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NSU-Prozess: Nun ermahnt auch Regierung die Richter wegen Ausschluss türkischer Medien

Nachdem bekannt wurde, dass beim NSU-Prozess am Münchner Oberlandesgericht keine türkischen Journalisten einen festen Platz bekommen, hagelte es Kritik (ShortNews berichtete).

Nun schaltete sich sogar die Bundesregierung ein und ermahnte die Richter, dies zu ändern.

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte: "Die Hoffnung muss sein, dass mit diesem Medieninteresse auch sensibel umgegangen wird."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Bundesregierung, Richter, NSU
Quelle: www.sueddeutsche.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2013 15:10 Uhr von CoffeMaker
 
+16 | -4
 
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Die sollen mal nicht so eine große Show draus machen, als wenn es so wichtig wäre das aus jeder Nationalität ein Reporter da ist. Aus den krisengebieten berichtet auch nur Reuter und alle anderen kopieren das nur noch und senden die Beiträge ungeprüft. Aber hier so ein großen Aufriß machen.
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27.03.2013 15:14 Uhr von Katzee
 
+18 | -4
 
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Gestern hat ein Sprecher des Gerichts im TV erklärt, dass es nur 50 Medienplätze in dem Gerichtsaal gibt aber 200 Medienvertreter akreditiert werden wollten.

Es gibt in solchen Fällen 2 Wege, diese Plätze zu vergeben: durch Auslosen oder durch Vergabe nach Eingang des Antrags. In diesem Fall hat sich das Gericht für letzteres entschieden. Die türkischen Medien waren leider nicht schnell genug. So wurde gesagt, dass die "Hürriyet" (deren Sprechen im TV besonders wütend darüber war, dass sie keinen Platz bekommen hatten) den 68.ten Antrag eingereicht hat.

Ich bin sicher, dass auch viele deutsche Medien keinen Platz mehr bekommen haben. Allerdings hat von denen keiner einen Aufstand gemacht.
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27.03.2013 15:17 Uhr von mueppl
 
+20 | -3
 
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Ich zweifle die "offizielle" Version der NSU-Truppe an.

Ein Umfeld von 130 TerroristInnen und nur 2 aktive MörderInnen?

Und im Gegensatz zur RAF fehlt auch die BekennerInnen- und UnterstützerInnen-Szene!


Die türkischen Behörden gingen selbst vom (türkischen) “tiefen Staat” und “Kriminalität” aus.

Türkei gab Mordermittlern Hinweis auf kriminellen Hintergrund

Jahrelang vermuteten Sicherheitsbehörden hinter der rechtsextremen NSU-Mordserie kriminelle Motive. Türkische Behörden bestärkten sie in dieser Fehleinschätzung.

http://www.zeit.de/...
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27.03.2013 15:22 Uhr von SNnewsreader
 
+19 | -2
 
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Liebe Politiker! Lest verdammt noch mal das Grundgesetz und haltet EURE dummen Fre**sen.

Ihr seid ja wohl zum ka**en zu blöd Euch in die Exekutive einzumischen.
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27.03.2013 15:24 Uhr von Perisecor
 
+17 | -4
 
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Vor dem Gesetz ist jeder gleich, zumindest in Deutschland.


Wenig verwunderlich, dass Hürriyet das nicht passt. Immerhin ist es in der Türkei an der Tagesordnung, dass die Urteile von der AKP kommen.
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27.03.2013 15:33 Uhr von Rechthaberei
 
+11 | -4
 
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Die deutsche Bundesregierung hat wahrscheinlich Druck bekommen von Erdogans AKP und die wiederum von der türkischen Presse.
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27.03.2013 15:33 Uhr von dajus
 
+23 | -4
 
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Stop mal!
Das OLG München hat dazu einfach und klar dargelegt, dass es ein einfaches Auswahlverfahren für Journalisten gibt.
Prinzip:
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die ersten 50 Anmeldungen haben Plätze bekommen.
Die türkischen Journalisten haben sich zu spät für Plätze eintragen lassen und somit haben sie keine Plätze bekommen.
Und jetzt kommen die und verdrehen die Wahrheit, um sich wieder als "Opfre" darzustellen und Aufmerksamkeit und Sonderbehandlung zu bekommen!
Meine Ansicht:
Verschissen verlogene Aussage von der türkischen Seite!
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27.03.2013 15:42 Uhr von Faceried
 
+4 | -17
 
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27.03.2013 15:50 Uhr von dagi
 
+12 | -2
 
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wie konnte das gericht nur vergessen die herren einzuladen ?? vielleicht werden sie ja mit einer senfte reingetragen und es werden noch getränke gereicht !!! haben sie schon ihre plätze beim "alexmord" bestellt, oder ist dort eine teilnahme nicht wichtig da es ja landsleute waren die den deutschen totgeschlagen haben !!!
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27.03.2013 15:59 Uhr von Katzee
 
+3 | -2
 
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@ Faceried
Ja, ich habe auch gelesen, dass sich die BILD gaaaanz groß reinhängt. Schlagzeilen inklusive.

Aber zum Thema: Für diesen Prozess, von dem abzusehen war, dass das Interesse immens sein würde, wurde ein viel zu kleiner Prozesssaal gewählt. Es gibt nur 200 Sitzplätze, 50 für die Medien, 50 für Prozessbesucher, 100 für die Nebenkläger.

Im Fall der "brandgefährlichen riesigen Terrorgruppe" NSU (3 eventuelle Killer, 129 (?) Helfer) ist absolut nichts nachvollziehbar.
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27.03.2013 16:11 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -9
 
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qwiederda

Wie kommst du darauf?
Hast du hinweise das die Straftaten nicht stattfanden und sie z.B. von den Linke den braunen in die Schuhe geschoben wurden?
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27.03.2013 16:18 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -12
 
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