30.03.13 18:30 Uhr
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Psychische Erkrankungen als Chance für ein neues Leben?

Die Zahlen der Menschen, die unter Depressionen, Psychosen oder Panikattacken leiden, steigen immer weiter. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts leidet mittlerweile jeder Dritte an einer psychischen Erkrankung. Die meisten Diagnosen lauten Depression oder Angsterkrankung.

Bei den Erkrankten häufen sich die Fehlzeiten am Arbeitsplatz immer mehr, bis es schließlich zur Entlassung kommt. Eine solche verstärkt dann die Erkrankungen und die Patienten verlieren jedes Selbstwertgefühl.

Doch diese Erkrankung kann, sofern sie behandelt wird, auch zu einer Chance auf ein neues Leben werden. So bieten verschiedene Institute , etwa wie das Berufliche Trainingszentrum (BTZ), Umschulungen im Bereich Sozialdienst und als Traumatherapeut an.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Leben, Chance, Depression, Erkrankung, Psychiatrie
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2013 18:30 Uhr von blonx
 
+9 | -2
 
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In diesen Berufen kann die vorherige psychische Erkrankung einen Vorteil bieten, da die Leute/Therapeuten selbst durchlebt haben, was die Patienten empfinden.
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30.03.2013 23:35 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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blonx,
für diese Berufe interessieren sich sowieso schon überdurchschnittlich oft genau jene Leute, die erkennbar einen an der Klatsche haben, und die sich eher aus persönlichem Interesse für den Lerninhalt interessieren-Selbsttherapie.

Wie gut das funktioniert, sieht man daran, daß beispielsweise die Psychiater die Berufsgruppe sind, die die höchste Selbstmordrate aller Berufe überhaupt hat.
Das ist jetzt nicht sehr ermutigend, daß die sich nichtmal selber helfen können, oder?

Ärtze generell begehen 2,5 Mal so oft Selbstmord wie der Durchschnitt, unter Medizinstudenten ist der Suizid die zweithäufigste Todesursache.

Im ersten Moment klingt es sinnvoll, mit anderen Betroffenen zu sprechen, die ihre eigene Krankheit und damit vielleicht auch die Krankheit ihrer Kunden zu ihrem Beruf gemacht haben.
Für eine sinnvolle therapeuthische Arbeit braucht man aber Distanz zu seinen Klienten- böse Falle.
So funktioniert das nicht.

Im Grunde projizieren diese Leute ihre eigenen Probleme auf ihre Kundschaft- das ist NICHT hilfreich.

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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31.03.2013 07:07 Uhr von Lavendelle
 
+1 | -0
 
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Nur doof, wenn jemand, wie ich, sich gar nicht für den sozialen Bereich interessiert... .
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31.03.2013 21:04 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Lavendelle,
zartbesaitete Menschen WERDEN in unserem Bereich krank und brennen aus oder packen die Arbeit von vornherein nicht.
Wer schon einen Knacks hat, ist hier absolut fehl am Platz.
Unser Job ist so ungefähr das Gegenteil eines angenehmen Jobs für sensible Menschen.

In der Regel bleibt man nach der Ausbildung 7 Jahre lang im Genre, dann sucht man sich etwas schöneres, besser bezahltes, mit angenehmeren Arbeitszeiten, netterer Kundschaft, besseren Arbeitsbedingungen etc...

http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von mort76 ]

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