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Zentralafrika: Selbst ernannter Staatschef Michel Djotodia benennt neue Regierung

Nach dem erfolgreichen Sturz und der Vertreibung der bisherigen Regierung durch die Séléka-Rebellen (ShortNews berichtete), hat nun der Rebellenchef und selbst ernannte neue Staatschef, Michel Djotodia, die neue Regierung verkündet.

Dem neuen Kabinett gehören neben den Rebellen auch Oppositionsmitglieder sowie ein Mitglied der bisherigen Regierung an. Ministerpräsident bleibt, wie angekündigt, der ehemalige Oppositionspolitiker Nicolas Tiangaye, welcher im Januar von den Rebellen vorgeschlagen wurde.

Insgesamt stellt die Séléka-Rebellen neun Minister, darunter die Ministerien für Bergbau und Wirtschaft. Acht Posten werden von Oppositionspolitikern bekleidet. Ein ehemaliger Minister der alten Regierung bleibt im Amt. Den Rest des Kabinetts stellen Mitglieder der Zivilgesellschaft.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Staatschef, Zentralafrika, Benennung
Quelle: www.tagesschau.de

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02.04.2013 06:09 Uhr von blonx
 
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Bis 2016 hat Djotodia freie Wahlen versprochen und er selbst will als Staatschef zurücktreten.
Ich persönlich bezweifle das stark. Wäre eine echte Neuigkeit in Afrika, wenn jemand freiwillig die Macht abgeben würde.
Auch die Tatsache, dass die Séléka die Ministerien für Wirtschaft und Bergbau stellen, ist typisch. Zentralafrika verfügt über Gold- und Diamantenminen.

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