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Bundesagentur für Arbeit streicht 10.000 Stellen

Die Bundesagentur für Arbeit wird innerhalb der Behörde 10.000 Stellen streichen, was ohne Kündigungen erfolgen könnte. Im September 2012 hatte man schon angekündigt, dass bis Ende 2015, im Vergleich zum Jahr 2011, 17.000 Stellen entfallen sollen. Diese Maßnahme ist der Teil eines Planes.

Nach diesem sollen bis 2016 1 Mrd. Euro an Verwaltungskosten eingespart werden. Der Chef der Bundesagentur lehnte aber eine Senkung des Beitrages zur Arbeitsversicherung von drei Prozent ab.

In diesem Jahr wird die Bundesagentur voraussichtlich einen Verlust von etwa 1,1 Mrd. Euro machen.


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WebReporter: lucky-spooky
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Bundesagentur für Arbeit, Abbau, Stellen
Quelle: www.tagesschau.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2013 14:36 Uhr von lucky-spooky
 
+13 | -1
 
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Was soll man davon halten soll... Unsere Wirtschaft geht es wohl "zu gut", das wir es uns leisten können, die BA zu schrumpfen.
Ob nun der Umgang mit der Behörde einfacher wird...?
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30.03.2013 15:07 Uhr von Bud_Bundyy
 
+10 | -1
 
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Hoffen wir mal das in der Verwaltung und nicht in der Beratung/Vermittlung gespart wird.
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30.03.2013 15:39 Uhr von meckerpott
 
+5 | -0
 
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1,1 Mrd. €? Kaum zu glauben! Das wären mehr als 45.000 Jahresgehälter bei 2000 € im Monat.
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30.03.2013 16:23 Uhr von p-o-d
 
+12 | -0
 
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Es ist ohnehin ein Hohn, dass die Arbeitslosenverwalter gewinnorientiert arbeiten wollen, obwohl es als Einrichtung des Sozialstaates zur Unterstützung nicht Erwerbstätiger gedacht ist (bzw. "verkauft wurde" >:D), nicht als dukatenscheißender Esel für die Chefetage :D. Zumal alles ohne Gewinnabsicht deutlich besser organisiert werden könnte.. Außer für die Vorsitzenden, modernen Sklavenhalter, Lohndrücker, pseudo-soziale Vereine und anderes subventioniertes Gesindel. Aber es sollte ja darum gehen, Arbeitswillige in faire Jobs zu vermitteln. Für alle Parteien. Eigentlich...

@B_B
An was soll sonst gespart werden ^_^ Zumindest vor einiger Zeit und in den mir bekannten Jobcenter ging einfach gar nichts ohne einen Zuständigen für jeden Mist. Wollte man da die Verwaltung ausmisten, bräuchte man die eingesparten Gehälter von 5 Jahren, um die anderen Mitarbeiter in die neuen Abläufe einzuweisen oder auch für die Abdeckung von Gerichtskosten dank Klagen aufgrund unvermeidlich auftretender Fehler zulasten des HIV-Empfängers bei auch nur der geringsten Änderung im Tagesablauf. Wir reden hier immerhin von Beamten. Zumindest teilweise. Der Rest dort hat aber immerhin oft die gleiche Arbeitseinstellung ;P

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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30.03.2013 16:24 Uhr von xdamix
 
+4 | -1
 
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LEIDER teilweise verdient und selbst verursacht!
Zunächst tun mir die Mitarbeiter leid, die Ihren Arbeitsplatz verlieren werden, ABER was viele nicht wissen, ist, dass das Amt seit Jahren meist nur noch befristet einstellt und das größtenteils unqualifiziertes Personal eingestellt wird (Stichwort: Telefonzentrale in Duisburg). Man merkt relativ schnell, dass sie von Gesetzen keine Ahnung haben und mehr als dumme Tipps nicht geben können.

Meine Erfahrung: Nach der Ausbildung musste ich dort hin. Fragen: Ist Vertrieb etwas für Sie? Nein! Können Sie Englisch? Ja. Ich hörte nur noch 3 Klicks, der Drucker lief und ich erhielt 3 Angebote von kleinen Zeitarbeitsfirmen, die bekannter Maßen auf Gesetze und Tarife scheißen und nichts mit meiner Ausbildung zu tun hatten.

Jetzt mal ehrlich. Wer braucht sowas? Ich will mich, WENN überhaupt nur arbeitslos melden, das Geld bekommen und auf Jobsuche gehe ich selber! Das beste am Arbeitsamt ist deren Jobbörse, wobei hier sich immer mehr und mehr schwarze Schafe rumtreiben und Unternehmen die einen Buchhalter nicht mehr als 2000€ Brutto zahlen wollen.
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30.03.2013 16:30 Uhr von p-o-d
 
+4 | -0
 
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@xdamix

Dazu noch ein Erlebnis, dass ich in der Art häufige hatte:

Die kleineren Lichter in den Ämtern stehen auch ordentlich unter Druck. Ich konnte mehrmals aus recht penetranten Versuchen meinerseits (in einer gesetzlich eindeutig geregelten Angelegenheit, die sogar jobrelevant hätte sein können!) rückschließen, dass Gesetze wenn nicht gekannt, gerne auch schlicht ignoriert werden. Auf Anweisung offensichtlich. Nebst Ausflüchten und billigen "Erklärungen" wird erst die Verantwortung abgegeben. Nur: Vorgesetzte, denen man auf den Schlips treten und die man in Erklärungsnot bringen könnte, würde man auf die Gesetze verweisen, lassen sich blöderweise verleugnen, sind in einer "Besprechung", geben eh NIE was Schriftliches raus.. etc.

Und Sozialgerichte bringen im Notfall (wenn es nicht gerade um einstweilige Verfügungen bei Sanktionen geht) herzlich wenig. Trotz des Rechts auf der Empfängerseite... :/

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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30.03.2013 17:30 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -0
 
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@xdamix
Den Angestellten ist es piepegal, wen sie wohin vermitteln, ob die Anstellung überhaupt Erfolgschancen hätte oder ob die Bewerbung überhaupt sinnvoll ist.
Die Sauerei daran ist doch,daß sie solche ganz offensichtlich unpassenden Angebote als Vermittlungsvorschlag (inkl. Bewerbungsplicht) rausgeben dürfen,obwohl offensichtlich ist,daß das nur vergeudete Zeit, Mühe und Kosten sind. Im umgekehrten Fall sichern sie sich in ihren Eingliederungsvereinbarungen das "Recht" zu,über die Sinnhaftigkeit einzelner Bewerbungen im Nachhinein entscheiden zu wollen, weil hier nicht erfolgversprechende Bewerbungen nicht als Eigenbemühungen anerkannt und folglich erstattet werden.

Schon geil, wenn ein Amtsschimmel ohne Kenntnis der Einsetzbarkeit des Kunden über dessen Vermittelbarkeit in wildfremden Jobs entscheiden darf, andererseits der gleiche Mitarbeiter aber auch festlegen darf, ob eine solche eigenständige Bewerbung im Rahmen der Eigenbemühungen hingegen sinnvoll sind. Anders gesagt: Entscheidungen,die der Amtsmitarbeiter frühs noch mangels Kenntnissen der Materie besser hätte sein lassen, darf er nachmittags als sinnvoll oder nicht sinnvoll deklarieren,wenn es sich um Eigenbemühungen handelt.
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30.03.2013 23:05 Uhr von owenhart
 
+1 | -0
 
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..Diese Maßnahme ist der Teil eines Planes. ... damit kennen sie sich ja aus , mit maßnahmen... jedenfalls wissen die leute dan ngenau was zutun ist ...

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