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US-Ökonom kritisierte harte Politik Deutschlands gegenüber Krisenländern

US-Ökonom Adam Posen hat die Politik der deutschen Regierung in Sachen Krisenländer in Europa kritisiert. Die Bundesregierung würde von den Griechen zu viel erwarten. Außerdem würden Spanien oder Irland in diesem Jahr noch Hilfe aus dem OMT-Programm beantragen.

"Es ist extrem wahrscheinlich, dass mindestens eines dieser beiden Länder vor Jahresende um Hilfen bitten muss", so Posen. Darüber hinaus sei die deutsche Politik gegenüber der Krisenländer zu hart. Man füge den Ländern zwar nicht bewusst Schaden zu, aber man müsse nicht so weit gehen.

Die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung den südlichen Ländern der Eurozone sei zu hoch, so Posen weiter. Deutschland könnte "netter" zu Griechenland sein. Man könne auch bei noch so großer Anstrengung aus Griechenland nicht Mailand machen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Politik, Kritik, Ökonom, Euro-Krise, Adam Posen
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2013 07:45 Uhr von Schnulli007
 
+11 | -2
 
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Genau: am besten Fresse halten und zahlen und zahlen und zahlen....
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27.03.2013 08:14 Uhr von Hirnfurz
 
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Na, der muss es ja wissen. Klar kann er die Fresse aufreissen, geht ja nicht an sein Portemonnaie und nicht er blutet für die Misswirtschaft anderer aus... Arschloch!
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27.03.2013 08:15 Uhr von Bokaj
 
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Genau, Geld verschenken, einfach so, bis wir selber etwas brauchen
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27.03.2013 08:50 Uhr von Bildungsminister
 
+4 | -0
 
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"Die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung den südlichen Ländern der Eurozone sei zu hoch ..."

Welche wirtschaftliche Entwicklung denn? Die Problemlösung der deutschen Regierung sieht so aus, dass sie das augenscheinliche Problem mit Geld bewerfen, und dann darauf hoffen, dass sich etwas ändert. Die Bundesregierung tut nichts, aber auch wirklich nichts dafür, dass es diesen Ländern wirtschaftlich besser geht. Ganz im Gegenteil, in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal und anderen geht die Wirtschaftsleistung kontinuierlich nach unten.

Die Menschen haben keinen Brass auf die Deutschen, weil sie Geld geben, sondern weil die Deutschen glauben, dass es reicht Geld zu geben. Es wird nichts gemacht, damit eine gewisse Nachhaltigkeit entsteht. Die Arbeitslosigkeit, gerade unter Jugendlichen, steigt ins Unermessliche, und immer noch wirft man primär der Banken Geld hinterher.

Wacht doch mal auf Leute. Versetzt euch doch einfach mal in die Lage. Ihr seid ein normaler Bürger, Arbeiter, und euer Land steht vor dem Bankrott. Aber anstatt das Land von Grund auf neu zu strukturieren, wirft man den Banken Geld hinterher, und die Länder selbst gängelt man so lange, bis die Wirtschaft vor die Hunde geht. Das würdet ihr doch auch nicht freudestrahlend hinnehmen, oder?

Und tut nicht immer so, als würde mit irgendeinem der Rettungspakete den Menschen geholfen. In 99% der Fälle geht das Geld an die Banken, um z.B. Schulden zu tilgen. Die Menschen haben rein gar nichts davon.

Und das ist es, was man primär uns Deutschen ankreiden darf. Wir helfen nicht, sondern wir gängeln, drangsalieren, benehmen uns wie Kolonialisten, und fordern von den Bürgern ein Opfer nach dem anderen zu bringen. Aber helfen tun wir maximal den Banken.

Das ist nicht grundsätzlich die Schuld der Deutschen, aber insbesondere von Frau Merkel. Bei solch einem Verhalten ist es doch kein Wunder, wenn wir im Ausland so beliebt sind wie Fußkäse...
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27.03.2013 08:53 Uhr von Flow86
 
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Genau: und wir dürfen für die zahlen, die (noch) schlechter mit ihren Steuergeldern umgehen können. Klasse ... Assoziales Pack wo man nur hinsieht
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27.03.2013 09:22 Uhr von sicness66
 
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@Bildungsminister: Wenigstens einer hat den Durchblick hier.

Die deutsche Europapolitik ist seit 2009 grandios gescheitert. Und das nicht nur auf ökonomischen Wege. Mit ihrer Schuld und Sühne Politik schwingt sie sich auf zum Hegemon, der es vielleicht gar nicht sein will, aber von den anderen Ländern so wahrgenommen wird weil sie in ihrer Sparpolitik auch noch von Brüssel unterstützt wird. Aber so funktioniert Europa eben nicht. Aber wer nach dem Motto verfährt, wer zahlt, befiehlt, wird Europa nie verstehen...
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27.03.2013 13:13 Uhr von niSSer
 
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"US-Ökonom" sagt ja heir wohl alles.
Das sind doch ebenfalls alles Verbrecher: Ich bin auch Ökonom :)
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27.03.2013 13:22 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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@Bildungsminister

100 Prozent Zustimmung. Nachhaltigkeit ist in keiner politischen Handlung der letzten 20 Jahre zu erkennen. Schon gar nicht in der Geldverbrennerei für "finanziell angeschlagene Länder". Aber Nachhaltigkeit braucht eben ein wenig Zeit und etwas mehr Bemühen als einfach mal Kohle zu überweisen und danach hoffen, dass alles Gut wird.
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27.03.2013 15:23 Uhr von panalepsis
 
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Ich gebe da Bildungsminister auch absolut Recht, aber wenn die Nehmerländer selbst nicht langsam ebenfalls aufwachen und lediglich versuchen, den Soll zu erfüllen, den es benötigt, um an das Packet zu kommen, läuft auf beiden Seiten einfach alles schief.

Eigentlich ist es vollkommen egal, auf welcher Seite man steht. Der Bürger ist in Nehmer- wie auch Geberländern der Dumme.
Das sind keine Aktionen zur Staatssicherung, sondern Bankenrettungen und ich seh es nicht ein, das diese Pfeifen spekulieren, wie dolle, Vermögen verprassen, die sie selbst nicht haben und dann z.T. sogar noch fette Jahresboni erhalten.
Die Bürger selber sehen von dem Geld keinen Cent.

Die Brüsseler Diktatur fährt jetzt die Karre komplett gegen die Wand, bis alle pleite sind, die reichen Bänker lachen sich tot und die Bürger können die Aufbauarbeit leisten.
Die Abgeordneten trifft es doch eh nicht, die das alles verbrechen...

Gebt deshalb nicht nur der Merkel die Schuld. Ich verurteil sie zwar auch dafür aufs schärfste, aber die Regierungen der Nehmerländer sollten sich da selbst auch genauso ordentlich an die Nase fassen.

Hier werden momentan alle nach Strich und Faden verarscht.
Noch gehen sie einem in D nicht an kleine Eigentümer, aber wer weiß, wie lange noch?!
Andererseits ist es doch eh bei den Steuern kaum noch möglich, überhaupt Vermögen aufzubauen, was einem der Staat irgendwann pfänden könnte.

Die EU geht nicht Berg ab... sie fällt bereits und wartet auf den Aufschlag. Es gibt allerdings nur Fallschirme für Banker und Politiker.

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