leute entkommen können.

Hatte das Gebäude keine Fenster, oder nur vergitttertet, und nur eine Tür? Oder wieso kam da keiner mehr heraus?

Traurig, dass soviele Kinder sterben mussten, weil ein paar Erwachsene so unfähig sind.

In Myanmar wird es wohl leider kaum Rauchmelder in den Gebäuden geben, dass ist bei uns ja schon selten.
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02.04.2013 18:08 Uhr von Katzee
 
+6 | -1
 
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@ psycoman
Stimmt, bei uns werden die Häuser nachts ja auch abgeschlossen. Es wäre hilfreich für das Verstehen gewesen, wenn in dem SN-Artikel angegeben worden wäre, dass die Jungen nachts in ihrem Schlafsaal starben. So, wie der Artikel jetzt geschrieben ist, liest er sich, als wären die Kinder tagsüber im Unterricht umgekommen. Daher meine Frage.
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02.04.2013 18:19 Uhr von Juventina
 
+2 | -2
 
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Schon Scheisse dass es immer Kinder treffen muss, pffff

Bei solchen "Tragödien" stell´ ich mir, neben dem Kopfschütteln um deren Inkompetenz in Sachen Sicherheit, immer die Frage: Wo war deren Gott denn? Allah ist doch anscheinend so mächtig, etc etc etc... Das war wohl nichts ne, oder war der gerade beschäftigt mit 8jährigen Mädchen? Seinen 72 Jungfrauen? Kriegsführung im Himmel gegen Petrus, Jesus, Jahwe und Buddha?
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02.04.2013 18:35 Uhr von Strange00
 
+2 | -1
 
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Das ist grausam...
Tut mir leid um die armen Seelen...

Was da drum herum passiert, sollte jetzt mal
egal sein...
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04.04.2013 20:28 Uhr von sooma
 
+0 | -0
 
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Oops... das hatte ich auch gerade als News eingeliefert... @Sijamboi: Ik schwöa, ich hab den Newscreator vollumfänglich genutzt - aber nach einer News mit "Birma, Brand, Schule" gesucht. ;)

Dann einfach hier nochmal die Quelle, die ich verwenden wollte:

http://www.ksta.de/...

"Bei einem Brand in einer muslimischen Religionsschule in Birma sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen Kinder. Das Feuer brach laut Medienberichten in den frühen Morgenstunden aus. In dem Gebäude im Zentrum der ehemaligen Hauptstadt Rangun schliefen zu dem Zeitpunkt mehr als 70 Kinder und deren Betreuer. Die Polizei erklärte, der Brand sei vermutlich durch einen Kurzschluss ausgelöst worden. Muslimische Anwohner gaben sich mit der Erklärung nicht zufrieden und forderten weitere Ermittlungen.

Aufgrund religiöser Unruhen ist die Stimmung in dem südostasiatischen Land ohnehin angespannt. Erst vor kurzem gab es in der Stadt Meikhtila in Zentralbirma gewaltsame Ausschreitungen zwischen Buddhisten und Muslimen. Augenzeugen zufolge zogen bewaffnete Mobs, darunter buddhistische Mönche, durch die Straßen. Dutzende Menschen wurden getötet, ganze Stadtviertel und mehrere Moscheen gingen in Flammen auf. Auch aus anderen Gegenden wurden gewaltsame Übergriffe auf muslimische Einrichtungen gemeldet.

Kritiker erklärten, die Unruhen würden bewusst geschürt. Berichten zufolge wurden im Zuge einer von radikalen buddhistischen Mönchen angeführten Kampagne schon seit Monaten Flugblätter mit anti-muslimischer Hetze im Land verteilt. Der Staat habe versagt, die Betroffenen zu schützen und trage eine Mitschuld an der Eskalation.

Birma, das offiziell Myanmar heißt, stand jahrzehntelang unter Militärherrschaft. Seit März 2011 hat das Land eine quasi-zivile Regierung, die überwiegend aus Ex-Militärs besteht. Präsident Thein Sein, selbst ein ehemaliger General, drohte damit, weitere Unruhen notfalls mit staatlicher Gewalt zu unterbinden. Etwa 90 Prozent der Bevölkerung sind Buddhisten, die Muslime machen etwa vier Prozent aus. (epd)"

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