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Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem schockt europäische Börsen mit Zypern-Aussage

Jeroen Dijsselbloem, Chef der Eurogruppe, hat die Börsen in Europa mit der Aussage aufgerüttelt, dass die Rettung von Zypern als Beispiellösung für sämtliche Euro-Länder gesehen werden kann. Die Kurse an den Börsen reagierten darauf mit einer Talfahrt.

"Das bedeutet: Klärt das, bevor es zu Schwierigkeiten kommt. Stärkt Eure Banken, repariert die Bilanzen und seid Euch im Klaren darüber, wenn Banken in Probleme geraten, kommen wir nicht automatisch, um sie zu lösen", so Dijsselbloem, auch niederländischer Finanzminister.

So müssten "Problembanken" damit rechnen, dass sie zurückgestoßen werden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte zuvor betont, dass man Zypern als Einzelfall sehen muss.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Zypern, Aussage, Jeroen Dijsselbloem
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2013 19:47 Uhr von Bildungsminister
 
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Ein lustiger Geselle der Herr Dijsselbloem. Auf der einen Seite hat er wohl des Pudels Kern getroffen, denn es kann nicht sein, dass Banken refinanziert werden, und der Bürger zahlt die Zeche. Deswegen ist das zyprische Modell sicherlich nicht verkehrt, mal unabhängig davon wie sich das auf den Markt auswirkt. Wohl katastrophal...

Auf der anderen Seite, Herr Dijsselbloem, hat die EU jahrelang bei Ländern wie Spanien, Griechenland, Italien, oder auch Zypern beide oder noch mehr Augen zugedrückt. Die Probleme sind doch nicht über Nacht entstanden. Sich jetzt hinzustellen, und zu fordern, dass man doch frühzeitig vorsorgen sollte, beweist doch nur, dass man das Problem auch auf EU-Ebene jahrelang ignoriert hat.

Am Ende zahlt der Bürger sowieso die Zeche. Habe heute einen Bericht auf Arte gesehen, dazu wie es aktuell in Spanien abläuft. Dort pumpt die EU Milliarden in die Banken, aus Steuergeldern, und zum Dank werden tagtäglich Häuser und Wohnungen zwangsgeräumt. Durch das spanische, einmalige, System bleiben die ehemaligen Besitzer dann auf den Schulden sitzen, und müssen der Bank auch noch den Wertverfall des Hauses bezahlen. Wo das gerecht sein soll weiß ich nicht.

Und der Euro-Bürger? Der ist damit beschäftigt über andere Bürger aus anderen Ländern zu schimpfen, und merkt dabei gar nicht, dass er bewusst gegeneinander ausgespielt wird. Da werden bewusst Feindbilder erschaffen und Szenarien generiert, damit sich die Wut nicht gegen die Politik oder Banken wendet, sondern sich Völker gegenseitig beschuldigen.

Und das schlimme dabei - Keiner merkt es und jeder fällt drauf rein. Die bösen, bösen Zyprer, Griechen oder Deutschen. Haut euch doch gegenseitig auf die Nase. Wie ne Herde Schafe die auf die Weide getrieben wird, ohne eigenen Willen, ohne selbst denken zu können....

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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25.03.2013 20:32 Uhr von generalviper
 
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@ Bildungsminister:

So funktionierte Politik aber schon immer.
Man muss dem Volk nur Brot und Spiele geben, wurde schon im alten Rom gesagt.

Bei uns sind die Medien die Spiele, allen voran RTL und Bild, die, so traurig das auch ist, einen gewaltigen Einfluss auf die Meinung der Bürger in unserem Land hat.

Unser Brot in Deutschland ist das tolle Hartz IV System, was die runde 6 Millionen Empfänger dazu verleitet, ruhig zu bleiben.

Man kann sagen was man möchte, aber das System funktioniert. Alleine die Aussagen einiger Politiker - die momentan im Bundestag sitzen - allen vorran Herr Rösler oder auch Herr Schäuble, die in den letzten Monaten getätigt wurden, hätten ausreichen müssen, dass Parlament zu plündern.

Stattdessen wird landesintern gegen Hartz IV Empfänger gehetzt, die alle faul und arbeitsunwillig sind, die Reichen schotten sich immer mehr ab, und der Mittelstand geht langsam aber sicher den Bach runter.

Lufthansa ist eines der besten Beispiele, für den Wahnsinn, der momentan in ganz Europa abläuft:
Das Unternehmen kann keine "normalen" Löhne mehr zahlen, in einer Zeit, wo der Mensch sich von der "Geiz ist Geil" Mentalität leiten lässt, und muss seine eigenen Leute für 2/3 des Lohnes bei einer eigenen Leiharbeitsfirma unterbringen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Dazu kommt dieser Konsumwahn der immer mehr um sich greift, in welchem selbst Privatleute sich immer mehr verschulden. Inzwischen bieten Saturn und Media Markt immer öfter ihre tolle 0% Finanzierung an. Hier werden Waren gekauft, wofür sich der Konsument verschuldet.
Und das muss der Konsument, damit das System am laufen bleibt.
Die Frage ist: Wieviel Monatslöhne im voraus kann den nun der Konsument den Unternehmen zur Verfügung stellen?

Hauptsache billig, Hauptsache Arbeit und Hauptsache Wachstum sind in Deutschland und Euopa die Maßstäbe geworden, nach denen gelebt wird.

Das man sich hiermit sein eigenes Grab schaufelt, Arbeitsplätze vernichtet werden, dass möchte und will keiner sehen. Die Soziale Infrastruktur bröckelt jeden Tag ein Stück weiter, aber wie gesagt:
Brot und Spiele....

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