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Stuttgart: Polizisten nach hartem Vorgehen gegen S21-Demonstranten angeklagt

Im Herbst 2010 kam es bei Demonstrationen von Stuttgart-21-Gegnern zu einem großem Polizei-Einsatz, bei dem auch Wasserwerfer eingesetzt wurden. Das Verhalten der Polizisten wurde im Nachhinein massiv kritisiert, da es zahlreiche Verletzte gab.

Nun wurde gegen zwei polizeiliche Einsatzabschnittsleiter Anklage wegen Körperverletzung im Amt angeklagt. Bei vier weiteren Beamten wurde ein Strafbefehl beantragt und die Ermittlungen gegen sechs weitere Personen wurden eingestellt.

Bei den Ermittlungen des Landgerichts Stuttgart wurde der gesamte Funkverkehr ausgewertet, ebenso die Einsatzprotokolle der Wasserwerferbesatzungen und die polizeilichen Videodokumentationen. Daher hatten die Ermittlungen sich über zwei Jahre hingezogen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Stuttgart, Anklage, Vorgehen, S21
Quelle: www.swr.de

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27.03.2013 15:21 Uhr von blonx
 
+4 | -1
 
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Als "Schwarzer Donnerstag" ging der 21. September in die Geschichte ein. Insgesamt gab es 130 verletzte Demonstranten, wobei neun Personen durch die Wasserwerfer schwere Kopfverletzungen erlitten. Ein Mann ist seitdem fast blind.
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27.03.2013 15:38 Uhr von Bildungsminister
 
+8 | -1
 
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Man würde gerne sagen, dass die Polizisten nur ihren Job gemacht haben, aber gerade der Einsatz von Wasserwerfern war insgesamt überzogen. An dieser Stelle zeigt sich einmal mehr, dass Polizisten auch nur Menschen sind, und dass sie in solchen Situationen, trotz gutem Training, schlicht überfordert sind. Da kommt das Urtier durch...

Erwähnen sollte man aber auch, dass durchaus auch etliche Polizisten verletzt wurden, soweit ich weiß, wurde mindestens einer verprügelt und musste danach ins Krankenhaus. So eine Gesichte hat dann auch immer zwei Seiten.

Davon ab - Natürlich soll man diese Fälle aufklären, aber für mich sitzen da die falschen auf der Anklagebank. Für mich ist einer Hauptschuldigen der ehemalige Ministerpräsident Mappus, der es erst soweit hat kommen lassen. Sei es nun dadurch, dass das ganze Planungsverfahren am Volk vorbei geführt wurde, oder auch dadurch, dass er das harte Vorgehen der Polizei erst legitimiert hat. Der gehört viel eher vor Gericht, und seine ganzen Schergen noch dazu.
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27.03.2013 15:50 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -1
 
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Was haben die Proteste gebracht ? (ausser Medienrummel)
Nichts,der Bahnhof wird trotzdem gebaut!

Halt,stimmt nicht ganz...die Grünen sind an die Macht gekommen.
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27.03.2013 15:51 Uhr von Kanga
 
+1 | -5
 
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das sind verbrecher wie alle anderen auch...
die hätten ja nicht mit den wasserwerfern auf die personen zielen müssen..
aber weil die ja schön auf spur sind...
haun die bei sowas richtig in die vollen..und pfeifen auf verluste..
und wenn einer von ihnen "verletzt" wird...dann drehen die nochmal richtig auf..und knüppeln alles nieder..was nicht schnell genug aus dem weg ist..
alte menschen..kinder...rollstuhlfahrer....menschen die einfach gegen etwas demonstrieren wollen..werden zum teil schwer verletzt...aber wenn die deswegen jemanden von der truppe anzeigen wollen..dann hat keiner zeit...

solche die sich in ihrem dienst....sowas zu schulden kommen lassen..gehören sofort rausgeschmissen..und alles an bezügen..die noch irgendwie ausstehen als null und nichtig zu erklären..und für die Opfer ihrer taten zu 100% zu verfügung stehen müssen
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27.03.2013 16:23 Uhr von magnificus
 
+1 | -0
 
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Mich würde interessieren, in wieweit die Politik Maßnahmen genehmigt , geduldet oder gar befohlen hat?! Denn sie sind oberster Befehlshaber der Polizei.
Wurde das in den Ermittlungen mit berücksichtigt?
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27.03.2013 16:57 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Bereitschaftspolizei erinnert mich immer irgendwie an die SA vor dem Röhm Putsch. Vielleicht dürfen die im September auch die Wahlurnen "beschützen".

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