28.03.13 22:01 Uhr
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Teure Machtdemonstration in Südkorea

Die jüngsten Drohungen Nordkoreas gegen Südkorea und die USA haben diese nun veranlasst, ein gemeinsames Manöver durchzuführen. Hierfür haben zwei Tarnkappenbomber den Süden Koreas überflogen. Da dies normalerweise nicht öffentlich gemacht wird, geht man von einer Machtdemonstration seitens den USA aus.

Die Bomber hatten zuvor eine Strecke von circa 10.000 Kilometern zurückgelegt, bei einer Hin- und Rückflugzeit von etwa 20,6 Stunden pro Maschine und geschätzten Kosten von 135.000 US-Dollar pro Stunde würden diese Muskelspiele in etwa 5,5 Millionen US-Dollar kosten, so "Foreign Policy".

B2 und B52 Bomber können Atomwaffen tragen und sind somit Teil des "nuklearen Rettungsschirms" der USA gegen einen möglichen Angriff Nord- gegen Südkorea. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel versicherte erneut, dass die USA "felsenfest" zur Verteidigung des Südens bereit seien.


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WebReporter: Floetistin
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Ausland, Nordkorea, Südkorea, Regenschirm, Tarnkappenbomber
Quelle: www.focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2013 22:01 Uhr von Floetistin
 
+5 | -8
 
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Ist ja nicht so, dass man das nicht hätte früher machen können. Aber der Irak, Afghanistan und der Iran waren ja wesentlich gefährlicher als macht gierige, wahnsinnige Kommunisten in einem abgeschotteten Land die über Nacht aus dem Atomwaffensperrvertrag austreten.
NKs Regierung ist so wahnsinnig, dass diese Muskelspiele sie nur noch mehr reizen - meine Meinung.
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28.03.2013 22:15 Uhr von Perisecor
 
+19 | -11
 
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Übungsflüge müssen so oder so stattfinden - egal ob nun einfach so, bei einer Sportveranstaltung, für einen Filmdreh oder eben nun bei einer Übung eines Verbündeten.

Zusätzliche Kosten, wie der Focus suggerieren möchte, fallen also nicht an.



"Noch teurer werde der Einsatz dadurch, dass die Bomber hinterher 50 bis 60 Stunden lang gewartet werden müssen, heißt es – pro Flugstunde."

Langsam reiht sich der Focus in die Liste der deutschen Medien ein, die ziemlichen Unsinn in Bezug auf Militärtechnik schreiben.

50-60 Stunden Wartungszeit entsprechen einer vollen Wartung in Friedenszeiten. Von einem "pro Flugstunde" kann keine Rede sein und in Kriegszeiten kann diese Wartungszeit, für einen gewissen Zeitrahmen, auch deutlich verringert werden.



Da die Entspannungspolitik Südkoreas und der USA über viele Jahre nichts gebracht hat, sondern von Nordkorea stets belächelt wurde, ist es nun zumindest an der Zeit dem südkoreanischen Volk klarzumachen, dass es nicht alleine ist.
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28.03.2013 22:23 Uhr von Der.SePPel
 
+2 | -0
 
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Dann dauert es ja nicht mehr lange bis der Kim Jong Un sich meldet. Fragt sich nur wohin die ganzen Spielchen führen, oder wann es eben keine Spielchen mehr sind.
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28.03.2013 22:30 Uhr von Floetistin
 
+4 | -8
 
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Perisecor:
"Entspannungspolitik" nennst du das? Naja, wenn man seine Kapazitäten ausnutzt um relativ wehrlose Länder anzugreifen und dann keine Ressourcen mehr bleiben um einen wirklich gefährlichen Wahnsinnigen zu bekämpfen kann man das wohl kaum "Entspannungspolitik" nennen.

Man hat NK einfach bisher nicht ernst genommen. Meiner Ansicht nach ein Fehler. Nun hat man zuviele Baustellen offen.

Ob die Flugzeuge nun geflogen sind weil sie es mussten oder weil es ein Übugnsflug war ist Nebensache Peri. Die Kosten sind da - wenn auch geschätzt und sicher nicht realistisch.
Und einfach nur "Just 4 Fun" sind die sicher nicht nach SK geflogen. Das hatte einen Hintergrund - und 2 Bomber in der Nähe fliegen zu haben macht schon Eindruck.
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28.03.2013 22:51 Uhr von Katzee
 
+3 | -8
 
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Seit Bush(man) jr. Nordkorea zum Teil der "Achse des Bösen" erklärt hat, führen Südkorea und die USA ein Manöver nach dem anderen durch. Anscheinend suchen die beiden nur einen Grund, Nordkorea anzugreifen. Massenvernichtungswaffen gibt es ja.
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28.03.2013 23:56 Uhr von Wompatz
 
+5 | -4
 
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Übrigens ist der Tarnkappenbomber ein Abklatsch vom "Nurflügler" welche von deutschen Wissenschaftlern während der NS-Zeit entwickelt wurde. Prototypen wurden dann von Russland und der USA beschlagnahmt und da die meißten deutschen Wissenschaftler (z.B. von Braun u.a.) dann zu den Ami´s gegangen sind, wurde er dort dann schlussendlich auch gebaut....

Naja, sei es drum...
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29.03.2013 00:16 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -2
 
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@Wompatz
Und? Was soll uns diese Info jetzt sagen? Wollen wir jetzt aufschlüsseln wer wo geforscht hat und wer auf wessen Ergebnissen aufbaut?
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29.03.2013 01:50 Uhr von xDP02
 
+1 | -3
 
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@ Wompatz

"Nurflügler" bezeichnet die Bauweise und kein spezielles Flugzeug wonach der Tarnkappenbomber ein Nurflügler ist. Übrigends wurde der erste Nurflügler von einem Österreicher 1903 entwickelt und die US forschten noch vor Deutschland daran.

Naja, sei es drum...
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29.03.2013 03:57 Uhr von Peter323
 
+2 | -2
 
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Machtdemonstration mit "Flugzeugen" bzw. Bombern ?

Heute drückt man auf einen Knopf und dann sind mehrere Interkontinental-Raketen im Weltraum und die Mehrfachsprengköpfe mit ständig wechselnden Flugbahnen jede für sich auf ihre jeweiligen Ziele, danach ist alles ausgelöscht und das Land kann von der Landkarte gestrichen werden.

Beispiel Krieg Amerika Russland:
Amiland drückt auf Knopf mit Aufschrift "Erase Russland".
Russland drückt wenige Minuten später mit Aufschrift "Erase USA".
Krieg vorbei... USA und Russland gibs net mehr.

Die nächste Waffengeneration wäre dann: Satelittengestützte Nuklearwaffen und Satelitten-Strahlwaffe die punktuelle Angriffe direkt aus dem Orbit erlauben, vielleicht sogar kombiniert in einem Militärsatellit.

Aber sowas wie Flugzeuge oder Bodentruppen zur Abschreckung benutzen, beeindruckt doch im 21. Jahrhundert keinen mehr.
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29.03.2013 04:05 Uhr von kurt_andersohn
 
+1 | -6
 
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Frage, "Was würden unsere braven Amis machen wenn Nordkorea jedes Jahr vor der US Küste Militärübungen veranstalten würde."?
Jedes Jahr das gleiche Theater, muss man sie denn Reizen, nicht das ich die "Regierenden" in NK in Schutz nehmen möchte, denkt mal über die Antwort nach.
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29.03.2013 07:06 Uhr von Perisecor
 
+5 | -4
 
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@ Floetistin

Natürlich war die Politik der 90er und frühen 2000er Jahre eine Entspannungspolitik. Es wurden viele Zugeständnisse gemacht, die Hilfslieferungen nach Nordkorea erhöht etc.

Ernstgenommen wurde Nordkorea seit jeher, denn die umfangreichen Artillerieeinheiten und die Nähe Seouls zur Grenze sind ja kein Geheimnis, welches erst gestern entdeckt wurde.


Natürlich hatte es einen Grund, diesen Übungsflug nach Südkorea zu senden - Show of Force, sowohl für Nordkorea, aber auch für Südkorea und die US-Soldaten im Süden.

Der Flug war aber nicht teurer als die üblichen Übungsflüge, die dann eben nach Guam, Diego Garcia, Deutschland, Großbritannien oder einfach nur sinnlos hin und her gehen.
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29.03.2013 07:12 Uhr von Perisecor
 
+4 | -4
 
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@ blaupunkt123

Wieso sollte Nordkorea einfach so Flugzeuge über internationalen Gewässern bzw. über südkoreanischem Hoheitsgebiet abschießen dürfen?


@ kurt_andersohn

Es sind keine US-Militärübungen, sondern südkoreanische Militärübungen, zu welchen die USA (und weitere Staaten) eingeladen werden.


@ Peter323

Niemand möchte einen Krieg mit Interkontinentalraketen führen. Sonst könnte man sich konventionelle Streitkräfte ja direkt sparen.


@ Wompatz

Kalinin K-12 , ChAI-3 , Beljajew DB-LK bzw.

Northrop XP-56 , Northrop N-1M , Northrop N-9M , Northrop XP-79


Nur ein paar flugfähige Nurflügler bzw. Abarten davon aus der Sowjetunion und den USA aus der Zeit vor 1944.

Du (und ein paar andere) sollten sich wirklich davon entfernen, dass das Deutsche Reich alles erforscht hat.
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29.03.2013 07:19 Uhr von Perisecor
 
+6 | -4
 
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@ Katzee

Einen Grund, Nordkorea anzugreifen, braucht es nicht - es existierte bis vor kurzem sowieso nur ein Nichtangriffspakt, der ständig (von beiden Seiten) verletzt wurde.

Dass Nordkorea etwa 1/3 bis 1/2 des Jahres selbst Manöver durchführt, ignorierst du mal wieder.


Letztlich sagen Manöver aber auch wenig über Provokationen aus. Auch in der Entspannungspolitik des Kalten Krieges Mitte bis Ende der 90er Jahre gab es jährlich riesige Übungen auf beiden Seiten wie z.B. REFORGER, begleitet von vielen kleineren Übungen der einzelnen Einheiten oder kombinierter Verbände.

Das ist auch wenig verwunderlich, denn nicht die Größe einer Armee entscheidet über Sieg oder Niederlage, sondern Ausrüstung und vor allem Ausbildungsstandard. Gute Beispiele hierfür sind z.B. die Kriege Israels (67, 73) oder auch der Zweite Golfkrieg (´91) der USA und Großbritanniens mit vergleichsweise wenig Truppen gegen eine der größten Panzerarmeen der Welt.



Dass südkoreanische Übungen nicht in Deutschland, der Antarktis oder auf dem Mond stattfinden können, dürfte sich schon daraus ergeben, dass das tatsächlich vorhandene Terrain eingeübt werden muss, um dieses Wissen später im Fall der Fälle umsetzen zu können.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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29.03.2013 11:28 Uhr von Wompatz
 
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@ Perisecor

Ich wollte nur den Ruhm, der den deutschen Wissenschaftlern gehört hervorheben, nicht das dritte Reich....

Aber zum Glück gibt es ja solche Nerds wie Dich, die immer noch einen drauf setzen können...;-)

Schon schade das man für bissl Nationalstolz schon in die rechte Ecke gestellt wird...

ES LEBE DIE DEUTSCHE INGENIEURSKUNST...das wird uns kein Land je nehmen können, nur kopieren!
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29.03.2013 11:39 Uhr von Perisecor
 
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@ Wompatz

Den deutschen Wissenschaftlern gehört aber in diesem Punkt kein Ruhm.

Ich habe dir doch bereits ein paar Beispiele für erfolgreiche Nurflügler-Projekte in anderen Ländern gezeigt. Dass bedeutet nicht, dass die Gebrüder Horten weniger erfolgreich waren - aber das Wissen, welches nach dem Krieg transferiert wurde, war ganz sicher nicht entscheident für den Bau der B-2.


Gerade der Zweite Weltkrieg ist ein Beispiel dafür, dass ähnliche Entwicklungen an verschiedenen Punkten der Welt mehr oder weniger gleichzeitig erfolgt sind. So wird z.B. den Sowjets nachgesagt, dass sie als erste abgeschrägte Panzerplatten verwendet haben, das ist aber ebenfalls falsch - schon in den frühen 30er Jahren waren diese in Deutschland verbreitet, allerdings nur bei Aufklärungsfahrzeugen.


Das Für und Wieder für Entwicklungen 50 Jahre später ist sinnfrei. Es sollte schlicht anerkannt werden, dass alle beteiligten Staaten für die heutige Zeit wichtige Forschungen hatten und alle gemeinsam das Jetzt prägten.
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29.03.2013 16:20 Uhr von Bleifuss88
 
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@Perisecor
"Noch teurer werde der Einsatz dadurch, dass die Bomber hinterher 50 bis 60 Stunden lang gewartet werden müssen, heißt es – pro Flugstunde."

An Stelle hab ich mich auch gefragt: Wenn nach einer flugstunde das Triebwerk ausgebaut werden muss zur Wartung, muss es dann bei 16 Flugstunden 16 Mal ausgebaut werden? Die Logik des Focus ist hier genial.

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