26.03.13 09:13 Uhr
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Wie verrückt ist das denn: 17-Jährige darf Bier kaufen, aber kein "Mon Cheri"

Der 17-jährigen Vanessa aus Katzow in Mecklenburg-Vorpommern unterlief vor Kurzem im Supermarkt etwas Verrücktes.

Sie wollte ihrer Mutter eine Freude machen und wollte daher eine Schachtel "Mon Cheri"-Pralinen kaufen. Doch die Kassiererin weigerte sich, Vanessa die Pralinen zu verkaufen, weil sie noch nicht 18 ist.

Kurioserweise darf sie jedoch Bier kaufen, welches viel schneller betrunken macht. Um so betrunken wie nach einem Liter Bier zu werden, müsste Vanessa 45 "Mon Cheri"-Pralinen essen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Kauf, Bier, Verrückt, Mon Chéri
Quelle: www.bild.de
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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2013 09:22 Uhr von Jaecko
 
+35 | -11
 
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Willkommen in der "Logik" des deutschen Rechtssystems...
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26.03.2013 09:39 Uhr von Sir.Locke
 
+15 | -3
 
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ohh, mal wieder was ganz neues was da die bild auftischt. das ist schon ewig und drei tagen so, guten morgen bild...
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26.03.2013 09:49 Uhr von KingPiKe
 
+35 | -2
 
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Nur für die Bild-Zeitung verückt.
Die Kassiererin hat hier mal richtig gehandelt. Sonst wird immer gemeckert, dass diese ihre Arbeit nicht korrekt machen.

Die Regeln hat auch weder die Kassiererin, noch der Supermarkt gemacht, sondern der Gesetzgeber.

Zum Glück hat sich Vanessa auch gleich bei der Bild gemeldet, damit wir von diesem Vorfall erfahren. Danke Vanessa!

[ nachträglich editiert von KingPiKe ]
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26.03.2013 09:53 Uhr von sicness66
 
+36 | -1
 
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Morgen in der Bild: "Vanessa darf keine Zigaretten kaufen, aber 20 Kästen Bier. Und das obwohl man von Zigaretten nicht betrunken wird."
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26.03.2013 09:57 Uhr von Jaecko
 
+9 | -14
 
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"Ob jetzt noch Schokolade um den Alkohol drum herum ist und wie gross die Menge, spielt nun wirklich keine Rolle."

Genau diese Denkweise ist ja die "verrückte".

Der Alkoholgehalt in ner Flasche Bier liegt so bei ~5%. Der Alkoholgehalt einer Packung Mon Cherie liegt bei nur 2%.
Der Likör hat zwar 15,7% Alkoholgehalt, aber davon sind nur 13% drin; der Rest ist Kirsche und Schokolade. Diese Sichtweise ist mit Bier auch möglich. Aufdestillieren auf 20% und das verdampfte Wasser dann wieder dazugeben. Genau das gleiche: "Hochprozentiges" mit irgendwas anderem verdünnt.

Auch wenn man Mon Cherie pürieren und als gleichmässige Masse verkaufen würde: Nicht erlaubt.

Was genau ist also in deren Logik an Mon Cherie (2%) gefährlicher als an Bier (5%)?
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26.03.2013 09:59 Uhr von PeterLustig2009
 
+12 | -1
 
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Verzwickte Situation die so besser aussieht.

Gab genau zwei Möglichkeiten

1. Das Mädel scheitert beim Versuch die Schachtel zu kaufen (wie geschehen) - Beschwerde dass sie es nicht durfte

2. Das Mädel hat mit dem Versuch die Schachtel zu kaufen Erfolg - Beschwerde dass es geklappt hat

Da so niemand zu Schaden kommt, bei zweiterem evtl die Kassiererin noch Ärger bekommen hätte ist es gut so wie es gelaufen ist.


Und wirklich überraschend ist es auch nicht
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26.03.2013 10:02 Uhr von sicheristsicher
 
+1 | -2
 
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Das das BILDungswissen weitergegeben wird, dafür sorgt schon Crushial.
Ist sonst nichts auf der Welt passiert?

[ nachträglich editiert von sicheristsicher ]
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26.03.2013 10:10 Uhr von Daffney
 
+19 | -5
 
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@Jaecko
Der Handel mit Uran ist auch verboten. Wenn du jetzt Schokolade drum machst soll es erlaubt sein? Es sind ja nur 2% davon Uran...

Abgabe von Spirituosen an unter 18 jährige ist verboten, also auch alles wo diese ungemischt enthalten sind. Hat schon seinen Sinn.
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26.03.2013 10:21 Uhr von KingPiKe
 
+7 | -0
 
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@Jaecko

Nach der Logik dürften sich Minderjährige ja auch kleine Absacker kaufen, weil dort auf die Menge gesehen weniger Alkohol drin ist als in einer Flasche Bier.
Generell könnte man alles dann mit entsprechenden Mengen relativieren.

Die Regeln sind so hart und an manchen Stellen vielleicht unlogisch, weil eine Entschärfung dieser Regeln dann wieder neue Schlupflöcher bieten würde.
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26.03.2013 10:21 Uhr von MerZomX
 
+4 | -3
 
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Ja wie verrückt ist das denn?

Ich war mal mit meinem Sohnemann (11 Jahre alt) im Supermarkt und er sollte für mich Testweise alkoholfreies Bier kaufen. Er also vor mir an der Kasse ich direkt hinter ihm um eingreifen zu können. Als er dran war wollte die Verkäuferin es ihm nicht verkaufen. Es gab dann eine Diskussion wo ich dann sagte das dieses Bier (Warsteiner) nahezu keinen Alkohol mehr enthielte und fast die gleiche Menge Alkohol auch in anderen Produkten wäre und es ja um den Alkoholgehalt ginge. sie ließ sich davon aber nicht abbringen.......wie verrückt ist das denn dann???

MerZomX
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26.03.2013 10:41 Uhr von Nasa01
 
+13 | -2
 
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@MerZomX
Es gibt kein "alkohofreies Bier".
0,4 Prozent sind enthalten. Ist technisch nicht anders zu machen. Wegen dem Gärvorgang.
Muß aber nicht deklariert werden. Erst ab 0,5 %.

Und dass ein 11- jähriger kein Bier bekommt - auch kein alkoholfreies - ist für mich durchaus nachvollziehbar.
Eben wegen der 0,4 %.
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26.03.2013 10:43 Uhr von Jaecko
 
+5 | -7
 
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@Daffney: Wenn du schon vergleiche bringst, dann bitte auch brauchbare. Da jetzt Uran reinzubringen ist affig. Wie du grad gesagt hast, ist Uran _generell_ verboten, unabhängig vom Alter.

@KingPike: Und der genau gleichen Logik (Menge, relativieren) nach müsste Bierverkauf für Minderjährige auch verboten sein.

Sich mit Bier zuzuschütten kann jeder. Von Mon Cherie dicht werden dürfte kaum jemand schaffen. Und wenn der vorher kotzt, dann nicht wg. dem Alkoholgehalt...
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26.03.2013 12:02 Uhr von Daffney
 
+7 | -2
 
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@Jaecko
Ich sehe es als überspitztes Beispiel.
Uran ist verboten für Gruppe: Jedermann
Spirituosen ist verboten für Gruppe: <18Jahre
Die Dareichungsform ist unerheblich.

Es gibt auch eine genaue def. in %:

Alkoholhaltig können auch Lebensmittel wie Pralinen, Rumkugeln, Eisbecher oder Kuchen sein, jugendschutzrelevant sind sie, wenn sie "Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten". Das ist dann der Fall, wenn ihr Alkoholgehalt einen Wert von 1 Prozent überschreitet.

Du hast uns ja schon die 2% vorgerechnet.
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26.03.2013 12:03 Uhr von wrazer
 
+6 | -0
 
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@Jaecko
nach deiner Logik (wenn das Gesetz die ausnahme hätte) Könnte man sehr große Mengen harten Alkohol an unter 18-jährige verkaufen, wenn mann nur genug Lebensmittel mit in die verpackung gibt, damit der prozentuale Anteil des Alkohols sinkt.
Ein schlauer Unternehmer kann damit schon was Anfangen.
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26.03.2013 12:04 Uhr von brycer
 
+2 | -4
 
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Ich gebe Jaecko Recht!
Die Menge Alkohol die in einer solchen Packung MonCherie (oder sonstigen Schnapspralinen) enthalten ist, ist gering zu im Vergleich zudem was in ein paar Flaschen Bier enthalten ist.
Um sich da einen Rausch ´anzufressen´ braucht man schon einen sehr guten Magen, weil der nämlich schon wegen der Menge an Schokolade viel früher das Handtuch schmeißt.
Und die Pralinen anbohren, damit der Schnaps heraus laufen kann ist auch nicht sehr zielführend - und dazu wäre es noch ein sehr teurer Rausch.
Ja, für Schüler und Studenten (gut, Studenten sind meist schon 18 ;-P) hat der Gesetzgeber noch das Bier gelassen. Einfach und überall zu kriegen und es verfehlt seine Wirkung auch nicht. ;-P
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26.03.2013 12:20 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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XNewserX:

Wie sagen meine Kids bei sowas:

epic fail!

:-))
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26.03.2013 12:20 Uhr von Cyphox2
 
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total verrückt!
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26.03.2013 13:32 Uhr von nanny_ogg
 
+1 | -1
 
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Wie hohl ist das denn??? *kotz*
Wenn ich solche pubertierenden Titel lese, verstehe ich die Welt nicht mehr. Ist der Pöbel nicht mehr in der Lage, einen NORMALEN Header zu verbrechen??? Naja, passt zum Niveau ...
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26.03.2013 15:05 Uhr von mueppl
 
+5 | -2
 
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Es wird noch viel kurioser:

mit Ihren 17 Jahren darf sie zwar Sex haben, aber keine Pornos schauen (erst ab 18 Jahre)
Quasi:
Porno machen: ja......Porno schauen: Nein

Das verstehe einer.
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26.03.2013 15:31 Uhr von DerMaus
 
+2 | -1
 
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Ich hab das auch mal im Supermarkt erlebt. Die Verkäufer sind einfach nicht richtig geschult. Unter das Jugendschutzgesetz fallen nur "überwiegend Branntweinhaltige Lebensmittel".

In Mon Cherie überwiegen aber eindeutig Schokolade, Kirsche und viel Zucker. Vom Gesetz her hätte sie die Pralienen also durchaus kaufen dürfen.
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26.03.2013 15:36 Uhr von panalepsis
 
+1 | -1
 
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Fällt unter Genussmittel mit hohem Alkoholgehalt. Ergo... tabu für Jugendliche.
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26.03.2013 16:13 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -0
 
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@DerMaus:


Deine Definition ist nicht ganz korrekt.

Lebensmittel fallen unter das JuSchG, wenn sie "Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten". Das ist dann der Fall, wenn ihr Alkoholgehalt einen Wert von 1 Prozent überschreitet.

"Vom Gesetz her hätte sie die Pralienen also durchaus kaufen dürfen. "

Nein.
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26.03.2013 18:53 Uhr von JustMe27
 
+1 | -0
 
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Unsinn, es geht gar nicht mit Schnapspralinen einen Rausch zu kriegen, weil man sich aufgrund der Menge an Zucker und Schokolade weit vor einem meßbaren Promillewert übergeben wird, und das auch mehrmals, wenn man weitermacht.

Die einzige Ausnahme von denen ich je gehört habe, hat ca. 60 geschafft und hatte einen Wert von 0,00‰. Dem angeblichen Wert der Bild nach, und es waren dieselben Pralinen, hätte er zwischen 1,0 und 1,3‰ haben müssen.

Typischer BLÖD-Unsinn!
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26.03.2013 20:31 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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@mueppl

Falsch. Einen Porno machen darf sie nicht.
Und die meisten Pornos, die im normalen TV kommen, sind sogar ab 16.

Übrigens enthalten manche normalen Spielfilme nur deshalb Sex-Szenen, damit sie FSK 16 werden und man sie für "besonders brutal" hält, weil sie ja erst ab 16 sind.
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27.03.2013 07:44 Uhr von Power-Fox
 
+1 | -0
 
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die bild mal wieder....

auszug aus wikipedia.

"Mon Chéri enthält Halbbitterschokolade (48,5 %), Kirschen (18 %), Likör (13 %) und Kakaobutter. Wegen des Alkoholanteils ist es für Alkoholiker ungeeignet und seine Abgabe an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz verboten"

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