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Der Fall "Frei.Wild": Ab wann ist eine Band eigentlich rechts

Dieter Gorny, Vorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie, hat sich eine Woche nach der Echo-Verleihung noch einmal zum Ausschluss von "Frei.Wild" geäußert. "Egal was wir getan hätten, es wäre falsch gewesen", so Gorny. Nach den Vorwürfen wegen nationalistischen Texten musste gehandelt werden.

Dabei stand man vor der Wahl die Proteste zu ignorieren oder eben die Band auszuschließen. Die mediale Erregung drohte dabei, den Preis zu schädigen. Allerdings äußerte Gorny auch Angst davor, dass die künstlerische Freiheit leiden würde.

Die Diskussion um "Frei.Wild" habe aber eindeutig gezeigt, dass umstritten sei, wann eine Band als rechts gilt. "Deutschrock ist Leidenschaft und hat mit ausgrenzenden, menschenverachtenden Inhalten nichts zu tun", so die Band. Auf ihren Konzerten rufen sie immer wieder gegen Extremismus auf.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Fall, Band, Rechtsextremismus, Frei.Wild
Quelle: web.de

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27.03.2013 14:11 Uhr von Borgir
 
+13 | -5
 
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Ich finde, dass nationalistische Texte, was auch immer genau man darunter verstehen mag, im Falle dieser Band nichts mit "rechts" zu tun hat. Die Jungs schreiben über ihre Heimat, die sie anscheinend sehr lieben, was auch mit einer Liebe zu der Tradition und zu ihren Wurzeln zu tun hat. Finde ich weniger schlimm als durchaus lobenswert, die eigene Kultur zu lieben und zu erhalten. Das hat keinerlei Extremistische Hintergründe.
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27.03.2013 14:18 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+11 | -3
 
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Ich denke, da gibt es Schlagersänger die extremistischere Texte an den Tag legen...
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27.03.2013 14:29 Uhr von Kanga
 
+2 | -16
 
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27.03.2013 14:31 Uhr von Borgir
 
+9 | -3
 
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@Kanga

warst du schon auf einem Konzert der Band? Hast du wenigstens mal bei youtube geschaut? Dann hättest du gesehen, dass das Publikum in der Tat NICHT aus Glatzköpfigen besteht. Und wenn man in der Jugend mal den Überblick verloren hat und Glatzenkontakte hatte, ist das kein Brandzeichen für den Rest des Lebens. Dass sich der Sänger jetzt so äußert wie er es tut zeigt nur eines: Er hat dazugelernt und hat sich entwickelt

Und nein, ich bin kein Frei.Wild-Fan. Ich finde die Musik nciht sonderlich toll. Aber objektiv sollte man doch bleiben.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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27.03.2013 14:49 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -0
 
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Ich finde eigentlich das zentrale Element in dieser News die im Titel gestellte Frage, auf die leider niemand so recht eingehen will - Ab wann ist eine Band rechts, bzw. ab wann ist irgend etwas rechts?

Wenn man über das Thema rechts spricht, dann kommen oft ganz schnell so Schlagworte wie Extremismus und Radikal. Dabei gibt es durchaus eine Differenzierung zwischen einem rechten politischen Meinungsbild und darin ob etwas rechtsextrem, rechtsradikal, oder gar Rechtsextremismus ist.

In einer demokratischen Gesellschaft müssen wir uns durchaus damit arrangieren, dass es Menschen mit einer durchaus konservativen Meinung gibt, die, und da hilft es nichts drumrum zureden, rechts ist. Rechts bedeutet in diesem Fall eben nicht das man radikalisierte Forderungen stellt, sondern eben ein Gegengewicht zu stark linken Positionen darstellt.

Ist es denn schlimm wenn man eine rechte politische Meinung hat? Fern ab dessen, was man ganz persönlich davon hält, sollte es doch möglich sein, dass jemand Meinungen vertritt, die man als rechte politische Meinung bezeichnen kann. So lange diese sachlich sind, und eben nicht radikalisiert, stoizistisch, oder extremistisch, ist das doch nichts, worüber man gleich in reflexartige Gegenwehr ausbrechen muss.

Das alles sage ich als jemand, dessen politische Grundorientierung durchaus links, bis links konservativ ist. Natürlich setze ich mich mit dem was da gesagt wird auseinander, und natürlich gefällt es mir überhaupt nicht, aber das gleiche Problem habe ich auch mit liberalen Positionen, oder gar radikal linken Positionen.

Was ich sagen will - Warum darf man die Musik von Frei.Wild nicht rechts nennen? Sie ist politisch rechts, eben weil sie konservativ, heimatgebunden, und durchaus auch nationalistisch ist. Das ist aber doch neutral betrachtet in Ordnung, so lange sie eben nicht radikalisiert, oder extremisiert. Ich meine, um es mal auf den Punkt zu bringen - Nazimusik hört sich ganz anders an, glaubt es mir.

Ich will Frei.Wild hier gar nicht verteidigen, eben auch, weil sie politisch weit weg sind von mir. Aber ich kann es auch nicht mehr sehen, dass sich alle um diese Begrifflichkeit "rechts" drücken. Man darf doch auch sagen das man links ist. Dadurch bin ich ja noch lange nicht radikal, und durchaus fähig auch andere politische Meinungen zu verstehen und eventuell Kompromisse zu finden.

Ich verstehe das einfach nicht...
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27.03.2013 15:10 Uhr von Götterspötter
 
+6 | -0
 
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Ich finde die Diskussion über die Band einfach nur dämmlich !

Wenn Frei-Wild "rechts" ist .... ist es die komplette "Volksmusik-Banche" und 80% der Schlagerfutzis auch !

Und warum ?? regt sich eigentlich keiner über den "Hip-Hop" auf .... dort steckt mehr "nationalfaschismus" und "menschenverachtende Phasen" drinne als auf jedem Nazi-Skin Konzert !
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27.03.2013 15:35 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -0
 
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Frei.Wild ist süditrol-patriotisch, nicht politisch Rechsextrem.

https://www.youtube.com/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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27.03.2013 15:57 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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@Bildungsminister

Ich finde schon, dass man heimatorientierte Texte oder Anschauungen nicht als "rechts" ansehen kann. Heimatliebe ist eher unpolitisch zu sehen. Wenn die Heimatliebe dann umschlägt in übertriebenen Nationalismus ist das was Anderes. Wobei da wieder nicht klar ist, wo übertriebener Nationalismus anfängt. Wenn man als Musiker seine Heimat besingt, ihre Schönheit darstelle, die Kultur beschreibt und auch lebt, dann kann das von bestimmten Leuten als "übertreiben National" beschrieben werden. Finde ich schwachsinnig, aber Andere eben nicht. Klar zu differenzieren, wann man sich auf eine politische Ebene begibt ist überaus schwer.
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01.04.2013 15:59 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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666 Besucher....geil :-)
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04.04.2013 10:11 Uhr von jo-82
 
+1 | -0
 
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Fakt: Wenn du in Deutschland nicht mindestens einem angehörigen der Stasi-Nachfolgepartei oder einem Immigranten oder Juden öffentlich die Arschritze ausleckst, bist du ein rechtes Nazischwein.

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