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Memmingen: Unentdeckter Herzfehler - 16-Jähriger erlitt Herzinfarkt bei Schulsport

Ein 16-Jähriger aus Memmingen erlitt beim Schulsport einen Herzinfarkt. Seine Lehrer reagierten falsch und brachten ihn nur in die stabile Seitenlage, anstatt Wiederbelebungsversuche zu unternehmen. Denn er hatte weder Puls, noch atmete er.

Erst der Notarzt konnte ihn reanimieren. Im Krankenhaus wurde er dann mit einer speziellen Kältetherapie behandelt, um weiteren Schädigungen entgegen zu wirken. Jedoch hinterließ die Unterversorgung mit Sauerstoff Spuren im Gehirn. Mittlerweile kann er wieder laufen und sprechen.

Den Grund für den Herzinfarkt haben die Ärzte recht schnell entdeckt. Sein Herz wies eine seltene Fehlbildung auf. Die zweite Herzkranzarterie entsprang bei ihm aus der Lungenschlagader anstatt wie normal aus der Aorta. Diese Fehlbildung wurde in einer OP behoben.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Herzinfarkt, Wiederbelebung, Memmingen, Herzfehler
Quelle: www.tz-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2013 16:24 Uhr von Gnarf456
 
+15 | -11
 
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Schulsport stellt halt eine Belastung für den Kreislauf dar, gerade wenn man nur einmal die Woche Sport treibt, wie es ja bei den meisten Schülern dank Ganztagsschule der Fall ist. Zudem sind die Lehrer schlecht ausgebildet.

Ich wäre dafür, Sport vom Stundenplan zu streichen und den Kindern stattdessen mehr nützliches beizubringen. Sport gehört in die Freizeit.
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01.04.2013 21:15 Uhr von dash2055
 
+2 | -0
 
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Was soll daran bitte ein Aprilscherz sein? Viel schlimmer finde ich es zu glauben es wäre einer..

Zumindest hat der Knable Glück gehabt das die Notärzte so schnell eingetroffen sind, sonst würde er wohl nicht mehr unter uns weihen.

Nachschulung in Erster Hilfe für die entsprechenden Lehrer halte ich hier mindestens für angebracht. Den Puls hätten sie prüfen müssen, Überforderung in der Situation hin oder her.

[ nachträglich editiert von dash2055 ]
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01.04.2013 21:44 Uhr von Strange00
 
+2 | -2
 
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Also ich finde Schulsport schon wichtig.
Denn die meisten kinder und Jugendliche verbringen
die meiste Zeit an ihren Konsolen oder am PC
und bewegen sich sonst fast gar nicht.
Nur müsste der Schulsport eher ein aufbauendes
Sportprogramm haben an dem auch solche
Jugendlichen gefahrlos teilnehmen können.

Auch mehr Mannschaftssportarten wären konstruktiver
und hilfreicher.

Kann mich noch gut daran erinnern, wie wir innerhalb
nur eines Schuljahres zig Sportarten "durch rennen"
mussten, nur weil es auf dem Plan stand... Das hatte
nichts mehr mit Spaß oder Konstruktivem zu tun...
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01.04.2013 21:58 Uhr von Isarae
 
+2 | -0
 
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Gerade die Sportlehrer sollten, was das Thema "Erste Hilfe" angeht, wirklich ausgebildet sein finde ich. Denn gerade da kann ja wirklich noch eher was schiefgehn, vor allem wenn man überlegt wie unsportlich viele Jugendliche heutzutage sind.
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02.04.2013 00:07 Uhr von Kappii
 
+0 | -0
 
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@dash2055

Das mit dem Erste Hilfe Kurs würd ich nicht nur den Lehren anraten, sondern auch allen anderen Menschen. Da wird mit 17 einmal ein Kurs gemacht und danach nichts mehr.

Ist man z.b. 47 hat man 30 Jahre medizinscher Entwicklung verpasst und das ist eine Menge.

So wüsstest du z.b. das man keinesfalls mehr den Puls prüfen muss, und es auch besser sein lässt. Die Atmung ist hierbei der ausschlaggebene Faktor.
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02.04.2013 08:13 Uhr von stekemest
 
+1 | -1
 
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Es gibt keine Rechtfertigung für Schulsport. Weder kann man die Schüler dadurch anhand ihrer Qualifikation für bestimmte Berufe selektieren, noch vermittelt er nützliche Kenntnisse fürs Leben. Schaut man in die Geschichte, fällt schnell auf, dass der Schulsport Ausgeburt des Nationalismus ist und in der Zeit der deutschen Bedrohung durch Napoleon entstand (siehe Fichtes "Reden an die deutsche Nation"). Spätere Ideologen haben einen wissenschaftlich längst widerlegten Zusammenhang zwischen "gesundem Geist und gesundem Körper" konstruiert, und es verwundert nicht, dass auch die Nazis freudig ihr Ideal des gesunden, jungen Volkskörpers in der Schule kultivierten.

Sport, der unsystematisch und ohne individuelle Rücksichtnahme ein- oder zwei Mal die Woche für wenige Stunden stattfindet, hat für den Körper kaum Nutzen. Kein einziger Schüler ist dadurch weniger dick oder hat eine bessere Gesundheit. Eine Benotung rechtfertigt der vermeintliche Gesundheitsaspekt auch nicht. Im Gegensatz zu anderen Fächern, wo es darum geht, die Kompetenzen der Schüler für spätere Berufe zu ermitteln, lässt sich die Benotung im Schulsport nicht legitimieren und bleibt damit systematische Diskriminierung von körperlich Benachteiligten.

Wäre die Schule tatsächlich so sehr am gesundheitlichen Wohl ihrer Schüler interessiert, dann täte sie gut daran, jeden Morgen mit den Klassen joggen zu gehen. Ganz locker und ohne Benotung. Ob und wie es sich rechtfertigen lässt, dass über den Körper selbst von Erwachsenen noch fremdbestimmt wird (es gehen auch über-18-Jährige in die Schule), bleibt allerdings eine offene und leider viel zu selten diskutierte Frage.
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02.04.2013 10:58 Uhr von perMagna
 
+1 | -0
 
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"Es gibt keine Rechtfertigung für Schulsport."

Naja. Auch das mit dem Nationalsozialismus tut bei dieser Argumentation nichts zur Sache. Aber macht sich immer gut. Auch Heilpraktiker entspringen letzten Endes dem Nationalsozialismus (ja das ist so...), soll man sie jetzt deswegen verbieten?

Und selbstverständlich erfreuen sich sportlich aktive Menschen besserer Gesundheit und geistiger Fitness. Allerdings nur unter der Vorraussetzung, dass der Sport regelmäßig und angepasst stattfindet. Es nützt nichts, eine Übergewichtige Person völlig zu überfordern und dann auch noch schlecht zu benoten. Wenn unsportliche Schüler sich deutlich verbessern, haben sie genauso die 1 verdient, wie das Sportass, obwohl es vielleicht immer noch doppelt so schnell läuft.

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