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Italiens Regierung scheitert an Mehrheitsbildung

Pier Bersani, Anführer des Mitte-Links-Bündnisses in Italien, gab bei Gesprächen mit Präsident Napolitano zu, dass Treffen mit anderen Parteien zu keinem Ergebnis geführt hätten und die Kluft zwischen den Parteien zu groß wäre.

Einen Auftrag für Gespräche erhielt Bersani daraufhin nicht, dies übernimmt der 87-jährige Präsident nun selbst mit den einzelnen Bündnissen. Da Bersani jedoch Berlusconis Partei ablehnt und Grillos Fünf-Sterne-Bewegung wiederum Bersanis Bündnis eine Absage erteilt hat, gilt dies als sehr schwierig.

Napolitano könnte unter Umständen Bersani übergehen und ihn und Berlusconi auffordern, eine temporäre, überparteiliche Regierung zu formen. Diesen "Plan B" hatte zuletzt Mario Monti gewählt. Bis zur Bildung einer neuen Regierung muss Monti seinen Pflichten weiter nachgehen.


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WebReporter: Floetistin
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Regierung, Regierungsbildung
Quelle: www.spiegel.de

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