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Börsenexperte Frank Meyer: "Der Kontinent wird platt gewalzt"

Frank Meyer, Moderator von n-tv, verrät in dem Interview, wie es sich anfühlt, jeden Tag vom Börsenparkett zu berichten. "Mir schnürt´s die Kehle zu" sagt er, angesprochen auf den großen Einfluss von Lobbyisten auf die Politik in Brüssel. Viele Politiker hätten das Geldsystem nicht verstanden, so Meyer.

"Die kriegen wir nicht mehr los, obwohl niemand diese Menschen gewählt hat" stellt er im Weiteren fest. Er fordert, man solle verdammt nochmal die Klappe aufmachen, wenn die Demokratie eingeschränkt werden soll. Denn er hat Angst, eines Tages in einer Diktatur aufzuwachen.

Meyer macht sich jedoch wenig Illusionen über die Beteiligung der Menschen: "Dass hier ein Kontinent platt gewalzt wird? Es interessiert doch niemanden!" Das Wichtigste im Leben sei es jedoch, zu lieben und geliebt zu werden, so der beliebte Moderator zum Schluss versöhnlich.


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WebReporter: Wildpflanze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Interview, n-tv, Moderator, Frank Meyer
Quelle: rasendereporterin.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2013 14:32 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -4
 
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Naja es fragt sich für wen er spricht, seine These der Karren ist eh im Dreck also kann man auch Schulden machen und Konjunkturprogramme auflegen.

Kar ist wenn die EU Staaten samt Währung Pleite gehen wird es nie Arbeiter und Angestellten treffen, die Firmen und Supereichen haben dann vorgesorgt.
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29.03.2013 15:31 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
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Es ist einfach wichtig Geld zu haben - dann kann einem das Elend auf der Welt egal sein.
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29.03.2013 19:52 Uhr von Floetistin
 
+6 | -1
 
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Der letzte Satz trifft es ganz gut. Er verdeutlicht mit wenigen Worten den Teufelskreis.

Gerade in Deutschland identifiziert man sich sehr wenig mit dem Staat und der Gesellschaft. Man will nur selbst etwas erreichen. Dies kann Familie, Karriere, Freunde, Hobby, Sport oder sonstwas sein.
Manche wollen auch einfach nur gemütlich mit Freunden weggehen können, Fernseh schauen und ab und an mal ins Kino.

Das ist nicht verwerflich. Aber leider ist das die Einstellung, die die Masse der Menschen hier hat. Solange man noch seinen Fernseher, Konsole, PC oder Buch hat ist alles gut. Wird schon werden.

Wer kann es diesen Menschen vorwerfen?

Aber was dabei vergessen wird ist, dass dies nicht immer so bleiben wird. Denn was jetzt nicht bewegt oder verhindert wird - wird in 10, 20, 30 Jahren die Gemütlichkeit der Gegenwart zerstören.

Ich lese hier immer wieder was alles im Namen von Europa getan wird, das wir unsere Staatsbürgerschaft aufgeben sollen, wir mit RFiD-Chips kontroliert, unsere Computer durchsucht werden und jeder einzelne Cent den wir verdienen für das reine Überleben drauf geht, damit bloss jeder damit beschäftigt ist seinen Lebensstandard zu halten anstatt vor die Hunde zu gehen.
Nur im Internet beschwert man sich und kotzt sich aus. Aber was ändert das?

Leider nichts.

Keiner gibt seine Bequemlichkeit auf für Freiheitskampf, Demonstrationen nach der Arbeit, usw. Evtl. geht ja noch Zeit drauf die man lieber mit der Familie verbringen würde.

Dabei gibt es nichts besseres was wir unserer Familie geben könnten als eine gute Zukunft.

Und bevor jemand fragt: Ja, ich engagiere mich sehr stark politisch und sozial.
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30.03.2013 03:39 Uhr von meisterthomas
 
+6 | -0
 
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Die EU ist keine demokratische Organisation, sondern ein Exekutivförderalismus!

Das Interesse von Regierungen aber erschöpft sich gewöhnlich darin, Probleme zu gunsten ihrer Klientelen zu schaukeln, anstatt zu lösen. Denn echte Lösungen kosten Opfer und diese wären dann, wie auch die Probleme selbst, kaum noch zu verheimlichen.
Und schließlich gilt es Wahlen zu gewinnen, auch wenn die Probleme mit jeder Wahlperiode größer werden. Man wird andere finden, oder sie wenigstens Anderen in die Schuhe schieben.

Europa hat seinen Zusammenhalt seiner Finanz- und Exportwirtschaft geopfert, anders gesagt der Globalisierung.
Anscheinend wird es auch bald mitsamt seiner Finanz- und Exportwirtschaft in Armut versinken. — Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind zur alles bestimenden Freiheit des Eigentums degeneriert.

Ex-Daimler-Chef Reuter "Man wird uns zerquetschen" http://www.zeit.de/...
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30.03.2013 08:21 Uhr von generalviper
 
+3 | -0
 
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Floetistin hat leider vollkommen recht.
Der normale Durchschnittsdeutsche will nur seinen Job behalten, dafür einigermaßen bezahlt werden, damit er sein Auto und Miete bezahlen kann, und noch ein wenig Geld für Spass übrig hat.

Das ist ja auch das, was das Leben von uns erwartet: Sorge für ein Heim, sorge für Nachwuchs, und kümmer dich darum, dass dein Nachwuchs zu guter letzt gut aufwächst.

Der Mensch ist nun einmal ein Herdentier, bei dem ein Alphamännchen sagt, was zu tun ist.

Und das sich für die Hintergründe kaum jemand interessiert, ist in der heutigen Zeit doch verständlich. Alleine in der Politik gibt es inzwischen tausend Dinge, welche zu entscheiden sind, wo selbst die Politiker kaum mehr einen Durchblick haben, was sie eigentlich entscheiden. Wie soll da ein normaler Mensch, der gar nicht eingebunden ist noch durchblicken.

In der Hoffnung, dass die Politik es schon regelt, rennen die Leute alle 4 Jahre zur Wahl, machen ihr Kreuzchen, und denken "na es wird schon werden". Ok 50% gehen gar nicht mehr zur Wahl, sind "politikverdrossen" und Wählen dadurch so Parteien wie die FPD mit, ohne das Wahlsystem verstanden zu haben, und meckern dann 4 Jahre, wie denn die FDP so einen Unsinn produzieren kann.

Und durch die schöne Filterung der Medien, allen voran der netten Bild, die keiner liest, aber das Umsatzstärkste Blatt in Deutschland ist, wird schön die Meinung suggeriert, in Deutschland ist alles top, nur Griechenland, Zypern, Italien, Spanien geht es total scheisse, und die sind selbst dran schuld, weil wir in Deutschland ja nur 3,1 Millionen Arbeitslose haben.

Das schlimmste daran ist wirklich, der Deutsche glaubt es, weil er - wie schon erwähnt - gar keine Lust hat, zu hinterfragen.

Aber hey, wer will auch schon gesagt bekommen:
Schau mal genauer hin, in Deutschland sieht es genauso schlimm aus wie in Griechenland, nur das wir noch 10 Jahre Zeit haben, bis wir für ein bisschen Brot uns in die Warteschlange stellen dürfen...
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30.03.2013 08:47 Uhr von sbius
 
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Ja das kann ich bestätigen... der Blick reicht nur bis zur Haustür und nicht weiter. Aber wenn es soweit kommt ist das Gejammer groß und nur die "da oben" sind schuld. Aber selbst hat man sich nie dafür interessiert.

Es ist doch bezeichnend, dass die Menschen jeden Euro zweimal umdrehen und alle kleine Erschwindlungen dafür in Kauf nehmen und peinlich darauf achten, dass sie ja nicht 5 Cent mehr als das billigste Angebot bezahlen, dass sie im gleichen Atemzug die größere Hälfte des Gehalts schulterzuckend abgeben und desinteressiert sind, was aus dem Geld gemacht wird. In anderen Worten:

Um 10-20 bis wenige hundert Euro investieren sie ein hundertfache an Zeit, als für 1000 Euro.

Selbser habe ne Seite/Initiative namens evols.de am Laufen, auch wenn ich immer weniger glaube dass es was bringt.

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