26.03.13 10:41 Uhr
 331
 

BGH-Urteil: Auch verabredete Schlägereien sind strafbar

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Urteil entschieden, dass auch freiwillige Schlägereien strafbar sind.

Wenn sich beispielsweise zwei Hooligan-Gruppen zu einer Prügelei freiwillig verabreden, dann sei dies sittenwidrig, so die Richter.

Schläger aus gegnerischen Gruppierungen hatten ein Urteil angefochten, da sie in eine Prügelei eingewilligt hatten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Körperverletzung, BGH, Prügelei, Bundesgerichtshof
Quelle: www.zeit.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen
Zugunglück von Bad Aibling: Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft
Brand in Asylunterkunft - Heilbronner Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.03.2013 10:50 Uhr von NoPq
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
Ich verstehe das Urteil, finde es aber irgendwo schon fragwürdig.

Trifft man sich zum Prügeln im Verein kann man´s Boxen nennen. Trifft man sich auf der Wiese ist es Landesfriedensbruch.

Wie gesagt: Ich versteh´s irgendwo schon (öffentliche Sicherheit, bla bla), aber jetzt zwingt man die Leute wohl echt in Sportvereine, wenn sie sich prügeln wollen ;-)
Kommentar ansehen
26.03.2013 11:04 Uhr von Bildungsminister
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Das Problem ist ja grundsätzlich, dass gerade solche Hooligans kein Ehrgefühl kennen, weswegen auch immer wieder Unbeteiligte unter die Räder kommen. Auch ist es sehr fraglich, dass sie den Fußball für ihr Verhalten instrumentalisieren, obgleich das was sie machen rein gar nichts damit zu tun hat.

Auf der anderen Seite werden sie sich ja nicht ohne Grund gegenseitig auf die Nase hauen. Bei den Wenigsten wird genug Denksubstanz vorhanden sein, damit sie überhaupt reflektieren können, was sie da machen.

Ein weiterer Faktor sind die Folgeschäden. Wer bezahlt denn etwaige Polizeieinsätze, wer die benötigten Ärzte im Anschluss, und wer trägt die Kosten, wenn sie für ihren Beruf ausfallen, weil sie sich verletzt haben? In den meisten Fällen wohl die Allgemeinheit, und das ist schlicht nicht in Ordnung.

Dann sollen sie sich wirklich in Vereinen zusammen finden, und sich dort aufs Brett hauen. Allerdings sind die meisten dann doch so feige, dass sie sich gern hinter Masken und Mützen verstecken, damit man sie nicht erkennt. Von daher fällt der Faktor Verein wohl weg, da sie dort ja zu dem stehen müssten, was sie da machen. Und ich bezweifle das von denen je jemand dazu gestanden hat, wenn es um Strafen und Folgeschäden ging.
Kommentar ansehen
26.03.2013 11:06 Uhr von Kanga
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
na wenn sie erwischt werden..dann muss ja auch gehandelt werden von seiten der behörden..

was glaubst du wie oft es solche boxereien am tag gibt hier in De...

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen
Zugunglück von Bad Aibling: Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft
Brand in Asylunterkunft - Heilbronner Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?