26.03.13 13:50 Uhr
 338
 

München: Beim NSU-Prozess erhalten türkische Medien keinen Platz

Eine weiterer Vorfall im Vorfeld des NSU-Prozesses beim Oberlandesgericht in München sorgt für Unmut. Türkische und griechische Medienvertreter erhalten keinen Platz im Gerichtssaal. Sie waren schlicht zu langsam. Die Platzvergabe erfolgte nach der Reihenfolge der Akkreditierung.

Zahlreiche Politiker und Journalisten kritisieren nun die Methode der Platzvergabe und fordern, dass türkischen Medien wie zum Beispiel der Nachrichtenagentur Anadolu die Möglichkeit der direkten Berichterstattung gegeben werden muss.

Medienvertreter, die bislang keinen Platz im Gericht erhalten haben, können nur nachrücken, wenn am Morgen des jeweiligen Prozesstages ein anderer Journalist seinen Platz abgibt. Schon im Vorfeld wurde bemängelt, dass der Gerichtssaal zu klein sei. Inzwischen wurde er umgebaut und erweitert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Prozess, Platz, Medium, NSU
Quelle: www.tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Lettland: Sex am Freiheitsdenkmal - Touristenpaar muss 250 Euro Bußgeld zahlen
Wie Wilde: 19 Tage altes Baby vom deutschen Vater zu Tode gefickt!
FC Bayern München um drei Millionen Euro erpresst - "Besenstielräuber" gesteht

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.03.2013 13:58 Uhr von NoPq
 
+4 | -6
 
ANZEIGEN
Aus der Quelle:
Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes (DJV), Michael Konken forderte. dass neben türkischen auch griechische Nachrichtenagenturen zur Verhandlung zugelassen werden. Beide Länder seien durch die Morde an neun Migranten betroffen, sagte Konken dem "Münchener Merkur". "Umgekehrt würden wir einen Riesenaufstand machen, wenn im Ausland kein deutscher Journalist in den Saal dürfte", gab er zu bedenken.


Es ist in diesem Fall wirklich denkbar unglücklich abgelaufen. Ich bin mir aber sicher, dass jetzt noch Plätze verteilt werden und dann können alle in Ruhe den Prozess verfolgen und auf den Ausgang des Verfahrens warten.
Kommentar ansehen
26.03.2013 14:07 Uhr von 24slash7
 
+21 | -3
 
ANZEIGEN
Sie waren schlicht zu langsam.

Obwohl sie sonst in anderen Angelegenheiten immer recht schnell sind....
Kommentar ansehen
26.03.2013 15:21 Uhr von Perisecor
 
+10 | -6
 
ANZEIGEN
@ Haberal

"Meiner Meinung nach wird hier im großen Stil vertuscht."

Genau. Wer zuerst kommt bekommt die Plätze ist schon ein extrem undurchsichtiges und unfaires Verfahren.



"Auch US-Medien sind betroffen."

Also doch keine anti-türkische Verschwörung?



"Die deutsche Justiz darf sich nun nicht wundern wenn ausländer ihr Vertrauen in den deutschen Justiz und den Staat verloren haben. "

Also ich als Ausländer und nicht EU-Bürger habe weiterhin Vertrauen in die deutsche Justiz und den deutschen Staat.

Würde ich dieses Vertrauen verlieren, wäre das nächste Flugzeug in meine Heimat meins.


Das wirft natürlich die nächste Frage auf: Warum gibt´s eigentlich ständig Stress mit den Türken in Deutschland, warum kommt deren Botschafter ständig her und meckert über das Land - mit Japanern, Brasilianiern oder Niederländern gibt es die Probleme nicht.
Kommentar ansehen
26.03.2013 16:03 Uhr von Perisecor
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
@ Haberal

" Es dauert etwas, wenn sowas Umwege über andere Länder geht."

Warum? Gibt´s in der Türkei keine E-Mails und kein FAX? Zumindest in den USA gibt´s das.


"Ein Losverfahren hätte die Chancen wesentlich erhöht. "

Ein Losverfahren ist untransparent. Wäre bei einem Losverfahren ebenfalls keine türkische oder griechische Presse gezogen werden, was hättest du dann verlangt?


"... oder selbst der türkische Botschafter keinen Platz bekommt."

Warum sollte der türkische Botschafter besser behandelt werden, als ein deutscher Pressevertreter?

Im Gegenteil. Hohe Diplomaten haben bei Gerichtsverhandlungen nichts zu suchen, um die Objektivität zu wahren.

Ich weiß, in der Türkei läuft das anders ab. Da kommen die Urteile aber auch von der APK und nicht von den Richtern.




"Du gibst ja auch permanent anti-türkische und antimuslimische Kommentare ab wo es nur geht."

Tja, ich habe als Ausländer in Deutschland auch keine Probleme mit den Deutschen, dafür aber immer mal wieder mit Menschen südlicher Herkunft.



"Wäre ja auch fatal wenn ein Medium wie New-York Times darüber neutral berichten würde. "

Keine Sau in den USA interessiert sich für diesen NSU-Schwachsinn. 9 Tote im Verlauf mehrerer Jahre, das würde maximal den Preis für die am schlechtesten ausgeführte Verschwörung gewinnen.
Kommentar ansehen
26.03.2013 16:15 Uhr von RainerLenz
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@haberal
"Ein Losverfahren hätte die Chancen wesentlich erhöht. "

jawoll, wir veranstalten jetzt vor jeder gerichtsverhandlung eine tombola ;)

egal was man hierzu schreibt du, haberal, findest sowieso wieder ein haar in der suppe
Kommentar ansehen
26.03.2013 18:21 Uhr von Perisecor
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
@ Haberal

Jaja, wir haben es schon verstanden.

Die Türkei fordert mal wieder. Einen festen Platz für ihren Botschafter. Einen festen Platz für türkische Medien. Am Liebsten auch Mitspracherecht beim Verfahren.

Wie immer halt.


Dennoch beantwortet dein Beitrag, auf den du verwiesen hast, nicht meinen Beitrag vom 26.03.2013, 16:03 Uhr.


Edit:
Aus deiner Stern-Quelle geht hervor, dass es 50 Medien geschafft haben, sich rechtzeitig um Plätze zu bemühen. Das Platzwahlverfahren war auch schon zuvor bekannt.

Die türkischen Medien waren also einfach zu langsam oder zu faul oder es war ihnen schlicht scheißegal und nun soll das politisch ausgeglichen werden.

Auch interessant, dass sich nur die Türken mal wieder massiv beschweren. Die US-Medien und Agenturen nehmen einfach hin, dass sie langsamer als andere waren.


Aber keine Sorge: Reuters und andere Agenturen waren schnell genug. Da die Türkei ja sowieso alles aus dem Westen "übernimmt", egal ob bei Rüstungsgütern oder anderen Dingen, können die türkischen Medien auch die Berichte der deutschen und internationalen Medien wiederverwerten.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
Kommentar ansehen
26.03.2013 18:34 Uhr von Perisecor
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
@ Haberal

Ich habe alles verstanden. Dein Verweis auf deinen vorherigen Kommentar war nur total sinnfrei, da er völlig am Thema vorbeigeht. Du hättest genausogut auf eine Übersichtskarte des Londoner U-Bahn-Netzes verweisen können.

Einen heimlichen Groll hege ich übrigens nicht. Immerhin demontiere ich dich und deinesgleichen mit Fakten - und das auch noch völlig offen.
Kommentar ansehen
26.03.2013 19:07 Uhr von Perisecor
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@ Haberal

Nein, leide ich nicht, bin ja kein Südländer.
Kommentar ansehen
26.03.2013 19:27 Uhr von Perisecor
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
@ Haberal

Immer schön von einem türkischen Nationalisten, der u.a. den Völkermord an den Armeniern nicht anerkennt und ständig rechtfertigt, etwas über ´Gesinnung´ gesagt zu bekommen.

Das wäre ein wenig so, als wenn mir die Leute von der NSU eine Empfehlung für die beste Dönerbude im Land gäben.
Kommentar ansehen
26.03.2013 21:31 Uhr von sooma
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@Haberstantin:
"nein - man hat von Seite des Gerichts gewusst, dass deutsche Medien beim reservieren der Plätze schneller sein werden da sie an der Quelle sitzen."

Hä? http://www.hurriyet.de/...



Extrawürste! Frische Extrawürste!

[ nachträglich editiert von sooma ]
Kommentar ansehen
26.03.2013 21:41 Uhr von zahntech
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
krauti Staats Terror geht weiter !
Kommentar ansehen
27.03.2013 00:06 Uhr von CrazyWolf1981
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Sollen sies doch machen wie ihre Artgenossen. die "Konkurrenz" ins Krankenhaus prügeln, dann wäre ja genug Platz.
Bei einem Ehrenmord-Prozess sind die komischerweise ja nicht zur Stelle. Außer die Tat noch zu Rechtfertigen.
Kommentar ansehen
27.03.2013 23:40 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Haberal


Du hast mit deinem Zitat von stern.de diesmal sogar ins Schwarze getroffen.

"Wir" Deutschen dürfen uns in diesem Prozess keine Fehler leisten. Das bedeutet auch, das alle Verfahren rund um den Prozess (also auch die Akkreditierung von Journalisten) absolut und eisenhart am Wort der einschlägigen Vorschriften geführt werden müssen.

Wenn der Preis eines glasklaren und unanfechtbaren Urteils in einem Rechtsstaat wie Deutschland ist, das halt keine türkischen Journalisten Platzreservierungen bekommen, dann ist das halt so. Pech gehabt. Dieser Prozess ist zu wichtig, als das man irgendwelche politisch-korrekten Ränke drumherum schmieden kann. Wenn ihnen Fristen in der deutschen Bürokratie nicht passen, tja, schade. Nicht das Problem der Bürokratie.

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Präsidentenwahl: Russlands Einmischung soll Trump zum Sieg verholfen haben
erfolgreichster YouTuber verarscht Fans und Presse
Moschee-Anschlag in Dresden: Pegida-Redner festgenommen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?