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ARD-Börsenexpertin Anja Kohl bei "hart aber fair": Zypern-Rettung ein Tabubruch

In der Sendung "hart aber fair" wurde am gestrigen Montag die beschlossene Zypern-Rettung kontrovers diskutiert. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sieht es als gerechtfertigt an, diejenigen Anleger in Haftung zu nehmen, die lange vom dubiosen Bankenmodell Zyperns profitiert haben.

Auch der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel wiederholte seine These, dass der Euro als Gemeinschaftswährung schwacher und starker Staaten gescheitert sei. Der Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis bekannte sich als europäischer Patriot zum Euro.

Der seit 18 Jahren auf Zypern lebende Professor Hubert Faustmann verteidigte das zyprische Geschäftsmodell als Steueroase, das ebenso Großbritannien und Luxemburg praktizierten. ARD-Börsenexpertin Anja Kohl hingegen sieht in der Rettung einen Tabubruch, da erstmals die Kunden einer Bank zahlen müssen.


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WebReporter: Heinzx1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rettung, Zypern, Diskussion, Frank Plasberg, Hart aber Fair, Anja Kohl
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2013 11:53 Uhr von thugballer
 
+12 | -1
 
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Autor, findest du es nicht selber sinnlos Anja Kohls Aussage zur Überschrift zu machen und sie dann in der News mit keinem Wort zu erwähnen?
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26.03.2013 11:58 Uhr von darQue
 
+10 | -1
 
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+@thugballer: solche news werden hier mittlerweile zum standard. teilweise fehlen auch mal 2-3 worte, kommas oder der satzbau ist nur noch für gheddo-kiddies nachvollziehbar..
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26.03.2013 12:32 Uhr von jens3001
 
+2 | -0
 
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darQue: deine Reklamation in allen Ehren aber wenn du das schon so sehr verteufelst, dann schreib wenigstens selbst richtig. Und wenns nur in diesem einen Kommentar ist.


@Heinzx1: In den Kommentaren hilft das nicht mehr viel. Baue es in die News mit ein.
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26.03.2013 12:58 Uhr von kuri
 
+3 | -0
 
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Der Chatzimarkakis nervt langsam, er betont wirklich in jeder Sendung in der er auftritt das er "...als europäischer Patriot zum Euro..." stehe.

Hätt er sich damals beim abschreiben seiner Dissertation so intensiv gekümmert, wie er jetzt Meinungen zum Thema Euro überall kundtut, dann wären auch nicht 72% copy & paste dabei gewesen.
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26.03.2013 13:12 Uhr von thugballer
 
+2 | -2
 
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@autor: trotzdem ist es schwachsinn wenn sich nur 10% des Textes auf die Überschrift beziehen.
Wähle einfach das nächste Mal eine "TEXT-Überschrift" und keine "DIE BRINGT SICHER KLICKS AUCH WENNS KAUM DARUM GEHT- Überschrift"
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26.03.2013 13:50 Uhr von thugballer
 
+2 | -2
 
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Komm mir nicht mit Klugscheißer, ich sag dir meine Meinung.

In einem Artikel muss es hauptsächlich darum gehen, was die Überschrift andeutet und nicht nur zu 10%.

Und im Moment rede ich mit dir und nicht mit der "WELT", deshalb auch die Meinung zu Deinem Artikel.

Entschuldige, falls du dich durch die Kritik gekränkt fühlst, ich meine es keinesfalls persönlich

[ nachträglich editiert von thugballer ]
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26.03.2013 14:11 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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Europäischer Patriot - was soll´n das sein?
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26.03.2013 16:03 Uhr von DerMaus
 
+1 | -2
 
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Ich weiß garnicht was sich alle so aufregen.
Wer viel Geld investiert hat und dadurch lange Zeit satte Gewinne gemacht hat (In Zypern lag der Zinssatz für Sparguthaben bei ca. 5%, in Deutschland gleichzeitig bei ca. 1%), der soll jetzt auch anteilig an der Rettung beteiligt werden.

Das ist vielleicht nicht unbedingt angenehm für die Bankkunden, aber deutlich fairer als wenn alle zypriotischen oder gar alle europäischen Bürger für die satten Gewinne der Bankkunden aus den letzten Jahren zahlen müssten.
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27.03.2013 18:20 Uhr von jens3001
 
+0 | -0
 
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DerMaus:

Du magst bezogen auf Zypern vielleicht Recht haben. Aber hier geht es ums Prinzip.

Denn 100.000 Euro auf dem Konto haben nicht nur "reiche" Menschen.
Denk mal an die ganzen Bausparer in Deutschland, an Kapitalrentenversicherungen, Lebensversicherungen, Sparverträge, usw.

Einen (salopp gesagt) reichen Russen, der das Geld dort angelegt hat um mehr Zinsen zu bekommen und weniger Steuern zu bezahlen finde ich richtig zu beteiligen. Denn er hat die Zinsen kassiert, selbst in dem Land aber nichts verbraucht oder zur Wirtschaft beigetragen.

Jemanden der sich um seine Altersvorsorge kümmert, auf ein Haus spart, eine Erbschaft bekommen hat oder sonstiges finde ich allerdings nicht richtig zu "beschneiden".

Auch bei dieser Lösung werden Privatpersonen herangezogen die von Finanzprofis kreierten Probleme zu lösen.

Und Zypern ist nur ein Präzedenzfall. Jetzt lass mal Italien, Spanien, etc. in die selbe Lage geraten, dann wird das in Zypern exerzierte Modell auch dort angewandt. Und dann trifft es jede Menge Sparer und Privatpersonen.

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