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"Pol Pots Lächeln": Die westlichen Linken und die Roten Khmer

Heute stehen Worte wie "Folter", "Genozid", Zwangsarbeit" und "Hunger" für die Herrschaft der Roten Khmer und ihre Utopie eines Bauernstaates. Doch während ihrer Revolution und ihrer Herrschaft wurden sie oft von westlichen Linken für ihre Ansichten bewundert.

Der schwedische Journalist Peter Fröberg Idling hat nun in seinem Buch "Pol Pots Lächeln" untersucht, warum scheinbar die Gräueltaten "übersehen" oder "ignoriert" wurden. Im August 1978 reisten vier westliche Intellektuelle nach Kambodscha und wollen den Bauernstaat mit eigenen Augen sehen.

Doch scheinbar verschlossen sie die Augen vor dem Leid und berichteten anschließend begeistert von dem Land. Doch Fröbergs Buch ist nach Meinung des "Spiegel" keineswegs eine Anklageschrift, sondern eher eine Beschreibung der damaligen Zeit. Er vermischt darin Tagebuchaufzeichnungen mit Zeitungsartikeln und Aussagen von Zeitzeugen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Lächeln, Rezension, Linker, Rote Khmer, Pol Pot
Quelle: www.spiegel.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2013 18:25 Uhr von blonx
 
+4 | -0
 
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In der Quelle befinden sich natürlich viel mehr Informationen zu diesem Buch. Die vier Reisende waren Jan Myrdal, Birgitta Dahl, die spätere Vorsitzende des schwedischen Parlaments, der Schriftsteller Per Olov Enquist und der berühmte amerikanische Intellektuelle Noam Chomsky.
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01.04.2013 20:56 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -0
 
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Was sich in Kambodscha abspielte, könnte sich nur in der internationalen Gangster- und Verbrecherwelt wiederholen.

http://de.wikipedia.org/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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01.04.2013 22:25 Uhr von quade34
 
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Mörderdiktatoren in der Verklärung der Linken? Erklären muss man das nicht.
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01.04.2013 22:46 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -0
 
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Das sollten die Linksextremen sich merken:
Kommunismus heißt Vernichtung, aber organisierte Vernichtung.
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02.04.2013 06:16 Uhr von Hugh
 
+3 | -0
 
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Wundert das jemanden?

Auch hier auf SN kommt es regelmäßig zur Bewunderung und einer großen Portion Verständnis für Diktatoren.

Man nehme nur mal den Achim aus dem Iran, bei dem die Shortnews-Salonrevoluzzer feuchte Höschen bekommen, weil sie ihn als legitime Verteidigungsfront gegen das verhasste "USrael" ansehen, und sicher gibt es auch schon die ersten, die Korea-Kim total verstehen können, weil er ja nur auf die "Provokationen" aus dem" imperialistischen Ausland" (auch hier ist der strippenziehende Luzifer Namens "USA" wieder der erste Ansprechpartner) reagiert.

Man muss sich in der Welt nicht mit komplizierten Argumentationen und solchen Phänomenen wie der Demokratie herumschlagen. Man sollte direkt mit dem wahllosen Morden und Einsperren von politischen Gegnern beginnen, dann werden sich schon Heerscharen von "Verstehern" finden, die unseren hiesigen Zustände für viel verbrecherischer und "scheindemokratischer" halten und es auf jeden Fall OK finden, wenn Präsidentendarsteller in Bananenrepubliken Millionen unterdrücken. Das Ausknipsen von ein paar Taliban (natürlich auch nur falsch verstandene Freiheitskämpfer) mittels Drohnen ist sowieso viel "völkerrechtswidriger". Pfui Spinne aber auch. Direkt mal zum Ostermarsch gehen und eine PACE-Fahne schwenken.
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02.04.2013 08:39 Uhr von Nothung
 
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Auch der zukünftige deutsche Finanzminister Trittihn war (und ist?) Anhänger Maos.

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