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"Hasenfeste" in Deutschland: Mit Kirchenaustritten gegen Tanzverbot demonstrieren

In vielen deutschen Städten ist an Gründonnerstag und Karfreitag absolutes Tanzverbot und wie jedes Jahr sind davon viele Menschen genervt.

Nun soll eine Aktion gegen dieses Verbot die Kirche aufrütteln: In diversen Städten finden "Hasenfeste" statt und innerhalb dieser soll man als Protest aus der Kirche austreten.

"Die austreten wollen, können das in einem feierlichen Rahmen tun. Es gibt ein Gläschen Sekt zum Anstoßen und ein kleines Präsent, in Augsburg bekommt man einen kleinen Schokohasen", so ein Organisator der Initiative gegen das Tanzverbot.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Kirche, Austritt, Tanzverbot
Quelle: jetzt.sueddeutsche.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2013 12:32 Uhr von NoPq
 
+29 | -7
 
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Dieses Tanzverbot ist auch wirklich eine (für mich) zieeemlich unverständliche Geschichte. Wird Zeit, das Ganze mal zu überdenken.
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28.03.2013 12:41 Uhr von Bildungsminister
 
+21 | -12
 
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Ich bin auch dafür, dass man das Verbot aufhebt, aber dann sollte man auch ganz konsequent sein, und nicht nur scheinheilig tun. Alle kirchlichen Feiertage abschaffen und an diesen Tagen ganz normal arbeiten gehen.

Aber hey, so weit will dann wohl doch niemand gehen, oder? Frei machen wollen wir dann schon, aber warum ist doch eigentlich egal. Hauptsache Party...
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28.03.2013 12:47 Uhr von SNnewsreader
 
+13 | -7
 
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Ich bin Christ, mache aber nicht alle christlichen Feste mit, schon gar nicht die katholischen Feste.

Ein Tanzverbot ist sicherlich für streng Gläubige (evtl. noch neben/über einer "Disco" wohnend) eine richtige Sache.

Warum nicht privat eine Party machen? Da kann man zappeln bis der Notarzt kommt. In Industriegebieten sollte es eigentlich auch nicht störend sein, aber bitte nicht in den Städten. Die zwei/drei Tage im Jahr kann man doch sicher aus Respekt vor der christlichen Kultur Rücksicht nehmen.

Versucht mal in einem muslimischen Land an deren Feiertagen "Tanzveranstaltungen" zu machen. Die dauern erheblich länger und das wäre wohl für die Besucher und Veranstalter eine schmerzhafte Erfahrung.

Also erfreut Euch in einem christlich orientierten Land zu leben und lasst den Christen die paar Tage für Ruhe und Andacht.
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28.03.2013 12:56 Uhr von Cheesiest
 
+1 | -2
 
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Lieber frei und es stehen Tonnen/Tische auf den Tanzflächen anstatt zu arbeiten.

Getreu dem Motto: Man kann auch Alkohol ohne Spaß haben.
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28.03.2013 12:57 Uhr von Pils28
 
+7 | -3
 
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Nur, weil man feiern darf, heißt es ja nicht, dass man Katholiken dazu zwingen würde. Ist Religion nicht eine Privatsache?
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28.03.2013 13:08 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -1
 
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Wenn wir - wie gefordert - irgendwann noch 2 islamische Feiertage in Deutschland aufnehmen, gibt es 2 weitere Tage mit Tanzverbot.
Es gibt aber nicht nur um Religion - viele Tänze wurden in früherer Zeit auch verboten, da sie unsittlich waren. So verstösst der Wiener Walzer noch 1950 gegen jede Sittlichkeit.
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28.03.2013 14:21 Uhr von JQ
 
+7 | -0
 
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Also ich finde man sollte endlich mal ALLE Religionen und deren Feiertage komplett in Frage stellen.
Klar, für die Einen müssen diese "heilige" Tage sein und die Andersgläubigen wollen das nicht bzw machen wegen den schönen abrbeitsfreien Tagen munter mit, ohne jedliche hintergründlichen Sinn darin zu sehen oder zu hinterfragen.

Ich wäre dafür, alle religiöse Feiertage abzuschaffen und dafür logische/re Familien- und Ruhetage einführt. So hieße Weihnachten dann für die Einen "Weihnachten" und für die Anderen Volksruhetage (oder so ähnlich). Aber im Kalender würde dann stehen "Volksruhetage" oder satt Ostern "Familientag 1+2"


Vorteil: Keine dumme Vorbehalte und idiotische Ausschreitungen wegen angestaubter Glauben oder Glaubensfeste, sondern dem Volk Ruhetage gönnen und da sollte jeder das feiern, wass er will.

Was hält ihr von diesem Vorschlag? Könnten ja mal ein paar (Millionen) Unterschriften sammeln und das mal endlich unserer Regierung vorschlagen...in der Hoffnung alle Welt macht das gleiche mit (ich weiß, Wunschdenken)

[ nachträglich editiert von JQ ]
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28.03.2013 14:43 Uhr von GroundHound
 
+4 | -2
 
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Wenn ich die Wahl habe zwischen einem Feiertag, an dem man sich nach irgendwelchen Religionen richten muss, oder einen Tag mehr Urlaub, nehme ich den Tag Urlaub.

Die Argumentation "Ihr genießt den christlichen Feiertag, also seid auch gefälligst still." ist ziemlich absurd. Feiertage gibt in allen Kulturen. Religöse und Unreligiöse. Und überall hat sich eine bestimmte Menge an Feiertagen als vernünftig etabliert.
Beispiel aus einem unchristlichen Land, Japan: 15 gesetzliche Feiertage, davon nur 1 oder 2 entfernt religiös, die anderen unreligiös (z. B. Tag der Ehrung der Alten).

Hier in Deutschland haben sich die Christen einen guten Teil Feiertage unter den Nagel gerissen und verlangen dann auch noch, dass nichtreligiöse Menschen die religiösen Regeln befolgen sollen.
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28.03.2013 14:58 Uhr von Childerich
 
+4 | -2
 
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"Zwei mal im Jahr kann man ja mal Pause machen."

Natürlich kann man zwei Mal im Jahr Pause machen. Die Frage ist, ob man es müssen sollte - von mir dazu ein ganz klares Nein.

Ein moderner und freiheitlicher Staat hat seinen Bürgern nicht vorzuschreiben, wie sie ihre Freizeit gestalten sollen, schon gar nicht, wenn er sich dabei zum Erfüllungsgehilfen irgendwelcher religiöser Fanatiker macht, die ihren Unsinn der gesamten Bevölkerung aufnötigen wollen.
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28.03.2013 16:05 Uhr von aquilax
 
+2 | -1
 
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religiöse feiertage wie z.b. weihnachten, sollten selbst je nach glauben "finanziert" werden..

bald werden ja auch muslimische feiertage in deutschland eingeführt.
wer einen feiertag möchte, der soll dafür urlaub nehmen.
egal ob christ, buddhist, moslem oder atheisten.

auch ein atheist kann seinen "glaubannichts-feiertag" somit feiern.

das wäre gerecht für alle.
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28.03.2013 17:27 Uhr von uwele2
 
+2 | -2
 
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Ich bin auch dafür alle kirchlichen Feiertage abzuschaffen. Lasst uns auch Sonntags wieder arbeiten
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28.03.2013 18:26 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -2
 
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@uwele2

Genau und Urlaub auch abschaffen, brauch eh keiner. Lieber nach der Arbeit immer tanzen gehen können!!!! Sowas muss der Mensch haben, weil ohne gehts nämlich nicht.
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14.04.2013 22:47 Uhr von sevenofnine1
 
+0 | -0
 
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Ja, klar. Besonders witzig wirds dann, wenn 99 - 100 % der Belegschaft am selben Tag (24-26. Dezember) Urlaub einreichen wollen. Bei uns gibts schon genug Probleme, wenn man am 24.12. nicht unbedingt bis 7 Uhr Abends arbeiten will, weil irgendwelche Deppen meinen, an Heiligabend noch schnell ihre Wocheneinkäufe machen zu müssen.

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