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Düsseldorf: Die Grünen fordern, die Grenze für Minijobs auf 100 Euro zu senken

Die Grünen sind der Meinung, dass man die Verdienstgrenze für Minijobs auf 100 Euro reduzieren sollte.

Für alle Verdienste, welche über 100 Euro liegen, sollten Steuern und Abgaben entrichtet werden, erklärte die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt gegenüber der "Rheinischen Post".

"Als wir die Mini-Jobs eingeführt haben, dachten wir, sie seien eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt. Diese Erwartung hat sich aber nicht erfüllt", begründete die Politikerin den Vorschlag.


WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Die Grünen, Grenze, Minijob, Katrin Göring-Eckardt
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com
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61 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2013 09:10 Uhr von fuxxa
 
+46 | -11
 
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Was soll man da noch sagen? Die Grünen zwingen einen ja regelrecht CDU/FDP zu wählen getreu nach dem Motto Pest statt Colera.
Die soll mal überlegen wieviel Studenten oder Rentner es gibt, die auf diese Jobs angewiesen sind. Auch Teilzeitkräfte haben durch nen zusätzlichen Minijob die Möglichkeit besser über die Runden zu kommen.
Die Rentenkasse wird durch diese Aktion eh nicht aufgefüllt, da diese Jobs dann zum größten Teil verschwinden und der Staat an anderer Stelle mit Hartz 4 aufstocken kann oder Minijobs ganz in Schwarzarbeitbeschäftigung gewandelt werden.
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28.03.2013 09:12 Uhr von quade34
 
+38 | -10
 
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Grüne Abzocker!
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28.03.2013 09:13 Uhr von XNewserX
 
+53 | -6
 
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Weg mit dem falschen Pack! Die Grünen haben ausgedient! Ihr könnt vielleicht im Wald zusammen mit Tarzan regieren! Aber hier habt ihr keine Chance!
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28.03.2013 09:26 Uhr von Azureon
 
+9 | -27
 
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28.03.2013 09:26 Uhr von artefaktum
 
+24 | -0
 
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Spätestens wenn diese Leute in Rente gehen, fallen sie uns Steuerzahlern mit Sozialkosten vor die Füße. Warum können sich Arbeitgeber heute schon vor diesen Ausgaben drücken? Das ist überhaupt nicht einzusehen.
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28.03.2013 09:35 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+20 | -2
 
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Da brauch man dann gar keine Festangestellten mehr, für einen Festangestellten kannste dir dann 10 Minijobber holen lol

Glaub das ist nicht der richtige Weg....oder hab ich was falsch verstanden ?
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28.03.2013 09:38 Uhr von artefaktum
 
+13 | -0
 
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@Bibabuzzelmann

"Glaub das ist nicht der richtige Weg....oder hab ich was falsch verstanden ?"

Nee, das hast du genau richtig verstanden.
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28.03.2013 09:42 Uhr von Zephram
 
+4 | -17
 
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28.03.2013 09:42 Uhr von Motzkuh
 
+23 | -6
 
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An alle Vorposter

Habt ihr euch überhaupt mal mit dem Thema auseinander gesetzt? Wer zum Geier soll für die ganzen Geringfügigbeschäftigten die Renten und Sozialausgaben zahlen wenn keiner zu Lebzeiten einzahlt? Altersarmut ist für alle vorprogrammiert... die heutigen Rentern mit geringen Einkommen haben schon Probleme und das obwohl sie Rente einbezahlt haben.

Partei hin oder her, auf Dauer kann das so nicht funktionieren.
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28.03.2013 09:44 Uhr von VT87
 
+7 | -5
 
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Minijobber sind für AG im Prinzip teurer als sozialversicherungspflichtig beschäftigte AN...
Der AG zahlt da nämlich 30 % Sozialversicherung anstatt nur ca 20 %. Das einzige, was mich immer wieder stört ist, das viele AG meinen, dass einem geringfügig Beschäftigten keine normalen AN-Rechte zustehen (LFZ, Urlaub etc.). Da sollte mehr Aufklärung betrieben werden.
Und übrigens sind diese Beschäftigungen rentenversicherungspflichtig seit 2013 (vorher wars auch schon freiwillig möglich), d.h. die erwerben auch ganz normal Anspruch auf Rente...
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28.03.2013 09:45 Uhr von artefaktum
 
+8 | -3
 
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@Zephram

"Auch wenns Paradox klingt, ein Mindestlohn ist mMn daher ebenfalls keine Gute Idee"

Für einige Arbeitgeber bestimmt nicht, die finden das bestimmt keine gute Idee ....
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28.03.2013 10:08 Uhr von LinkeRevolution
 
+14 | -6
 
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Und ich fordere eine Begrenzung der Grünen und ihren idiotischen Forderungen !
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28.03.2013 10:17 Uhr von radik
 
+15 | -4
 
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Einfachste Lösung:
Minijobs ganz abschaffen!
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28.03.2013 10:34 Uhr von DieNachdenkliche
 
+8 | -3
 
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@ VT87:

Das was du beschreibst ist leider nur die THEORIE. In der Praxis kann man Minijobber ohne jede Zeitbefristung schuften lassen, wie man lustig ist. Umgerechnet ergeben sich dann oft nur 7-Euro-Jobs (oder noch weniger). DAS ist dann die grosse Ersparnis für sogenannte Arbeitgeber, die man eher Ausbeuter nennen sollte.

Ergänzen möchte ich auch noch:

43 Prozent aller Minijobber erhalten keine Feiertagsentgelte
39 Prozent erhalten keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
25 Prozent wurde die Bezahlung im Mutterschutz vorenthalten
25 Prozent haben noch nie bezahlten Urlaub nehmen dürfen

Und weiter:

50 Prozent der Befragten erhielten weniger als 8,50 Euro Stundenlohn
25 Prozent der Befragten erhielten sogar weniger als 7,00 Euro

http://www.fr-online.de/...

[ nachträglich editiert von DieNachdenkliche ]
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28.03.2013 10:35 Uhr von weitwech
 
+11 | -0
 
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Minijobber = 400,-€ Jobber.
3 * 400,-€ Jobber = 1.200,-€ monatlich, bei zusammen 45 Std./Wochenarbeitszeit
1 Vollzeitbeschäftigter = 2.400,-€ brutto (15,-€ Std) bei 40 Std./Wochenarbeitszeit.
Macht also ca 20 Std. im Monat mehr Arbeitsleistung bei halber Bezahlung.
Ich könnte mir schon denken, das der Sinn darin besteht, dieses etwas einzuschränken um Vollbeschäftigung zu erzielen.
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28.03.2013 10:37 Uhr von cyp
 
+13 | -0
 
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wollt gerade sagen.....

Jeder Idiot sollte mittlerweile mitbekommen haben das Brückenarbeitsverträge keine Win-Win Situation für Firmen und Arbeitnehmer sind. Die Wirtschaft hat soviel kriminelle Energien diese kleinen Politikangebote flächendeckend auszureizen das sie ganz aus dem Verkehr gezogen gehören.

Eine Firma die nix weltbewegendes herstellt oder dienstleistet kann ohne Probleme mit 80% Belegschaft überleben die komplett aus Praktikanten, Trainees, 1-400 € Jobbern und Leiharbeitern bestehen.

Das kann wohl kaum das erdachte Konzept unser Regierungsweisen sein. Also weg mit diesem Scheiß.
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28.03.2013 10:42 Uhr von shadow#
 
+7 | -6
 
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Das ist die beste Idee die von dieser Partei seit langer langer Zeit kam.

Denn die Minijobber kosten doppelt Geld: Sie zahlen jetzt keine Steuern, und wandern im Rentenalter automatisch in die Sozialsysteme ab.
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28.03.2013 11:15 Uhr von VT87
 
+0 | -3
 
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@ DieNachdenkliche
Wie schon von mir erwähnt gibt es noch Problembereiche was Minijobs angeht. Die schlechte Bezahlung ist aber nicht nur im Bereich der Minijobber so extrem, sondern ein allgemeines Problem.
An sich finde ich die Regelung Momentan nicht schlecht.

Ich werde nach der Ausbildung meine Vollzeitstelle in 450 € - Job + SV-pfl. Beschäftigung aufteilen, wodurch mir etwa 200 € netto mehr übrig bleiben (Eine Regelung, die mein Arbeitgeber (Steuerberater) mir von sich aus zur Auswahl gestellt hat). Wer seine Rechte kennt und selbstbewusst den Arbeitgeber damit konfrontiert, der kann auch einen 450 € - Job zu regulären Konditionen bekommen.

Es ist immer die Frage, was die Arbeitnehmer sich alles gefallen lassen. Dass viele Arbeitgeber an allen Ecken versuchen ihre Arbeitnehmer auszubeuten ist in allen Bereichen der Beschäftigung gleich.

Nachdem ich meine Mutter über Ihre Rechte aufgeklärt habe, hat Sie sich mit Ihrer Chefin auseinandergesetzt und für alle da Beschäftigten die gesetzlichen Rechte durchgesetzt.
Es geht also auch anders...
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28.03.2013 11:19 Uhr von wurststulle
 
+6 | -2
 
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Das Problem ist doch, dass viele Firmen lieber 2-3 400 Euro Jobber einstellen, weil sie dafür keine Steuern zahlen brauchen, als eine Vollzeitkraft. Wenn die Grenze gesenkt wird, dann lohnt sich das für den Arbeitgeber nicht mehr und er wird jemanden in Vollzeit anstellen.
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28.03.2013 11:36 Uhr von Selle
 
+1 | -5
 
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Irgenwie muss die Euro-Rettungspolitik ja finanziert werden!

Ja dann wird es in Zukunft keine 400€ Jobs mehr geben und viele Arbeiten dann 20 Stunden, um ihr Hartz IV um 100€ aufzustocken...Herzlichen Glückwunsch...


Und das anstatt einem Vollzeitkraft lieber mehrere Teilzeitkräft eingestellt werden ist doch wenn, bei geringen Ausnahmen und nicht die Regel.

Es gibt nunmal Situationen und Berufswege, wo nur eine Teilzeitbeschäftigung in Frage kommt. Egal ob eine Mutter wieder Halbtags arbeiten möchte, oder eine Aushilfe im Restaurant gesucht wird.



[ nachträglich editiert von Selle ]
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28.03.2013 11:39 Uhr von Draco Nobilis
 
+2 | -0
 
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Hmmm

Also das hat schon Hand und Fuß.
Im Grunde muss man ja nicht ganz dicht sein ein Minijobber mit solchen Arbeitszeiten zu sein. Zu annehmbaren Konditionen ist das ja kein Problem, wenn aber da das Problem liegt könnte man ja wieder regulierend einwirken und definieren wieviel Arbeitszeit etc. ein Minijob eigentlich haben darf.

Etwas verwunderlich ist das man mit dieser Maßnahme das Minijobben quasi abschaffen will, das ganze aber so offen nicht sagt. Soll wohl den Aufschrei der schwarz/gelben antidemokratischen Parteien auf Kosten des medialen Echos verhindern.

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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28.03.2013 11:50 Uhr von Xanoskar
 
+5 | -0
 
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Recht haben die Grünen, aus dem einfachen Grund das diese abzocker Jobs für die Arbeitgeber wieder unattraktiver gemacht werden müssen damit wieder echte Verträge zustande kommen.
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28.03.2013 12:14 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -3
 
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Mal wieder viele Theoretiker unterwegs.
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28.03.2013 12:17 Uhr von radik
 
+3 | -0
 
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@Johnny_Speed
„Du bist auch nicht besser als die Politiker. Schonmal daran gedacht, dass es auch Menschen gibt die einen Nebenjob brauchen, wie zb. Studenten. Mit Bafög allein kommt man nicht über die Runden.“

Man könnte für bestimmte „Gruppen“ wie z.B. Studenten andere Lösungen in Erwägung ziehen.

Es kann jedoch nicht sein, dass jemand der z.B. über 50/60 Jahre alt ist, nur durch so ein Minijob-System überleben kann!

[ nachträglich editiert von radik ]
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28.03.2013 12:20 Uhr von wok!
 
+4 | -2
 
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An die Meckerer: ihr habt´s echt nicht kapiert, oder?
Es geht darum, dass es mehr "echte" Jobs geben soll, mit Krankenversicherung, Urlaubsanspruch, Krankengeld etc. Dazu müssen die unsäglichen "Minijobs" abgeschafft werden.
Anstatt 4 von den 400Euro Lohnsklaven hinter der Bäckertheke, die für den Hungerlohn 80 Stunden im Monat ohne jede Absicherung arbeiten müssen) gäbe es dann mindestenes zwei Vollzeitstellen, von der der Arbeitende auch leben könnte. Und NEIN, dadurch werden keine Arbeitsplätze vernichtet, sondern auf Dauer neue Stellen geschaffen.
Dadurch, dass sich die Arbeitgeber dann nicht mehr vor den Beiträgen in Renten- und Krankenversicherungen drücken können steigen hier auch die Einnahmen, und die Beiträge können sinken. Die Angestellten haben mehr Geld zum Konsumieren, dadurch verbessern sich Binnenmarkt und Handel und so weiter und so fort.

Die Minijob-Sklavenhaltung war zusammen mit dem Hartz4-jede-Arbeit-annehmen-Zwang die Idee von dem Drecksack Schröder mit seiner Agenda, ein Geschenk an die Unternehmer und der Grundstein für die unglaubliche Umverteilung von unten nach oben die wir jetzt haben.

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