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Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert mindestens 10.000 Soldaten für Mali

Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte vor Kurzem, dass eine künftige UN-Friedenstruppe rund 11.000 Soldaten umfassen müsse. Dazu sollen nach dem Abzug der französischen Kampftruppen vor allem afrikanische Soldaten die Friedenstruppe bilden.

Momentan kämpfen neben den malischen und französischen Soldaten vor allem Soldaten aus dem Tschad gegen die Islamisten. Gerade diese sollen nach der Beendigung der Kampfhandlungen in Friedenssoldaten umgewandelt werden.

Neben der Friedenstruppe seien aber auch 1.440 Polizisten notwendig sowie eine "parallele Einheit", welche aktuelle Bedrohungen durch Islamisten wirksam bekämpfen könne. Über die Stärke dieser Kampfeinheit sagte er bislang nichts. Frankreich erklärte sich bereit, diese Einheit zu stellen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Generalsekretär, Mali, Uno, Ban Ki Moon
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2013 10:42 Uhr von Bildungsminister
 
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Und dann? Es ist ja in Ordnung, wenn man diesem Land hilft, wie auch immer das aussehen mag. Was mir aber bei solchen Aktionen regelmäßig fehlt ist die Nachhaltigkeit. Wo soll denn das hinführen, was unternimmt man, um langfristig Stabilität zu erreichen? Wird es enden wie in Afghanistan, oder dem Irak, wo das Chaos vorprogrammiert ist, sobald die Besatzungs- entschuldigung - Friedenstruppen angezogen sind?

Warum rennen wir immer wieder derart kopflos in solche Aktionen, bei denen schon vorher klar ist, dass es sich nicht um ein militärisches, sondern ein ziviles, strukturelles Problem handelt? Will man nun 20, 30 Jahre warten, bis sich die Menschen dort geändert haben, und alle nur noch mit Blumen im Haar herumlaufen und Hippie-Lieder singen?

Noch mal - Helfen ist ja durchaus gut, aber doch nicht so planlos und unstrukturiert. Als könne man das Problem mit Waffen lösen. Das ist der gleiche Stumpfsinn Ländern die Demokratie mit Bomben und Waffen beibringen zu wollen...

Ach, was reg´ ich mich wieder auf...

Der Mann heißt übrigens: Ban Ki-moon <- Genau so geschrieben! Das als freundlicher Hinweis. ;)

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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27.03.2013 13:20 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Bildungsminister

"Warum rennen wir immer wieder derart kopflos in solche Aktionen, bei denen schon vorher klar ist, dass es sich nicht um ein militärisches, sondern ein ziviles, strukturelles Problem handelt? "

Weil der Durchschnitts-Deutsche, Amerikaner, Franzose etc. lieber Krieg in Mali oder Afghanistan führt, als in der nächstbesten Fußgängerzone oder im nächsten Bahnhof.

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