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USA: Auch homosexueller Sohn ändert Meinung von Republikaner über Homo-Ehe nicht

Der US-Republikaner Matt J. Salmon ist in strikt gegen Homo-Ehe und auch die Tatsache, dass sein eigener Sohn schwul ist, ändert seine Meinung nicht.

Das bedeute nicht, dass er seinen Sohn nicht liebe oder respektiere: "Es bedeutet nur, dass ich mich noch nicht so weit entwickelt habe".

In Amerika tobt derzeit ein heftiger Schlagabtausch in Sachen Anspruch auf Gleichstellung der Homo-Ehe.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Republikaner, Homo-Ehe, Matt J. Salmon
Quelle: www.washingtonpost.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2013 12:08 Uhr von Mecando
 
+4 | -3
 
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"Es bedeutet nur, dass ich mich noch nicht so weit entwickelt habe"
Lol, gesteht der sich seine Rückständigkeit ein?

Zum Thema: Ich finde Homosexualität ganz ehrlich ekelhaft, aber es steht jedem zu, zu leben wie er es für richtig hält. Geschmäcker sind eben verschieden.
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02.04.2013 13:57 Uhr von Radler1960
 
+2 | -1
 
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@MW:
Das Rauchverbot soll die Nichtraucher vor dem passiv Rauchen schützen, das hat nichts damit zu tun ob man selber oder der Sohn raucht. Man darf nur nicht dort rauchen wo man andere zum mitrauchen zwingt.
Wenn der eigene Sohn schwul ist, kann man trotzdem gegen eine H. Ehe sein, das ist dann eine Sache des Standpunktes.
Es ist doch ganz normal, dass Vater und Sohn verschiedene Ansichten haben können, zumal bei so einen intimen Thema.
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02.04.2013 17:30 Uhr von Juventina
 
+3 | -1
 
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Ich finde Homophobe, Ewig-Gestrige ekelhaft... Wer 2013 noch solche hinterwâldlerische Ideen vertritt ist ein Vollpfosten, wo Erziehung und geistige Reife fehlen...

Alle in ein Dorf, Mauer drum rum, und dann kônnen die dort ihre Intoleranz leben, ohne intelligente und weiter-entwickelte Menschen zu stören!!!

Aber wenigstens gibt dieser Hammel zu, zurückgeblieben zu sein, die Meisten glauben tatsächlich noch, ein Hirn zu besitzen...
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02.04.2013 19:22 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ Juventina

Dein Kommentar ist doch das beste Beispiel für grenzernlose intoleranz.
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02.04.2013 19:55 Uhr von Juventina
 
+1 | -1
 
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Das mag stimmen, gebe ich offen zu, aber wenn man andere Menschen wegen ihrer Sexualität verdammt,
-als krank hinstellt,
-in verschieden Teilen der Welt zum Tode verurteilt,
-heilen will mit abstrusen Ideen,
-etc

dann kann ich schlecht, als welt-offener Mensch, als toleranter Mensch, nicht einfach weg sehen und den Mund halten. Da bleibt bei mir auch kein Respekt mehr übrig und ich schiesse mal über das Ziel hinaus. Stört mich aber nicht.

Vor 30-40 Jahren gingen Idioten auf die Strasse, um gegen Heirat zwischen schwarzen und weissen Menschen zu protestieren. Das wäre nicht "normal", von "Gott gewollt", "natürlich". Heute lachen wir darüber und schütteln den Kopf über soviel Dummheit und Intoleranz. Und trotzdem bringen es dann Leute fertig, es bei Homosexualität auch zu tun. Und in 30-40 Jahren da lachen alle über die... Ganz einfach...
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02.04.2013 20:10 Uhr von Perisecor
 
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@ Juventina

Mord und Verfolgung sind natürlich in keinster Weise in Ordnung. Das findet in der westlichen Welt aber, zumindest staatlich geduldet, nicht mehr statt.

Genauso wie Menschen mit anderen unliebsamen politischen Ansichten (rechts, links, pro-Atomkraft, gegen Umweltschutz, für Kriege etc.), die womöglich gegen das sind, was jeder einzelne Glauben mag oder auch nicht, sind auch Gegner der Homo-Ehe zu tolerieren, solange sie keinen radikalen Weg einschlagen.

Sonst ist man nämlich letztlich nicht besser als die Person, die man so harsch verurteilt.
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03.04.2013 07:44 Uhr von Juventina
 
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In der westlichen Welt ist es, wie du sagst, vielleicht nicht Mord und Totschlag, trotzdem trauen sich viele nicht, sich zu outen, weil die Masse der Idioten, die anderen ûbersteigt... Aber deswegen muss man noch lange nicht die Augen vor der Welt verschliessen, dabei kommen nämlich nur Idioten raus, die keie Ahnung mehr von nichts haben...

Und wo fänkt denn "der radiakel Weg" an? Wo die Söhne und Töchter ihr Leben ruinieren, weil sie sich nicht trauen sich zu outen? Ein 13jähriger sich das Leben nimmt, weil er nicht weiss, wie er "beichten" soll, dass er auf Jungs steht? Homophobie ist perfide und zerstört Leben, gerade weil man sich nicht traut ehrlich zu sein, wegen Idioten...

Wenn ich gegen Gegner der "Homo-Ehe" stänkere ist das auch was anderes, als gegen Antifa Mitglieder, Rechts-Radikale, und und und zu meckern... Eine politische Meinung basiert wenigstens, wenn auch auf kranken Hirngespinsten, auf einer Überlegung. Wenn mich aber stört, dass mein Nachbar mit einem Mann lebt, dann ist das einfach nur blöd. Zumal die Meisten das ganze ja noch toppen und mit religiôsem Quatsch begründen... Solange man zu Hause mault und draussen den Mund hält geht´s ja noch, aber welche, die sich wie früher Rassisten, dann noch öffentlich âussern, das ist einfach nur peinlich und da kann ich so schlecht weg sehen und muss zum Gegenschlag ausholen...

Du hast Recht, am Ende ist man nicht besser, zumal man sich dann wegen Pöbeleien selbst doof vorkommt, aber ab und zu, da muss man sich auf das Niveau der Idioten begeben um sie bekämpfen zu können...

Mich stören ja die Leute nicht, die es "nur" nicht verstehen. Ich kann aucn nicht verstehen, wie man als Frau auf eine Frau stehen kann. Es stört mich aber nicht. Nur weil ich es nicht verstehen werde weil ich auf Mânner stehe, ist es noch lange nicht schlecht, böse oder falsch.
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03.04.2013 10:22 Uhr von Perisecor
 
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@ Juventina

Du hast mit deinen Ausführungen schon recht.

Ich finde es jedoch wichtig, dass man selbst so lange tolerant ist, solange man eben keine radikale Meinung oder Handlung erdulden muss - für mich persönlich beginnt das dort, wo gegen westliche Grundrechte verstoßen wird oder mit hoher Wahrscheinlichkeit irreperable Schäden zurückbleiben (also z.B. auch Mobbing).

So lange sich Menschen innerhalb dieses tolerierbaren Bereiches aufhalten, können sie meinetwegen glauben, an was sie wollen - gerne auch ohne Begründung. Und wenn das Resultat dieses Bereiches ist, dass Menschen Homosexuelle, Christen oder Atomkraftwerke hassen, dann ist das ebenso in Ordnung - so lange sich dieser Hass in legalen Wegen kanalisiert (z.B. Demos).


Das Bekämpfen einer Ideologie, so lange sie sich in legalen Bahnen bewegt, lehne ich ab. Zu schnell greift man hier nämlich massiv in die Meinungs- und Gedankenfreiheit anderer Menschen ein, und das nur, weil man andere Wertevorstellungen hat - die letztlich objektiv weder besser noch schlechter sind.
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05.04.2013 17:34 Uhr von cheetah181
 
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Probably late to the party...

@Perisecor:

"Das Bekämpfen einer Ideologie, so lange sie sich in legalen Bahnen bewegt, lehne ich ab. Zu schnell greift man hier nämlich massiv in die Meinungs- und Gedankenfreiheit anderer Menschen ein, und das nur, weil man andere Wertevorstellungen hat - die letztlich objektiv weder besser noch schlechter sind."

Was ist aber wenn diese Menschen nicht nur in Gedanken- und Meinungsfreiheit anderer eingreifen , sondern in deren Rechte?

Klar, einmauern kann man solche Leute nicht, aber es ist ja nochmal ein großer Unterschied ob man für seine Meinung in die Ecke (NICHT an die Wand) gestellt wird oder für seine bloße Existenz diskriminiert.

Exzellenter Artikel zu dem Thema: http://weeklysift.com/...

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