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650.000 Euro Schaden: Bei Probefahrt schrottet Werkstatt einen Mercedes 300SL

In Baden-Württemberg endete nun die Probefahrt eines Mercedes 300SL in einem Totalschaden.

Der silberfarbene Mercedes war zur Wartung in einer Fachwerkstatt. Ein 26-jähriger Angestellter unternahm eine Probefahrt wohl mit zu hoher Geschwindigkeit. In einer Kurve geriet der Oldtimer von der Fahrbahn und überschlug sich.

Der entstandene Totalschaden an dem 57 Jahren altem Auto wird auf 650.000 Euro beziffert. Der Fahrer der Oldtimers blieb unverletzt.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Mercedes, Schaden, Werkstatt, Probefahrt
Quelle: www.focus.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2013 18:19 Uhr von innerlichboese
 
+74 | -6
 
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Als Eigentümer dieses Wagens würde ich den Typen mit bloßen Händen erwürgen..
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27.03.2013 18:25 Uhr von Peter323
 
+32 | -5
 
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solche alten Perlen sind richtig was Wert und nicht mit Geld auszugleichen.

Bei nem normalen SL 300 würd er einfach nen neuen kriegen und die Welt wäre wieder in Ordnung, aber den Oldtimer mit seiner Geschichte wird er nie wieder so bekommen. Ich als Eigentümer wäre richtig krass angepisst.
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27.03.2013 18:30 Uhr von confusing
 
+14 | -0
 
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Ich hab vor kurzem eine Doku gesehen, da wurde über eine schwäbische Restaurationswerkstatt für exklusive Fahrzeuge berichtet - und einen jahrelang aufwändig restaurierten 300SL eines berühmten Schönheitschirurgen vom Bodensee. Wäre interessant zu wissen, ob das das selbe Fahrzeug ist. Der Angestellte der Werkstatt hat jetzt nichts mehr zu lachen, er dürfte minimum seinen Job los sein. Dass die Werkstatt versichert ist, ist eine Sache - aber können/dürfen Werkstätten ihre Angestellten für sowas in Regress nehmen?

[ nachträglich editiert von confusing ]
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27.03.2013 18:58 Uhr von Miietzii
 
+7 | -1
 
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@mcmoerphy:

Du hast Recht, ich lasse es noch einfügen :-) Der Fahrer blieb unverletzt.
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27.03.2013 18:58 Uhr von Crawlerbot
 
+7 | -36
 
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27.03.2013 19:15 Uhr von MC_Kay
 
+11 | -0
 
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An Stelle des Besitzers würde auf Wiederherstellung bestehen!

Nichts mit Geld auf der Versicherung.
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27.03.2013 19:25 Uhr von kingoftf
 
+10 | -3
 
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Bei Mobile gibt es gerade einen Roadster für 789000 Euro und Autosalon Singen hat auch noch einen (mit nur 9000km auf dem Buckel)

Was für ein geiles Auto......
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27.03.2013 19:34 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -9
 
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Als Eigentümer würde ich die Werkstatt bis zum letzten Knopf in die Haftung nehmen.
Möglicherweise kann man das Auto wieder herrichten.
Firmen wie Mechatronix haben sich darauf spezialisiert, auch bei aussichtslosen Fällen Fahrzeuge wieder in Originalzustand zu versetzen.

Jede Schraube, jedes Blechteil muss mit nanometer-genauen Maschinen präzisionsgesägt werden.
Alle Blechteile werden handgedengelt und über Ambossen manufakturell geklopft.

Interieur wird von Meister-Sattlereien und Juwelieren bis zur letzten Naht und Tachonadel handgefertigt.

All das würde ich die Werkstatt bezahlen lasen.
Wir reden hier allerdings nicht von 650.000 EUR. Grob geschätzt muss ein Team von 20-30 Mitarbeitern rund 1-1,5 Jahre jeden Tag von MO-FR nur an diesem einem Fahrzeug arbeiten.

Bekommt jede Fachkraft jährlich im Schnitt 50.000 EUR brutto betragen allein die Personalaufwände bei 1 Jahr und 20 Mitarbeitern 1 Million Euro. Hinzu kommt das Material.

Wie gesagt, ein Millionenbetrag. Aber möglich ist es.
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27.03.2013 20:31 Uhr von El_Zane
 
+9 | -1
 
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@ McMoerphy
Der Fahrer hat aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Anweisung den Wagen schrottreif gefahren, und ebenfalls aller Wahrscheinlichkeit nach nur um mal in so nem Auto fahren zu dürfen. (dafür spricht auch, dass es zu dem Unfall durch eine zu hohe Geschwindigkeit kam)

Sprich er hat fahrlässig und wohl entgegen Anweisungen gehandelt - und dabei ein unbezahlbar wertvolles Auto ruiniert.

Natürlich ist es nicht unwichtig, ob er verletzt ist oder nicht - aber in Anbetracht der Hintergründe (und dass er unverletzt ist letzlich) ist sein Wohl selbst verschuldet und den Relationen entsprechend eher sekundär - dafür hat der Junge schlicht zu viel falsch gemacht...

Hat nichts mit scheiß Gesellschaft zu tun, und auch nicht mit dem Jahr in dem wir leben.

Er hat fahrlässig gehandelt. Gut dass er unverletzt blieb, aber er hat da ziemlich viel Scheiße gebaut aus wohl niederen Beweggründen.
Da ist Mitleid schlicht fehl am Platz.
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27.03.2013 21:09 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Wir hatten unter unserem Studio auch eine Ausstellung solcher edler Oldtimer in dieser Preisklasse von unserem Vermieter. Der hätte den Unglücksfahrer an 4 andere Oldtimer mit Händen und Füssen angebunden und ihn mit seinen Mitarbeitern gevierteilt. (Leider lebt der Mann seit kurzem nicht mehr)
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27.03.2013 21:11 Uhr von Ich_bins_nur
 
+0 | -3
 
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Sacht mal, wie kommt denn da der Airbag ins Auto..? Da hängt doch ein Airbag aus dem Fenster, oder nich? oO
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27.03.2013 21:19 Uhr von MC_Kay
 
+2 | -0
 
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@ Ich_bins_nur

Nein, das ist kein Airbag.
Das ist sehr wahrscheinlich der Schonbezug, den die Werkstätten auf die sitze legen, damit die Mechaniker die Sitze nicht beschmutzen, wenn sie einsteigen.
Dieser ist wohl bei der Bergung des Fahrers verrutscht und liegt nun an dem Fenster der Fahrerseite.
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27.03.2013 21:22 Uhr von Ich_bins_nur
 
+0 | -1
 
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Die Antwort ist genauso langweilig wie plausibel. :oD
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27.03.2013 21:27 Uhr von Mat_h
 
+0 | -2
 
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Unfälle passieren, der Wagen wurde wohl auch für Oldtimerrallyes benutzt, also kann das auch nur eine ganz normale Probefahrt gewesen sein bei der halt was schief gegangen ist. Und wenn das für den Besitzer auch "nur" ein Wagen ist wird das keine nennenswerten Folgen haben.
Ansonsten, der Wagen wird halt wieder aufgebaut und gut, die Kosten dafür liegen auch weit unter den 650K€, also alles kein Problem, MB liefert ja die meisten Teile problemlos neu und der Rest wird halt angefertigt. Für die Firma sicher was ganz normales.
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27.03.2013 22:02 Uhr von Hanna_1985
 
+3 | -5
 
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Hmm... Hier über einen jungen unfähigen Fahrer herziehen (wer war dabei?), aber sich Sonntags um 6 Uhr vor den Fernseher klemmen, wenn ein 23j Bubi in ´nem Formel 1 Wagen seine Runden dreht.

Vielleicht war auch eine hohe Geschwindigkeit notwendig, je nachdem, was bei dem Wagen repariert wurde, um zu testen, ob er läuft.
Wenn ein Kunde seinen Sportwagen zur Reparatur gibt, was erklärt dann der Meister bei der Rückgabe? Als bis 50 km/h läuft er Spitze, darüber konnten wir nicht testen.

Möchte Euch mal hören, wie dann hier alle Poster locker mit einer Hand 390 km/h aufm Ring fahren können - ist doch kein Problem mit so einem Auto...
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27.03.2013 22:16 Uhr von moloche
 
+1 | -1
 
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ich frage wieso die Werkstatt so einen Wagen einem unreifen Bürschchen anvertraut.
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27.03.2013 22:47 Uhr von Schnoile1981
 
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Ganz ganz übel...
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27.03.2013 23:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Wieviel Flügeltürer gibt es eigentlich noch?

Mir fällt gerade auf, dass die Unglücks-Werkstatt bei uns um die Ecke ist - und mein (vor kurzem verstorbener) Vermieter diesen Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer bei uns im Haus stehen hatte. Die Witwe hat ihn nämlich verkauft. Der Wert stimmt etwa. Ich hab sogar ein Foto davon, weil ich eine Internetseite bauen sollte. Das wäre echt der Hammer - wenn es genau der Flügeltürer wäre.
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28.03.2013 00:10 Uhr von kingoftf
 
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Ne Zeitlang gab es einige auf einschlägigen Portalen, Import aus Florida oder Kalifornien, damals 350000 Euro, kommt bei solchen Diamanten ja immer auf den Zustand an.

So ein Auto stellt man sich anstatt des 50" Plasma ins Wohnzimmer und betet es täglich an.
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28.03.2013 08:15 Uhr von diezeeL
 
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@aberaber

Bevor du hier irgendwas schreibst, solltest du selber mal auf Gross- und Kleinschreibung achten ...

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