27.03.13 11:12 Uhr
 192
 

East Side Gallery: Rund 250 Polizisten vor Ort

Der Investor eines geplanten Hochhauses hat mit der umstrittenen Entfernung eines Teilstückes der Berliner Mauer an der weltbekannten East Side Gallery begonnen.

Nachdem nach heftigen Demonstrationen zunächst der Abriss ausblieb, wird nun abgerissen, da Gespräche unter anderem mit Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ohne konkretes Ergebnis ausgingen.

Der Initiator der Initiative "Mediaspree versenken", Robert Muschinski sagte, dass jetzt die Gegner des Projektes mobilisiert würden. In den vergangenen Wochen hatten bis zu 6.000 Demonstranten gegen den Abriss protestiert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: anin284
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Investor, Ort, Abriss, Berliner Mauer, East Side Gallery
Quelle: www.noz.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.03.2013 11:12 Uhr von anin284
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Berlin ist Geld wichtiger als die eigene Vergangenheit
und da ist sich die Stadt auch nicht zu schade, sich die eigene Geschichte vor der Nase wegbaggern zu lassen. Es scheint als wäre nichts mehr heilig. Was bedeutet Denkmalschutz in Deutschland überhaupt noch? Vermutlich nur ein werbewirksames Mittel, solange es niemandem im Weg steht.
Kommentar ansehen
27.03.2013 11:31 Uhr von maki
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
Weg mit dem vollgeschmierten Schandfleck - wenn die Wessis so scharf drauf sind, können sie sich den Rotz ja am anderen Ufer aufstellen.
Kommentar ansehen
27.03.2013 11:48 Uhr von anin284
 
+0 | -6
 
ANZEIGEN
Der "vollgeschmierte Schandfleck" dient gleichzeitig als Erinnerung/ Mahnung an das Nazi-Regime. Wir sollten in Zukunft noch an unsere Vergangenheit zurück erinnert werden, damit uns so etwas grausames nicht noch einmal widerfährt. Das gilt nicht nur für die nächsten 10, sondern auch noch für die nächsten 50 Jahre!
Kommentar ansehen
27.03.2013 12:13 Uhr von Pils28
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Zugunsten einer Baustellenzufahrt eines Investors... Wenn sie da zumindest einen Kindergarten oder so bauen würden, könnte man noch abwiegen. Aber hier geht es um den finanziellen Vorteil von einer Hand voll Menschen. Schon krass wie hier Interessen abgewogen werden.
Kommentar ansehen
27.03.2013 12:36 Uhr von quade34
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Die ehemals entstandenen "Kunstwerke" sind kaum noch zu erkennen. Es ist alles sinnlos überschmiert, und ich verdächtige die gleiche Klientel, die jetzt unbedingt das Schandbauwerk erhalten will. Angeblich als Denkmal für die Teilung Berlins, aber nach meiner Vermutung wollen sie nur ihre vermüllte Spielwiese hinter der Schutzwand erhalten. Es ist die größte Lüge, dass die Berliner das Ufer als Erholungsfläche nutzen wollen. Da geht wegen der dort residierenden Chaoten kein normaler Mensch hin. Die Baugenehmigung und den Abriss von ein paar Metern Mauer hat übrigens der grüne Bürgermeister Schulz von Kreuzberg genehmigt. Jetzt stellt er sich an die Spitze der "Empörten" und mimt den Denkmalschützer. Die Touris sollten lieber das fast authentischere Mauerobjekt an der Bernauerstr. besuchen. Nur dort kann man das Schreckliche sehen und eventuell begreifen. An der Mühlenstr. ist wie am Checkpoint Charly nur Disneyland.
Kommentar ansehen
27.03.2013 14:18 Uhr von Carina-Carina
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Es ist doch völlig egal, ob ein paar Idioten die East Side Gallery übermalen. Für die Menschen, die jahrelang hinter und vor der Mauer standen und sie als unüberwindbare Hürde, Einengung und Symbol von Unterdrückung empfunden haben, bleibt es nun mal die Mauer.
Sie kann einfach nicht -gerade nach so kurzer Zeit - aus kommerziellen Gründen abgerissen werden. Das ist eines der prägendsten deutschen Symbole
Kommentar ansehen
27.03.2013 14:45 Uhr von magnificus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Immer ruhig mit die jungen Pferde. Die East Side G ist über einen Kilometer lang. Und davon fallen danach einige Meter weg. Es bleibt der weitaus größere Teil stehen zum weiteren gedenken.

Und wenn sich ein B Becker und D Hasselhupf dafür stark machen, dann doch eher aus Eigennutz.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
Kommentar ansehen
27.03.2013 15:01 Uhr von anin284
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Wenige Meter.. und nächstes Jahr kommt dann der nächste Investor, der ein riesen Bauprojekt vorhat und dann werden wieder einige Meter abgerissen.. und so weiter. Es geht einfach ums Prinzip.
Kommentar ansehen
27.03.2013 17:03 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@quade34: Da gibt es aber schon mehr "Chaoten" als Gewinnler aus dieser Sache. Von daher sollten die schon ausreichen. Ich für meinen Teil bin zwar absoluter Kunstbanause aber empfinde deine "Chaoten" als urbane Kultur, die eine Großstadt ausmachen. Geleckte Metropolen mit Glasfassaden und ohne "Ghettos" sind schlicht abschreckend.

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?