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Schweden: Google verbietet Sprachrat die Aufnahme von "ungooglebar" in den Wortschatz

Auf Druck des Konzerns Google hat der schwedische Sprachrat das Wort "ungoogelbar" aus einer Liste für neue Wörter des Wortschatzes streichen lassen.

Google wollte die Bedeutung von "ungoogelbar" ändern lassen, denn das hieße, es gäbe Begriffe, die man mit der Suchmaschine im Netz nicht finden könne.

Nichtsdestotrotz ist "ungoogelbar" inzwischen ein sehr populäres Wort in Schweden und Google wird dessen Ausbreitung in der Sprache wohl trotz der Intervention nicht verhindern können.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Google, Schweden, Sprache, Aufnahme, Wortschatz
Quelle: www.theverge.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2013 13:42 Uhr von Kanga
 
+1 | -0
 
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das is doch echt ungooglebar
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26.03.2013 13:45 Uhr von Justus5
 
+2 | -2
 
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Google macht auch Sachen, die ich nicht will. Und trotzdem tun sie´s.

Also werden sie sich auch mit ungooglebar abfinden müssen - auch wenn sie nicht wollen.... ;)

Übrigens: Heißts jetzt "ungooglebar" oder "ungoogelbar" - die SN ist hier mal wieder profimäßig ungenau... :(

[ nachträglich editiert von Justus5 ]
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26.03.2013 13:49 Uhr von Jaecko
 
+1 | -1
 
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"...denn das hieße, es gäbe Begriffe, die man mit der Suchmaschine im Netz nicht finden könne."

Die behaupten also, man findet mit Google jeden Begriff? Da will ich gern mal nen Beweis....
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26.03.2013 13:50 Uhr von Marknesium
 
+1 | -1
 
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ist das jetzt sarkasmus oder ironie wenn google das wort "ungooglebar" nicht findet? :D

ps. probierts aus, er findet nix dafür, nur "googlebar" haha
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26.03.2013 13:54 Uhr von Jaecko
 
+2 | -0
 
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@Marknesium:

"Ungefähr 3.390 Ergebnisse" für "ungooglebar" bei mir...
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26.03.2013 14:07 Uhr von Major_Sepp
 
+1 | -0
 
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Jaecko

Das beweist nur, dass "ungooglebar" nicht ungooglebar ist...^^
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26.03.2013 20:54 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Ich bezweifle, dass auf diesem Planeten allzuviele ungoolebare Dinge existieren.
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26.03.2013 21:10 Uhr von brotbox
 
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So eine Schwachsinnsnachricht. Typische Google-Hetze auf Boulevardblatt-Niveau a la BILD!

Was war passiert? Der Sprachrat hat den Begriff "ungooglebar" ("ogooglebar" auf Schwedisch) in seine Liste meistbenutzter Begriffe 2012 aufnehmen wollen. Google hat daraufhin deren ungenaue Definition kritisiert und präzisiert. Schwedische Quelle: http://www.thelocal.se/...

Zitat: The word was to be used to describe something "that you can´t find on the web with the use of a search engine", according to the Language Council. Google wanted the council to specify that the word´s definition only covered searches performed using Google, and not searches involving other search engines.

Weder hat Google irgendwas "verbieten" oder "streichen" lassen, noch jemanden verklagt, noch damit gedroht, sie haben nicht mal die Verwendung des Namens untersagt. Der einzige Änderungswunsch war, wie es dort steht, darauf hinzuweisen, dass es neben Google auch andere Suchmaschinen gibt. Das ist doch nett!

Irgendwelche Sesselpupser im Sprachrat haben sich davon auf den Schlips getreten gefühlt. Und haben beschlossen, dass sie den Begriff gar nicht erst aufnehmen werden. Dabei faseln sie was von Zensur und unterdrücktem "Free Speech". Als ob das Feedback von Google keine freie Meinungsäußerung wäre? Tja, selber schuld, wenn man das Wort später doch nicht mehr aufnehmen möchte zensiert man doch selber. Aber wegen sowas gleich ein Riesen-Faß aufmachen ist echt daneben ...

News trotzdem positiv bewertet. Autor kann nichts für die Schundschreiber von The Verve.

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