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Forsa-Umfrage: 43 Prozent der 40-49-Jährigen wollen die D-Mark zurück

Eine groß angelegte "Sparerkompass"-Umfrage des Forsa-Institutes Ende 2012 ergab für die wirtschaftlich stark ins Gewicht fallende Gruppe der 40-49-Jährigen in Deutschland folgendes Ergebnis: 43 Prozent wollen die D-Mark zurück haben.

85 Prozent der 40-49-Jährigen fanden zwar gut, dass man mit dem Euro länderübergreifend zahlen kann. Gleichwohl hatten 38 Prozent von ihnen kein Vertrauen mehr in die Währung.

Die Umfrage Ende 2012 ist noch nicht von der Zuspitzung der Eurokrise um Zypern beeinflusst.


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WebReporter: skytrain
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Umfrage, D-Mark, Forsa, Forsa-Umfrage
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2013 14:50 Uhr von quade34
 
+2 | -9
 
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Ich frage mich wie diese Altersgruppe Erfahrungen mit der DM machen konnte um heute eine solche Meinung zu vertreten.
Kommt mir vor wie "Früher war alles besser".

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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26.03.2013 15:01 Uhr von kingoftf
 
+3 | -2
 
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Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise

Die Wiedereinführung der D-Mark im Falle eines Zusammenbruchs der Währungsunion würde Deutschland einen erheblichen Teil seines Wohlstands kosten und zudem zu einer Abwanderung von Arbeitsplätzen führen.

Alles in allem würde die deutsche Wirtschaft vier bis fünf Jahre nach einem Ende der Währungsunion "Produktionsverluste von bis zu 25 Prozent" erleiden", schreibt Heise in seinem Beitrag.
Es sei "keine Panikmache, wenn behauptet wird, dass ein Auseinanderbrechen der Währungsunion ein weitaus stärkerer Schock als die Lehman-Krise wäre", warnte Heise. Die deutsche Wirtschaft würde allein schon unter einer Aufwertung der D-Mark erheblich leiden. Zu rechnen sei mit einem Wertzuwachs von 15 bis 20 Prozent gegenüber allen Handelspartnern. Dadurch würden deutsche Produkte im Ausland teurer, was "binnen eines Jahres einen von bis zu 20 Prozent" mit sich brächte, schreibt Heise.

Gleichzeitig würde Deutschland auch von einer zu erwartenden Konjunktur- und Bankenkrise im europäischen Ausland in Mitleidenschaft gezogen werden. Deshalb wäre laut Heise "auf Sicht von zwei Jahren nach Wiedereinführung der D-Mark mit einem kumulierten Rückgang des Wirtschaftswachstums von etwa 15 Prozent zu rechnen".
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26.03.2013 15:09 Uhr von sicness66
 
+2 | -8
 
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Halte solche Umfragen für reine Meinungsmache. Als die Mauer fiel, sind auch alle wie Blöde zur DM gerannt und fünf Jahre später kam die Ernücherung und zehn Jahre später wollten viele die Mauer zurück. Das sind Frustumfragen, die keinerlei Substanz aufweisen.
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26.03.2013 15:13 Uhr von anaximander
 
+5 | -2
 
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@ quade 34:

Die Gruppe der 40-49 -Jährigen hat - Kopfrechnen - lange mit der D-Mark gelebt und Ausreichend Erfahrung mit ihr sammeln können. Aber das ist gar nicht nötig. Um eine eigene Währung zu verlangen reicht es völlig, die Euroüberschuldungsdauerkrisenretterei kurz zu studieren. Dann ist man kuriert von dieser Währung.

@ kingoftf:

Selbstverständlich kämen auf Deutschland Riesenverluste zu .Die bisherige Politik hat das geschafft. Aber: Ein Ausstieg aus dem Euro wäre ein Ende mit diesem Schrecken. Besser als die Euro-Fortsetzung als Schrecken ohne Ende.
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26.03.2013 16:34 Uhr von masteroftheuniverse
 
+0 | -3
 
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das is billiger populismus...

uns geht es zurzeit nur WEGEN des euros "gut"..
wenn es wieder getrennte währungen geben würde wäre die dm im vergleich zu allen anderen europ. währungen viel zu stark und unser geliebter "wettbewerbsvorteil" wäre dahin..

d.h.: da wir in letzter zeit nur auf den export gesetzt haben, anstatt vernünftigerweise auch die binnenkonjunktur und den staat als auftragsgeber zu stärken wären wir innerhalb kürzester zeit am arsch..

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