26.03.13 19:23 Uhr
 2.710
 

Australien: Laden verlangt fünf Dollar Eintritt von Kunden, die nur schauen wollen

Ein australischer Lebensmittelladen hat die Kunden satt, die nur gucken wollen, aber schließlich woanders einkaufen.

Das Geschäft verlangt deshalb fünf Dollar Eintrittsgeld, sollte man dennoch etwas kaufen, gibt es die Gebühr zurück.

Inzwischen ärgern sich immer mehr Läden über Kunden, die in den Geschäften alles ansehen, schließlich aber im Internet kaufen. Die Eintrittsgeld-Idee könnte ein Rezept dagegen sein.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Australien, Laden, Eintritt
Quelle: jetzt.sueddeutsche.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Birkenstock verkauft nicht mehr bei Amazon
Zunehmende Hacker-Angriffe: Cyber-Versicherungen gefragt
Niedrige Gaspreise bleiben zunächst auch 2018 stabil

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.03.2013 20:03 Uhr von shadow#
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
Kundenservice hätte es auch getan...
Kommentar ansehen
26.03.2013 21:10 Uhr von Bud_Bundyy
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
Naja ich kann das schon verstehen, wer Beratung und die Ware vorhält, sollte auch verkaufen dürfen.

Wenn letztendlich der Preis nur entscheidet, müssen die sich wehren.
Kommentar ansehen
26.03.2013 21:32 Uhr von fuDDel@
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Bei einem Lebensmittelladen ? Werden in Australien inzwischen schon so viel Lebensmittel übers Internet gekauft? Ich denke in Deutschland hält sich das noch in Grenzen.
Kommentar ansehen
26.03.2013 21:34 Uhr von quade34
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
Meiner Meinung nach hat das KDW in Berlin über 90% Schauende. Der wirkliche Kunde ist genervt und meidet neuerdings dieses Kaufhaus. Die Geschäftsleitung wäre gut beraten, das australische Modell zu übernehmen. Der Umsatz würde sich wohl verdoppeln. Die Verkäuferinnen sind am Rande ihrer Belastungsgrenze. Kaum Umsatz, aber Arbeit bis zum Umfallen. Die sind nur am Aufräumen, was die sogenannten Kunden durcheinander bringen.
Kommentar ansehen
26.03.2013 21:47 Uhr von Suffkopp
 
+5 | -6
 
ANZEIGEN
Allein schon die ganzen Leute die Zeitungen und Zeitschriften lesen und normale Kunden davon abhalten überhaupt daran zu kommen - die nerven sowas von.
Kommentar ansehen
26.03.2013 22:00 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Es ist nicht ganz abwegig. Vom Gucken kann kein Laden überleben. Und es stimmt ja - viele probieren die Haptik von Elektrogeräten beim Fachhändler aus, lassen sich beraten und lassen ihn dann mit den Worten: "Ich überleg´s mir nochmal" stehen und suchen dann bei guenstiger.de oder idealo.de nach dem günstigen Versandhändler und ordern da.

Bei Mode genauso, die wird von Frauen im Laden anprobiert und dann kauft man im Web.

Ein Fachhändler muss erst mal Miete und Personal entlohnen. Stellfläche ist teuer.

Es ist fast schon Notwehr. Und wenn Amazon in Deutschland versteuern müsste, dann würden die wahrscheinlich abwandern. Müssen aber alle Fachhändler. Ist das gerecht?
Kommentar ansehen
26.03.2013 22:04 Uhr von fuDDel@
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Hey no_trespassing kannst Du mir deine Andeutung mit der Versteuerung erläutern ? Ich bin da nicht ganz im Bilde. Ich hatte jetzt gedacht, dass die hier einen Sitz in Deutschland gemeldet haben und auch entsprechend hier versteuern müssen, was sie in Deutschland über den deutschen Sitz absetzen. Kenne mich da leider nicht so genau aus.
Kommentar ansehen
26.03.2013 22:11 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@fuDDel@: Nein, die versteuern in Luxemburg. Genau wie eBay.
Dabei - und das ist der Hammer, ist hier der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7% auf Bücher. Also so, wie in Luxemburg auch.
Doch Amazon versteuert über die EU-Hauptniederlassung alles dort, vor allem die Körperschaftssteuer.
Als Amazon Subventionen für das Zentrallager in Leipzig vom deutschen Staat kassierte (2 Millionen) wurde der Betrag komplett nach Luxemburg transferiert und ging von dort in die USA.
Kommentar ansehen
26.03.2013 22:38 Uhr von fuDDel@
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Danke für die Info no_trespassing. Mal gucken wo man da detaillierte Informationen dazu finden kann.
Kommentar ansehen
26.03.2013 23:09 Uhr von brotbox
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Warum nicht einfach selbst im Internet anbieten, wo doch angeblich die Kunden alle nur im Internet kaufen? Nee, lieber erst abkassieren.

Schade, dass die Quelle keine Fotos hat. Für fünf Dollar bekommt man hoffentlich anständig was geboten? (-;

Mediamarkt und Konsorten leben ja mittlerweile von dem Kleinkram, den sie teurer anbieten. Für größere Anschaffungen ist es sinnvoll, günstigere Anbieter im Internet zu recherchieren. Trotzdem werden diese Läden nicht aussterben; gibt genug Leute, die auf ein paar Euros Ersparnis verzichten und die Ware sofort mitnehmen wollen.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?