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Zypern: So sieht es aus, wenn die Reichen versuchen ihr Geld zu retten

Gestern haben im krisengeschüttelten Zypern wieder die Banken geöffnet (ShortNews berichtete). Auch die reichen Anleger haben versucht, ihr Geld zu retten und fahren dafür schon mal mit dem Porsche vor.

Ein Fahrer mit Goldkette und einer Sonnenbrille fuhr mit seinem Porsche zur Bank und wollte sein Vermögen holen, von dem er durch die Zwangsabgabe bis zu 40 Prozent verlieren wird. "Viel zu viel", sagt der Porsche-Fahrer und spricht von einem "Skandal".

Viele reiche Anleger hatten ihr Geld scheinbar schon vor der Schließung der Banken durch Transfers ins Ausland gerettet. In Zypern wird von "Milliarden" gesprochen, die sich in der letzten Woche trotz Schließung bewegt haben.


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WebReporter: ChackZzy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Zypern, retten
Quelle: www.bild.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2013 07:38 Uhr von tutnix
 
+27 | -0
 
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angeblich hat die zypriotische regierung die ausländischwen filialen der banken "vergessen", so das diese weiterhin geöffnet blieben und auch der zahlungsverkehr soll bei denen weiter gelaufen sein. ein schelm wer böses denkt ;).
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29.03.2013 09:40 Uhr von xdamix
 
+7 | -0
 
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ich hab gestern zwei interessante sachen über zypern erfahren:
1. dem präsidenten gehört eine beraterfirma für superreiche (simpel wiedergegeben). wenn ich mir jetzt die "news" angucke, wundert es mich nicht wirklich. wenn ich zypriot (?) wäre, wäre dies für mich hochverrat und mit gefängnis zu bestrafen - lebenslänglich!
2. zypern besitz in der EU eine wirtschaftsleistung von 0,2%. das entspricht der selben leistung wie bremen...müssen wir auch bald bremen retten? sind sind schließlich genau so systemrelevant - 0,2 sind mehr als 0,0 haha
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29.03.2013 13:16 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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Die haben sich bewegt, weil Zypern ein durch und durch korrupter Staat ist.
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29.03.2013 15:35 Uhr von keakzzz
 
+1 | -1
 
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@Silvi86
sehe das zumindest im groben ähnlich wie trara.

nach der von dir angesprochenen Logik würde es auch keinen Sinn machen, das wiedervereinigte Deutschland intakt zu halten.

mal absichtlich polemisch gefragt: wieso sollten eine wenige Bundesländer diejenigen mit durchziehen, die von Anfang an ausschließlich auf Transferleistungen angewiesen sind?

um mal die Dimension klarzumachen: von 16 deutschen Bundesländer waren in den letzten zehn Jahren 11 immer nur Bezieher des Länderfinanzausgleichs und niemals selbst Zahler.

Ein Schlußlicht wie Sachsen liegt so weit unter der Grenze des Länderdurchschnitts, daß es sogar nach dem Finanzausgleich noch Bundesergänzungszuweisungen in riesiger Höhe bekommt. das angesprochene Sachsen bspw. 2007 in einer Höhe von fast 3,5 Milliarden (!) Euro.

zum Vergleich: im selben Jahr hat das Land Baden-Württemberg nicht nur nichts aus diesem Topf bekommen, sondern mußte 3,2 Milliarden Euro zahlen.


Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

[ nachträglich editiert von keakzzz ]
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30.03.2013 08:08 Uhr von generalviper
 
+1 | -0
 
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In einer Welt, wo 10% der Bevölkerung 90% des Geldes besitzt, wird man diesen 10% niemals groß auf die Füsse treten.

Es ist egal was diese 10% mit ihrem Geld machen, ob sie illegale Geschäfte tätigen, oder das Geld in ihr Unternehmen pumpen und Arbeitsplätze schaffen.

Der Grund liegt auf der Hand: Schaffen diese 10% ihr Geld aus Europa raus, nach Russland, Amerika, egal wohin, dann ist Europa gelinde gesagt am Ende.

So funktioniert leider das gute Finanzsystem. Ob das nun fair ist oder nicht, ob das den unteren 90% schadet ist im Grunde genommen total egal.

Und die nächste Bundestagswahl wird es doch wieder beweisen: Die Deutschen wollen das so. Die blöden 50% Nichtwähler werden der CDU und FDP wieder ihre Stimmen schenken, weil sie das demokratische Wahlsystem nicht verstehen, und die anderen 50% werden unsere Merkel weiter oben halten.
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30.03.2013 09:36 Uhr von blz
 
+2 | -0
 
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40% ist zuviel? Ich glaube die haben etwas falsch verstanden. Die Bank ist pleite, alles über 100000€ ist nicht gedeckt. Die können also froh sein, überhaupt 60% zurück zu bekommen.

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