25.03.13 19:55 Uhr
 552
 

Syrien: Opposition darf sich nicht radikalisieren - Baschar al-Assad ermordet?

Syrien ist vor Kurzem von der Arabischen Liga ausgeschlossen worden. Jetzt hat die Opposition den Sitz Syriens im Rat erhalten. Der Irak und Algerien äußerten sich und haben an der Berufung der syrischen Opposition ihre Bedenken.

Viele Staaten sehen derzeit die Nationale Koalition als rechtmäßige Vertretung des syrischen Volkes an. Frankreich äußerte unterdessen Bedenken, dass die syrische Opposition sich radikalisieren könnte. Sie sollte reformorientiert bleiben, so Frankreichs Außenminister Laurent Fabius.

Nun macht dazu noch das Gerücht die Runde, dass der syrische Präsident Baschar al-Assad ermordet worden sei. Dazu äußerte sich auch Fabius, der sagte, dass dies allerdings nicht bestätigt sei.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Syrien, Opposition, Baschar al-Assad, Bedenken
Quelle: www.focus.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Syrien: Baschar al-Assad bezeichnet Donald Trump als "natürlichen Verbündeten"
Syriens Präsident Baschar al-Assad: Foto von leidendem Kind ist "gefälscht"
Syrischer Diktator Baschar al-Assad lobt deutsche Flüchtlingsaufnahme

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.03.2013 19:55 Uhr von Borgir
 
+18 | -1
 
ANZEIGEN
Wie kann man ein Opposition als Vertretung des Volkes ansehen, wenn man gar nicht weiß, ob das Volk das will?`Die sind weder gewählt noch sonst wie legitimiert worden. Sie kämpfen gegen die Regierung, das ist alles. Das macht sie nicht zu Vertretern des Volkes.
Kommentar ansehen
25.03.2013 20:10 Uhr von Bildungsminister
 
+11 | -2
 
ANZEIGEN
Die werden sich alle noch wundern. Assad mag sein wie er ist, ein Schlächter, Demagoge, Diktator und Menschenfeind. Aber wer glaubt, dass die Opposition in ihrer Gesamtheit besser ist, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Dort gibt es mitunter genauso radikale Vertreter. Das Gros besteht aus Sunniten, welche wiederum in großer Zahl aus Wahhabiten besteht, die wiederum den Großteil von Al Qaida ausmachen.

Das wird genauso laufen wie mit Saddam Hussein oder Osama Bin-Laden, die auch durch den Westen implementiert wurden, und die sich später gegen eben diese gewendet haben. Freilich nachdem sie durch den Westen hochgerüstet wurden.

Das kann einfach nur ein Bumerang werden...
Kommentar ansehen
26.03.2013 06:56 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@ Bildungsminister

Weder Saddam Hussein, noch Assad, noch bin Laden wurden durch den Westen hochgerüstet.

Husseins und Assads Hauptlieferant war und ist die Sowjetunion bzw. Russland und bin Laden war Angehöriger der Mujahideen, welche vor allem von Pakistan hochgerüstet wurden, gründete dann aber seinen eigenen Verein (Al-Qaeda), welcher wiederum weder vom Westen, noch von Russland unterstützt wird.

Mit der Implementierung hast du natürlich recht, allerdings ist auch hier der Kontext des Kalten Krieges zu betrachten.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Syrien: Baschar al-Assad bezeichnet Donald Trump als "natürlichen Verbündeten"
Syriens Präsident Baschar al-Assad: Foto von leidendem Kind ist "gefälscht"
Syrischer Diktator Baschar al-Assad lobt deutsche Flüchtlingsaufnahme


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?