26.03.13 21:25 Uhr
 645
 

Friedenskonferenz: Braucht eine moderne Gesellschaft noch Religion?

Über den Glauben und Religion kann man bei der Friedenskonferenz, die von der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) bundesweit veranstaltet wird, sprechen. So auch in Buxtehude. Thema des Abends: Braucht eine moderne Gesellschaft noch Religion?

Bei der Friedenskonferenz geht es um das vorurteilsfreie Kennenlernen und dem Respektieren Andersdenkender, so Shakoor der Organisator der Veranstaltung. Politische Unterstützung von der Stadt Buxtehude ist auch zu erwarten.

Die AMJ ist eine liberale Gemeinde, die in deutschen Städten immer mehr Zuspruch und Anerkennung gewinnt. Mit über 30.000 Mitgliedern in Deutschland ist die AMJ mit ihrem Motto "Liebe für alle - Hass für keinen!" eine aufstrebende Gemeinschaft.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: F_R_S
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Islam, Religion, Gesellschaft
Quelle: www.kreiszeitung-wochenblatt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Bad Sex"-Award geht an Autor Erri de Luca: Penis als Brett am Bauch beschrieben
Skandalfilm "Nekromantik" wird in Comicform fortgesetzt
Comics: U.S.Avengers sollen ein neues schwules Pärchen erhalten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.03.2013 21:39 Uhr von F_R_S
 
+3 | -8
 
ANZEIGEN
Ich finde es ist eine tolle Sache. Vom Frieden Porfitiert jeder Mensch. Ängste und Vorurteile etc. kann man auf solchen offenen, tranzparenten Veranstaltungen sicher los werden.
Kommentar ansehen
26.03.2013 21:45 Uhr von Floetistin
 
+6 | -10
 
ANZEIGEN
hugamuga

ach? und politik und wirtschaft haben noch keinen umgebracht. richtig?

abgesehen von ca. 55 - 60 Millionen Menschen während des 2. Weltkriegs und weitere Millionen in kommunistischen Regimen, den Kriegen der USA und anderer Staaten.

Alle nicht aufgrund von Religion verübt, sondern wegen Politik und Machtspielchen.
Kommentar ansehen
26.03.2013 21:45 Uhr von Humpelstilzchen
 
+9 | -2
 
ANZEIGEN
Wenns die Religion nicht ist, dann ist es was anderes! Es gab schon Systeme, die mit Religion nichts zu tun haben wollten! Die waren auch nicht besser! Es ist der Mensch! Es ist auch nicht die Waffe, die tötet, es ist der Mensch!
Kommentar ansehen
26.03.2013 22:11 Uhr von Phyra
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
Religion an sich ist nichts verwerfliches, ist doch schoen, wenn sich menschen im namen der religion etwas gutem verschreiben und der welt helfen, leider trifft das auf keine unserer heutigen religionen zu.
Eine "gute" religion duerfte nicht den intoleranten anspruch erheben das einzig wahre zu sein und darf definitiv nicht der wissenschaft im weg stehen.
Kommentar ansehen
26.03.2013 22:17 Uhr von Floetistin
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Phyra:

Interessante Gedanken. Ich sehe hier zwar grundsätzlich das Problem, dass eine Religion per Definition von sich selbst als die "einzig Wahre" sprechen muss aber ich denke man kann sich durchaus annähern.

Und ja, die Religion darf keine tragende Rolle im öffentlichen Leben oder der Gesetzgebung spielen.

Allerdings sehe ich nicht weshalb man Kirchen, Religionen und Glaube in einen Topf schmeissen, umrühren und (im übertragenen Sinne) darauf kacken sollte.

Denn das wird hier auf SN praktiziert. Man setzt sich nicht mehr mit der Thematik auseinander, sondern reagiert wie ein wütendes Kleinkind und haut auf dieses Thema ein.

Fehler werden aber von Menschen begangen, nicht von Religionen.

Wie gesagt sind schon Millionen aufgrund von politischen Ideologien gestorben - weit mehr als durch kirchliche Anweisungen.
Hier sollte man schon mal drüber nachdenken.
Kommentar ansehen
26.03.2013 22:20 Uhr von -canibal-
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
klare Antwort: nein
Kommentar ansehen
26.03.2013 22:28 Uhr von ElChefo
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
Interessanter Querschnitt in den Kommentaren.

Die Fragestellung geht doch aber eigentlich an der Realität vorbei. Es geht doch nicht um "brauchen", sondern um "wollen". Solange Menschen sich zu ihrem Glauben bekennen wollen, so sollten sie das auch dürfen. Das ist, wofür in den letzten Jahrhunderten so endlos geblutet wurde: Bürgerrechte.

Den Menschen vorzuschreiben, das sie jetzt nicht mehr glauben dürfen ist exakt dasselbe, wie wenn man ihnen vorschreiben wollte, an was sie glauben müssen. Im Endeffekt: Der gleiche Zwang, den wir als autoritäre Diktatur verteufeln.
Kommentar ansehen
26.03.2013 23:12 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Brauchen? Nein.

Wollen? Von mir aus, das muss jeder selber für sich entscheiden. Da gibt es kein Richtig oder Falsch.

Was die Gesellschaft braucht, wäre Moral. Egal ob in Politik, Wirtschaft, oder eben Religion.

Nichts anderes waren Religionen doch eigentlich gedacht. Als moralisches Rahmenwerk.

Religionen an sich sind nicht verantwortlich für Kriege und Tote.
Es waren immer die Machtbestrebungen derjenigen, die die Religion für sich haben arbeiten lassen. Diejenigen, die die Worte aus irgendwelchen Büchern in ihrem Sinne deuten oder da sogar reingeschrieben haben. Der Mensch korrumpiert doch das System, nicht umgekehrt.
Kommentar ansehen
27.03.2013 01:53 Uhr von azru-ino
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
quatsch, alle kriege haben einen finanziellen hintergrund und das Streben nach mehr Macht (sprich Gier) wobei religion immer als vorwand missbraucht wird. Deutschland hat das katholische polen auch angegriffen um sich mehr Land und Reichtum anzueignen, die Japaner haben ihre budhistisvhen Navhbarländer auch nur angegrifgen um sie hinterher auszubeuten, Marokko und Algerien hatten auch nur Krieg geführt um rohstoffreiche Gebiete in Anspruch zu nehmen, Fie USA hat sich im ersten Weltkrieg auh nur eingemischt, da Frankreich und Großbritanien drohten zu scheitern und am Ende nicht in der Lage gewesen wären, ihre aufgenommenen Kredite zurück zu zahlen (man musste ja unmengen an Waffen kaufen/produzieren um gegen Deutschland nicht zu
verlieren). Es ist viel zu einfach, den Religionen die Schuld in die Schuhe zu geben. Wer nicht religiös ist, aber dennoch einen Krieg anfangen will, wird sich einen anderen Vorwand ausdenken. Man könnte sich ja Massenvernichtswaffen einbilden...

[ nachträglich editiert von azru-ino ]
Kommentar ansehen
27.03.2013 03:36 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Darüber sollen sich die großen Akademiker Gedanken machen.
Ich halte es für sinnlos, all zu viel darüber nachzudenken, weil wir es nicht schaffen würden, die Religionen wieder loszuwerden.
Sowohl kulturell als auch wirtschaftlich haben die sich in unsere Welt integriert, sodass das ein total sinnloses Unterfangen wäre.
Kommentar ansehen
27.03.2013 08:43 Uhr von mueppl
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Was genau ist eine moderne Gesellschaft?
Wie definiert sie sich?

Ist das nicht ein Thema über das sich Philosophen den Kopf zerbrechen?

[ nachträglich editiert von mueppl ]
Kommentar ansehen
27.03.2013 19:34 Uhr von Again
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Brauchen tut man Religion wohl nicht unbedingt, aber eine moderne Gesellschaft sollte sie schon tolerieren, aber keine Extrarechte einräumen.

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Amazon Prime fügt HBO und Cinemax zu seinem Streaming-Dienst hinzu
Darum hat die ARD nicht über den mutmaßlichen Mordfall in Freiburg berichtet
Deutschland will noch im Dezember einige afghanische Flüchtlinge abschieben


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?