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Katholische Kirche: Mangelnder "öffentlicher Charakter" bei muslimischen Feiertagen

Nachdem der Zentralrat der Muslime in Deutschland kürzlich muslimische Feiertage gefordert hat (ShortNews berichtete), reagiert die katholische Kirche eher zurückhaltend auf diese Forderung.

Der Katholischen Nachrichten-Agentur erklärte der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, dass muslimische Feiertage durchaus einen gesetzlichen Schutz bräuchten, allerdings hätten sie nicht den gleichen öffentlichen Charakter wie die christlichen Feiertage.

Er verweist auch auf die Verträge von Bremen und Hamburg, wo Muslime an drei Tagen im Jahr unbezahlten Urlaub nehmen können. Auch in der Politik regt sich Widerstand. Wolfgang Bosbach von der CDU sieht "weit und breit keine Notwendigkeit", da Deutschland "keine islamische Tradition" habe.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutsche, Kirche, Muslime, Katholische Kirche, Charakter
Quelle: www.morgenpost.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2013 20:40 Uhr von azru-ino
 
+18 | -4
 
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es wird wohl an der wortwahl liegen, ich bin mir als moslem durchaus bewusst, dass das christliche deutschland nicht wirklich islamische feiertage braucht, aber das mit dem hartz 4 ist beleidigend. man kann ja dagegen sein, dafür habe ich verständnis, aber die gehässigen kommentare und seitenhiebe kann man sich sparen, ist halt nur provozierend und gießt mehr öl ins feuer
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30.03.2013 20:49 Uhr von AndreasHB69
 
+1 | -7
 
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Es liegt wohl eher nicht an dem Grundgedanken, der einen zu einer solchen Aussage hier führt. Die negativen Bewertungen dieser Kommentare, werden wohl eher auf die mit Abstand schlechteste Rechtschreibung zurück zu führen sein.
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30.03.2013 23:23 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -1
 
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saintgermaunt nur den Glauben gibt es schon seit Menschengedenken. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden aber die Kirchen solltem bitte schön ein wenig mehr Zurückhaltung üben. Steht das nicht irgenwo in den Bibeln? irgendwas von Bescheidenheit?

"Bescheidenheit ist eine Zier!"

"Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder. Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und ihr sollt euch nicht lassen Meister nennen; denn einer ist euer Meister, Christus. Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht."
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31.03.2013 00:43 Uhr von maxi91
 
+6 | -0
 
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seit wann hat der zentralrat der muslime etwas zu fordern, es ist niemand gezwungen in deutschland zu wohnen, sie können gern in muslimische länder ziehen, es reicht allmählich und unsere regierung ist leider nicht in der lage einmal entschieden nein zu sagen
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31.03.2013 01:24 Uhr von dunnoanick
 
+2 | -1
 
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@ dungalop:

Und vorher waren die Naturkräfte und alles unerklärliche Gegenstand der Verehrung.
Dadurch, dass wir jetzt erklären können, warum ein Blitz auf der Erde einschlägt oder warum es in manchen Jahren eine bessere Ernte gibt als in anderen, entkräftigt nicht den Glauben im Allgemeinen.

Der neue Gott heißt Geld. Von den Leuten als Allerheilsmittel angeprießen und verehrt.

Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, welche Entität ich lieber mag.
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31.03.2013 13:09 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -0
 
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dungalop du weisst schon das die Urmensche auch ihren Glauben hattten? Hast mal wieder in der Schule nicht aufgepasst *lach*
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01.04.2013 06:46 Uhr von maxi91
 
+2 | -1
 
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wir fordern deutsche feiertage in der türkei
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02.04.2013 11:46 Uhr von GroundHound
 
+2 | -0
 
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Wir brauchen keine moslemischen Feiertage, wir brauchen keine christlichen Feiertage, wir brauchen gar keine religiösen Feiertage!

Wir sind schon länger kein christlich geprägtes Land, sondern ein humanistisch geprägtes.

Daher Umwandlung aller religiöser Feiertage in unreligiöse.

Zum Beispiel könnte man einen stillen Feiertag "Frühlingsanfang" statt "Karfreitag" einführen. Ungläubige würden sich nicht mehr bevormundet fühlen und Christen könnten ihrem Glauben fröhnen.
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02.04.2013 16:51 Uhr von Strange00
 
+2 | -0
 
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@GroundHound
Deine Ideen hören sich gut an ;)
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05.04.2013 17:19 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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"Zum Beispiel könnte man einen stillen Feiertag "Frühlingsanfang" statt "Karfreitag" einführen. Ungläubige würden sich nicht mehr bevormundet fühlen und Christen könnten ihrem Glauben fröhnen."

Volle Zustimmung - habe ich an anderer Stelle sinngemäss auch schon so vorgeschlagen: Wir benennen die bestehenden Feiertage einfach religionsneutral um, nehmen das Zuckerfest noch dazu und jeder kann an diesen Tagen tun und lassen, was er mag. ^^

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