27.03.13 09:07 Uhr
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Dario Fo fordert politische Verfolgung von Künstlern

Der italienische Theaterautor und Regisseur fordert in einer Botschaft anlässlich des Welttages des Theaters die politische Verfolgung von Schauspielern.

Fo, der im Jahre 1997 den Nobelpreis für sein Wirken erhalten hat, behauptet, dass die Kunst erst in der Repression ihre Relevanz gewinne.

Heutzutage sei das Problem eher, dass Theatergruppen keine Bühnen und Zuschauer finden. Im Gegensatz dazu fordert der Deutsche Bühnenverein einen Fernsehkanal für Theater und Kultur, um diesem Phänomen entgegen zu wirken.


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WebReporter: Carina-Carina
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Künstler, Theater, Verfolgung, Dario Fo
Quelle: www.noz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2013 09:07 Uhr von Carina-Carina
 
+7 | -0
 
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Ich finde es völlig geschmacklos, sich Zeiten von Tötungen und Verfolgungen von Künstlern zurückzuwünschen. Die Tatsache, dass Theater zu damaligen Zeiten noch das Gehör der Menschen erreicht hat, liegt daran, dass es ihnen damals aus der Seele gesprochen hat.
Die Schritte, die die Gesellschaft seit dem gemacht hat, sind groß - vielleicht ist sie dem Theater einfach um ein paar Längen voraus.
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27.03.2013 09:57 Uhr von Kanga
 
+2 | -0
 
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und warum bauen die städte dann neue theatergebäude....
wenn das doch rückläufig sein soll..
warum werden hunderte von millionen in der alster versenkt...für ein gebäude..was gar nicht wirklich gebraucht wird...
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27.03.2013 12:39 Uhr von DerMaus
 
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Es mag ja stimmen, dass in der Unterdrückung phantasievollere Kunst entsteht, aber zumindest mir ist eine faire Behandlung aller Menschen deutlich wichtiger, als besonders phantasievolle Kunst...

[ nachträglich editiert von DerMaus ]
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28.03.2013 02:19 Uhr von wombie
 
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Was ein schwachsinn. Leute gehen immer noch ins Theater und die sind durchaus auch nach wie vor voll - WENN die im Theater denn auch was auffuehren fuer das es sich lohnt hinzugehen.

Orchester die irgendeinen uralt-Kram spielen und Theater in denen seit 100 Jahren nur Shakespeare und Co aufgefuehrt werden interessieren nun mal kein Schwein, und mit Kultur hat das auch nix zu tun. Wenn ueberhaupt dann hoechstens mit ewiggestrigen Intendanten.

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