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Russlands Dmitri Medwedew zur Zypern-Rettung: Diebstahl der EU geht weiter

Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew reagierte auf den vorgelegten Rettungsplan aus Brüssel für Zypern mit markiger Kritik: "Meiner Meinung nach geht der Diebstahl von dem, was bereits gestohlen wurde, weiter".

Die Überschuldung Zyperns und die nun daraus entstehenden Verluste vieler ausländischer Anleger treffen auch eine Vielzahl von russischen Staatsbürgern. Kleinanleger, die bis 100.000 Euro Sparvermögen auf der Bank of Cyprus und der Laiki Bank geparkt haben, bleiben von einer Zwangsabgabe verschont.

Aus durchgesickerten Meldungen des Deutschen Nachrichtendienstes gehen jedoch Hinweise über enorme Geldwäsche-Aktionen an Zyperns Banken hervor. Hohe Zinsen und niedrige Steuern zogen Kapital an, die gegenüber anderen EU-Ländern als illoyal erscheinen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Diebstahl, Rettung, Zypern, Dmitri Medwedew
Quelle: www.vienna.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2013 06:46 Uhr von Perisecor
 
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Der Diebstahl, den Russland durch seine diversen Staatsbankrotte und der damit einhergehenden Stundung nahezu sämtlicher Schulden durchgeführt hat, war noch deutlich größer und schädigt noch heute das russische Volk durch die Weichheit des Rubels.

Aber schön, dass Medwedew der Ersten Welt erklären möchte, was Sache ist.
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26.03.2013 08:36 Uhr von Suffkopp
 
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was hat nun 999999 damit zu tun?
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26.03.2013 09:24 Uhr von Wolfram_Pertiller
 
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Es ist ganz klar Diebstahl und Tabubruch!

Viele ausländische Firmen, die ihr Geld nicht direkt in Russland investiert haben, sondern den legitimen und verständlichen Umweg über Zypern genommen haben, stecken in höchster Not.

Auch wenn dort das meist geparkte Geld von russischen Oligarchen stamm und unversteuert ist, heißt es noch lange nicht, dass man es willkürlich einziehen könnte!

Es ist nicht nur der Anfang vom Ende der EU, sondern es zeigt auch, wie man bei nächster Rettung von anderen EU-Staaten vorgeht! Keiner wird nun sein Geld freiwillig und ohne Garantien in der EU anlegen! So was nennt man "ins eigene Bein geschossen"!

[ nachträglich editiert von Wolfram_Pertiller ]
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26.03.2013 13:54 Uhr von FalseFlag
 
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_„In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, dann kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war.“
F. D. Roosevelt
https://www.facebook.com/...
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26.03.2013 20:55 Uhr von Adam_R.
 
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Ich habe meine Euros auch schon umgewandelt. Erst locken sie mit "Wahnsinnszinsen" von sage und schreibe gleich 0,4% (ich lach mich schlapp) und wenn es hart auf hart kommt stehlen sie dir einen Grossteil des erwirschafteten Geldes.

Die Trottel haben sich mit dieser Aktion dermassen selbst ins Bein geschossen, dass es einen Angst und Bang werden könnte.. Wer hätte denn noch Vertrauen in die Banken? Erst wurde betrogen indem man das Geld der Leute verzockte und jetzt wird einfach gestohlen. Von mir sehen die nur noch das Geld, das ich für Überweisungen usw. brauche. Der Rest wird anders angelegt. Gold, Bitcoin, Bargeld, Ressourcen...alles ist besser, als sich letztendlich zwangsenteignen zu lassen.

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