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Dieses kuriose Tattoo dürfte wohl einmalig sein

Der 62-jährige Bernd Reinhold aus Siegen hat sich vor einigen Wochen ein äußerst ungewöhnliches Tattoo stechen lassen.

Er ließ sich eine Patientenverfügung auf die Brust tätowieren. "Do not reanimate" und "Do not intubate" steht seitdem da geschrieben. Damit will er seiner Familie und auch den Ärzten, sollte er einmal in diese Situation kommen, diese schwere Entscheidung abnehmen.

"Ich will, dass sich die Ärzte daran auch halten. Wenn die das übergehen, habe ich natürlich Pech gehabt. Aber sollte ich dann als Pflegefall enden, muss das Krankenhaus auch die Folgekosten bezahlen", so der Siegener.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Gesundheit / Krankheiten
Schlagworte: Tattoo, Patientenverfügung, Reanimation, Intubation
Quelle: www.bild.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2013 08:13 Uhr von Kanga
 
+15 | -2
 
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coole idee
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27.03.2013 08:39 Uhr von Faboan
 
+19 | -4
 
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so ists richtig,..scheiss pflegemafia.
die mutter eines bekannten hatte selbstmord begangen als sie ein pflegefall wurde und die an das geld ihres sohnes wollten.das hat sie schlicht nicht eingesehen.
tragisch,aber das war von grundauf eine korrekte frau!
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27.03.2013 08:56 Uhr von Flow86
 
+7 | -3
 
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definitiv gute idee. Wenn er sich wohl auch noch den Notar-Stempel mit drauf tätowieren lassen müsste. Sonst ist das z.b bei uns in Deutschland keinen Pfifferling wert.
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27.03.2013 09:22 Uhr von Steel_Lynx
 
+8 | -0
 
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Ist aber nicht wirklich eine News.

Sowas gibt es schon lange.

Gibt es auch als genaues Gegenteil:
-Blutgruppe
-Allergieen
-Chronischen Krankheiten
und soger
-Implantierungsort des Med-Chips (RFID-Chip mit Krankengeschichte)
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27.03.2013 09:22 Uhr von Daffney
 
+0 | -5
 
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Richtig, das ist einfach nur ein Bild, kein Dokument, Unterschrift fehlt und was soll mit seinen Organen passieren? Was ist wenn er seine Meinung ändert, das Risiko geht wohl keiner ein :-) und ob das überhaupt jmd. liest wenn der bewusstlos am Boden liegt?
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27.03.2013 09:27 Uhr von Steel_Lynx
 
+3 | -0
 
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klar ist kein Dokument. Und als Patientenverfügung in dieser Form auch mit Unterschrift nicht gültig.

Lesen wird das bei einer Reanimation JEDER.
Schau dir mal die Stelle an, an der das Tattoo sitzt. Bei einer Defibrilation müssen die Ärzte das zwangsläufig sehen!
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27.03.2013 09:31 Uhr von RazonT
 
+4 | -0
 
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Ein Arzt oder auch ein Ersthelfer hat die Pflicht zu helfen. Da ist es scheiß egal was auf der Brust steht. Ich selbst würde den Mann dennoch wiederbeleben. Wer weiß, ob das nicht vielleicht nur als Scherz gemeint ist wie so viele T-Shirt Aufschriften?

Wenn du nicht hilfst, dann bist du dran...selbst wenn er diesen Text auf seiner Brust hat. Somit nutzt das sinnlose Tattoo überhaupt nichts.
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27.03.2013 09:41 Uhr von Steel_Lynx
 
+2 | -0
 
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Wie gesagt, ist keine Patientenverfügung

"Nach der geltenden Rechtslage muss die Patientenverfügung in Schriftform verfasst sein. Mündlich erklärte Patientenverfügungen sind nicht automatisch ungültig. Nach § 1901b Abs. 2 BGB "soll nahen Angehörigen und sonstigen Vertrauenspersonen des Betreuten Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden, sofern dies ohne erhebliche Verzögerung möglich ist." Kann der Verfasser der Patientenverfügung keine nachvollziehbare Unterschrift mehr leisten, muss ein Notar das Handzeichen beglaubigen (§ 126 BGB). Wer gar nicht schreiben kann, ist auf eine notarielle Beurkundung angewiesen (§ 129 BGB, § 25 Beurkundungsgesetz)."
(Quelle: Wikipedia)
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27.03.2013 09:49 Uhr von mannil
 
+5 | -0
 
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Speci bitte lösche das Wort "Kurios" aus deinem Wortschatz! Danke!
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27.03.2013 11:04 Uhr von Daffney
 
+0 | -1
 
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Ich schreib ja auch nix von sehen sondern von lesen.
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27.03.2013 11:22 Uhr von Brain.exe
 
+2 | -1
 
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Jedes Tattoo ist einmalig.
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27.03.2013 12:17 Uhr von Kanga
 
+1 | -1
 
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wenn jemand das auf seiner brust stehen hat und er soll wiederbelebt werden und der ersthelfer ließt das und macht nichts...

kann der dann angeklagt werden..

weil das hat der typ ja wissentlich drauf stehen..
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27.03.2013 15:18 Uhr von aberaber
 
+0 | -1
 
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nö, ist alles andere als einmalig. gibts schon seit jahren. ist also eine reine plagiatsaffäre....


http://www.spiegel.de/...

http://www.rechtsanwalt-bultmann.de/...
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27.03.2013 17:06 Uhr von raterZ
 
+2 | -4
 
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natürlich ist das gültig, da eben schriftlich. oder seid ihr blind?

die unterschrift erübrigt sich, weil es ein tattoo ist.
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27.03.2013 17:06 Uhr von Schlauschnacker
 
+2 | -0
 
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Das ist genauso bescheuert wie die Aufkleber von Motorradfahrern die nicht möchten, dass ihnen der Helm abgenommen wird, sollten sie bewusstlos auf der Straße liegen.
Jeder Mensch ist dazu verpflichtet, erste Hilfe zu leisten! Ist ein Mensch bewusstlos, oder sind keine Vitalfunktionen vorhanden, müssen Ärzte Reanimieren. Andernfalls ist das unterlassene Hilfeleistung und strafbar.
Abgesehen davon sieht so ein Tattoo total bescheuert aus.
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27.03.2013 20:05 Uhr von grobi123
 
+0 | -1
 
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Könnte ich mir auch vorstellen so etwas tätowieren zu lassen
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27.03.2013 22:04 Uhr von blauerHimmel
 
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@Schlauschnacker


Du weisst schon dass es höchstgefährlich ist, einen Motorradhelm zu entfernen?
Visier hochklappen zur besseren Atmung ist ok.

Aber wenn der Person ein Schädelbruch widerfahren ist, dann sollte man den Helm besser drauf lassen.
Der Notarzt entfernt den Helm und sichert die medizinische Versorgung.

[ nachträglich editiert von blauerHimmel ]
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28.03.2013 06:31 Uhr von Steel_Lynx
 
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@blauer Himmel

ich weiss nicht ob du dich hier nur etwas vage ausdrückst oder ob du mal wieder zum "Erste Hilfe Kurs" musst!!!

Solange ein verunglückter Motorradfahrer ansprechbar ist, soll man den Helm nicht anrühren.
Wenn er Bewustlos ist, soll man ihm den Helm abnehmen (am besten mit zwei Helfern, geht aber auch alleine) und in die Stabiele-Seitenlage bringen.
Wenn er keine Vitalwerte mehr hat ebenfalls, zwegs Reanimation
(Es sind bisher mehr Motorradfahrer an ihrem eigenen Erbrochenen erstickt, als an einem Schädeltrauma, Da die ersthelfer im den Helm nicht abgenommen haben "Quelle: DRK")

@all
Diese Tattoo wir von jedem Gelesen der eine Reanimation macht und MUSS danach ignoriert werden. Wie hier schon mehrfach gesagt wurde:
- Tattoo könnte alt oder ein Scherz sein
- Unterschrift oder notarielle Beglaubigung fehlt

Diese Tattoo ist, bis auf die Lacher unter seinen Bekannten, nicht mal die Tinte wert, mit der es gestochen wurde.
Menschlichkeit und Patientenmeinung hin oder her. Bei Reanimaton halten sich die Mediziener streng an das Gesetz.
Ist schon oft genug Passiert, das jemand Intubiert wurde und im nachhinein rauskam, das er das nicht wollte, da gab es bisher immer Gerichtsverhandlungen, da die Ärzte nach der Reanimation, nicht einfach den Stecker ziehen dürfen.

[ nachträglich editiert von Steel_Lynx ]
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29.03.2013 02:09 Uhr von aberaber
 
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@raterz

YMMD :D :D ;D

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