25.03.13 19:08 Uhr
 1.112
 

Vergast, vergiftet oder verhungert - NS-Euthanasie von Ärzten angetrieben

Ende 2012 wurden beim Jahreskongress der Gesellschaft in Berlin die Forschungsergebnisse der "Kommission zur Aufarbeitung der Geschichte der DGPPN" (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde) vorgestellt.

Die Organisation stellte sich erstmals der Mitverantwortung der Taten ihrer Vorgängerorganisation bei der Euthanasie im Dritten Reich. Zwischen 1939 und 1945 fielen der Euthanasie 250.000 bis 300.000 Menschen zum Opfer. Sie waren psychisch, geistig oder körperlich krank.

Wissenschaftler fanden heraus, dass diese "Ballastexistenzen" sogar mit großem Wohlwollen der Ärzte beseitigt wurden. Es war nicht nötig, dass sie vom Nazi-Regime angetrieben wurden. Die Grundidee stammte von Ärzten aus dem Jahre 1933. Sie genossen ihre Möglichkeiten des Tötens im Dritten Reich.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mord, Forschung, Nazi, NS
Quelle: www.focus.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor hält viele Flüchtlinge für frauenfeindlich
Wissenschaftler warnen vor Aussterben der Giraffen
Klimawandel - Touristenattraktionen wie Great Barrier Reef vor dem Aus?

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.03.2013 19:21 Uhr von Kanga
 
+7 | -9
 
ANZEIGEN
aber ich denke mal...das dadurch auch die Medizin voran getrieben worden ist..

es bleibt trotzdem pervers
Kommentar ansehen
25.03.2013 19:31 Uhr von deus.ex.machina
 
+10 | -5
 
ANZEIGEN
Dr. Mengele und Konsorten waren eine Bande von Irren.
Kommentar ansehen
25.03.2013 19:52 Uhr von Yoshi_87
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
@Rechthaberei


Mutationen wird es immer geben. Es bleibt die Aufgabe einer zivilisierten Welt auch die zu schützen und zu heilen die von der Natur her gestorben wären bzw. früher sterben würden.

Starke wird es immer geben genau so wie es Schwache immer geben wird.

Am Ende hat jeder das gleiche Recht zu Leben. Sterben wird eh jeder und in ein paar Mrd Jahren ist nicht mehr von diesem Sternensystem übrig.
Kommentar ansehen
25.03.2013 19:55 Uhr von Miietzii
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@Rechthaberei:

Sag mal merkst du, was du hier von dir gibst? Im Euthanasie-Programm geht es nicht um Sterilisation! Nichts, was damals geschah, sollte mit irgendetwas gerechtfertigt werden!!!
Kommentar ansehen
25.03.2013 19:57 Uhr von sannifar
 
+7 | -8
 
ANZEIGEN
@rechthaberei

Tolle Hitlerzitate die du hier bringst.
Dazu dann noch Vollquotes aus "SS- RASSENKUNDE
und Richtlinien zur Gattenwahl".

Aber das hast du jetzt bestimmt nur aus rein wissenschaftlichen Zwecken eingeworfen. der Vorwurf, ein Nazi zu sein, kann dich gar nicht treffen. Denn schließlich hast du einen türkischen Gemüsehändler und findest Filme von Steven Spielberg toll.

[ nachträglich editiert von sannifar ]
Kommentar ansehen
25.03.2013 20:12 Uhr von Phyra
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
fakt ist, dass die evolution des menschen praktisch ausgescahltet wurde, wir entwickeln uns nicht mehr, wir degenerieren, und das ist durchaus ein fehler des sozialstaates.
Natuerlich sollen erblich belastete menschen nicht getoetet werden, das ist ein unding, abe rman muss sie nicht auch noch so extrem bei der fortpflanzung unterstuetzen, wie es in vielen zivilisierten laendern heutzutage der fall ist.
Kommentar ansehen
25.03.2013 21:46 Uhr von Katatonia
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Rechthaberei

>>Degenerierte werden künstlich mühsam aufgepäppelt.<<

Interessante Wortwahl. Entartung wäre in deinem Falle der sinnvollere Begriff gewesen. Wie kann man eigentlich einen Menschen künstlich wieder "aufpäppeln"? Und was wäre in deinen Augen die andere Alternative?

>>So züchten wir langsam die Schwachen groß und bringen den Starken um.<<

Inwiefern werden die Starken "umgebracht"?

>>Es ist eine Halbheit, unheilbar kranken Menschen die dauernde Möglichkeit einer Verseuchung der übrigen gesunden zu gewähren.<<

Inwiefern "verseucht" ein kranker Mensch den Gesunden? Nehmen wir Krebs als sehr häufige Diagnose. Inwiefern findet hier eine "Verseuchung" statt?

>> ist eine Forderung klarster Vernunft und bedeutet in ihrer planmäßigen Durchführung die humanste Tat der Menschheit.<<

Und wie stellst du dir das praktisch vor? Damit?->

>>Eine Sterilisation seitens körperlich Degenerierter und geistig Erkrankter würde die Menschheit nicht nur von einem unermeßlichen Unglück befreien, sondern zu einer Gesundung beitragen, die kaum noch heiliger erschiene.<<

Wodurch wird deine These belegt?
Kommentar ansehen
25.03.2013 22:05 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
@Katatonia

Und was wäre in deinen Augen die andere Alternative?
I. Die Alternative ist eine freiwillige Sterilisierung der Erbkranken.

Inwiefern werden die Starken "umgebracht"?
II. Durch Vermischung natürlich.

Inwiefern findet hier eine "Verseuchung" statt?
III. Durch Vermischung natürlich.

Zu einer Gesundung beitragen, die kaum noch heiliger erschiene. Wodurch wird deine These belegt?
IV. Durch die Sterilisieriung der "Erbkranken" wird der nächsten Generation Leid erspart.

Wer gegen die Sterilisierung Erbkranker ist kann genauso für Atomkraft beziehungsweise Tschernobyl, Fukushima, Atommüll sein.

.

[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
Kommentar ansehen
25.03.2013 22:21 Uhr von Katatonia
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
@Rechthaberei

>>"I. Die Alternative ist eine freiwillige Sterilisierung der Erbkranken."<<

Und für wie real durchsetzbar hälst du das im praktischen Leben? Was glaubst du, wie viele sich freiwillig sterilisieren lassen würden?

>>"II. Durch Vermischung natürlich."<<

Und worauf berufst du dich bei deiner These? Gehen doch andere Thesen davon aus, dass die Vielzahl, Vielfalt und Progressivität erst zu einer erfolgreichen Entwicklung beigetragen hat.

>>"IV. Durch die Sterilisieriung der "Erbkranken" wird der nächsten Generation Leid erspart."<<

Worauf fußt deine Behauptung? Hast du hier zu wissenschaftliche Belege, die deine These untermauern?

>>"Wer gegen die Sterilisierung Erbkranker ist kann genauso für Atomkraft beziehungsweise Tschernobyl, Fukushima, Atommüll sein."<<

Eine gewagte Behauptung, der ich nicht zustimme.

@wiederda

>>"Und einer der ersten Deutsche KZ Ärzte war Robert Koch."<<

Er ist 1910 gestorben. Inwiefern?
Kommentar ansehen
25.03.2013 22:29 Uhr von Katatonia
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@mcmoerphy

Auch Menschen mit einer geistigen Behinderung dürfen selbstverständlich Sex haben und können dadurch auch Kinder zeugen. Ein Verbot existiert hier nicht und ist rechtlich auch nicht machbar.

@Jauchegrube

>>"Nervenkranke werden auch heute noch mit Medikamenten samt extremer Nebenwirkungen vergiftet, so das sie nach einer eventuellen Entlassung, tatsächliche Pflegefälle sind."<<

Auf welchen Informationen fußt deine Aussage? Und inwiefern werden Patienten vergiftet?
Kommentar ansehen
25.03.2013 22:53 Uhr von Katatonia
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@wiederda

Was ist mit deiner Beantwortung meiner Frage zu Robert Koch?

>>"Schau dir mal die Entwicklung der Antibabypille an, tausenden wurde das Zeugs Untergeschoben als Vitamine,"<<

Wo? Wann? Mir ist diesbezüglich nichts bekannt. Deswegen frage ich.

>>"In einigen Ländern mussten u.a. Schwarze Einwanderer Zwangsweise Jahrelang Hormonspritzen nehmen damit sie sich nicht vermehren."<<

Und in welchen Ländern war das der Fall?
Kommentar ansehen
26.03.2013 00:05 Uhr von Katatonia
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Jauchegrube

Der Bericht hat aber eng genommen nichts mit einer Nervenerkrankung zutun, sondern es handelt sich um eine psychiatrische Erkrankung - in diesem Fall die Schizophrenie.

Der Artikel ist oberflächlich und beschreibt nicht die genauen Gründe für seinen Leidensweg. Ich habe schon selbst mit schizophren Erkrankten zutun, beruflich einen betreut und privat auch schon kennen gelernt. Es ist eine schwierige Erkrankung, zudem nicht heilbar. Die Behauptung des Hans V. - er wurde zu seinen Medikamenten gezwungen, ist eine typische Äußerung schizophren Erkrankter. Dabei existiert gesetzlich kein Zwang zur Medikamenten Einnahme. Das belegt auch der aktuelle Fall und Justizskandal von Gustl Mollath. Dem wurde ebenfalls eine wahnhafte Schizophrenie unterstellt. Er hat Medikamente immer abgelehnt.

Ich habe selbst Psychiatrieerfahrung und weiß somit wie es dort zu gehen kann. Fixierung ohne richterlichen Beschluss, etc.

Ich kenne auch die diversen Medikamente, u.A. Quetiapin. Das diese Wahnvorstellungen und Halluzinationen auslösten, vage ich zu bezweifeln. Der gesamte Fall dort ist vage und undifferenziert. Und auch nicht nachprüfbar. Wahnvorstellungen und Halluzinationen gehören zur Schizophrenie mit dazu. Werden häufig gerne auf äußeren Einflüsse geschoben - auf die anderen. Das gehört zum Wahnkonstrukt dazu.

Ich kann bei diesem Fall keinen Skandal erkennen. Zudem wichtig hierbei - der Mann war in der Forensik, also nicht auf einer normalen psychiatrisch geschlossenen Station!

Mit Vergiftung hat das Ganze auch überhaupt nichts zutun.

Zum Thema Domian - du hörst immer nur eine Sicht der Dinge. Das hat kaum Aussagekraft um sich eine Meinung zu bilden, zu der mindestens zwei unterschiedliche Sichtweisen notwendig sind. Und du darfst auch nicht alles für bare Münze nehmen, was den lieben langen Tag so erzählt wird.

Warst du schon mal in der Psychiatrie - auch wenn nur zu Besuch? Mindestens zwanzig Prozent der Patienten einer Station erzählen dir, dass sie gesund sind und keine Probleme haben. Dabei sagt der praktische Anblick allein schon etwas Anderes.

>>und jeder sagt, das es 1000x schlimmer war, als in einem normalen Gefängnis.<<

Eine Psychiatrie ist auch eine schwierige Einrichtung. Weil psychiatrische Erkrankungen zu den schwersten und langwierigsten Erkrankungen überhaupt gehören.

>>Und diese "Kliniken" wachsen derzeit wie Pilze aus dem Boden.<<

Quatsch. Forensiken schon gar nicht. Die schlimmen Zeiten der Hospitalisierung sind zudem vorbei. Es gibt zwar immer noch viele schwarze Schaafe, viele Skandale und viel zutun, aber im Gegensatz zu früher hat sich etliches getan. Selbst auf dem Lande. Ein Großteil der Einrichtungen wurde modernisiert, hell und freundlich gestaltet. Nur am Personal wird häufig noch zu sehr gespart. Die Betreuung ist oftmals kaum gegeben.

Hierbei muss man jedoch die Forensik und die normale Psychiatrie deutlich unterscheiden. In der Forensik kommen nur verurteilte Straftäter unter.
Kommentar ansehen
26.03.2013 00:53 Uhr von cheetah181
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
"Degenerierte werden künstlich mühsam aufgepäppelt. So züchten wir langsam die Schwachen groß und bringen den Starken um."

Nur weil wir Behinderte nicht sterben lassen ist doch kein "Starker" dazu verpflichtet mit ihnen Kinder zeugen.

Und es ist auch nicht die Aufgabe des Staates den Übermenschen zu züchten, wie das die Autoren vom "Manifest zur qualitativen Volkserhaltung", von dem du das kopiert hast, vielleicht gerne hätten.

Aus meiner Sicht sind Leute wie Stephen Hawking jedenfalls wesentlich wichtiger für die Menschheit als irgendwelche nichtbehinderten Verschwörungs-Blogger. Und nach seinem Tod wird er auch länger in Erinnerung bleiben.
Kommentar ansehen
26.03.2013 14:14 Uhr von Katatonia
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Jauchegrube

Das Problem des Ganzen ist, dass die psychische Erkrankung so weit in den Vordergrund treten kann, dass der Betroffene die Wahrnehmung dafür verliert. Es ist gut einen solchen Aufenthalt stets zu hinterfragen, zu prüfen und darauf zu achten, dass es zu keinem Missbrauch kommt. Der Missbrauch kann selbstverständlich durch das Personal schnell herbei geführt werden. Ich sprach hier die Fixierung an. Es müssen hierzu weitere strengere Regeln geschaffen werden, mehr Transparenz und ein weiterer Fokus auf die Wahrung der Interessen des Patienten.

Grundsätzlich kann ein Aufenthalt in einer Psychiatrie nur durch Selbst- und Fremdgefährdung und Verletzung begründet werden. Die Einnahme von Medikamenten kann verweigert werden, auch in der Forensik. Sollte die Klinik sich gegen eine Entlassung stellen, muss entsprechend begründet werden und ein Richter hat darüber zu entscheiden. Der weitere Rechtsweg steht dann auch offen.

Zum Thema Forensik und Gefängnis. Du scheinst nicht zu verstehen, worin der Unterschied besteht. Dabei ist er ganz einfach. Gefängnisse sind keine adäquaten Orte für psychisch Kranke - weder von der Betreuung, noch von der Versorgung der Erkrankung. Deshalb gibt es die Forensik. Psychisch nicht kranke Menschen sind dementsprechend oft schockiert, wenn sie die Psychiatrie von innen sehen. Das ist normal. Selbst ein Besuch auf einer ganz normalen psychiatrischen Station ist anstrengend und mulmig.

In der Forensik "verrotten" keine Menschen. Das beweisen doch genügend verurteilte Kinderschänder, die freigelassen werden mussten oder wurden. Es gibt in Deutschland kein reales Lebenslänglich. Wenn jemand in der Forensik gesund wird, verbüßt er die restliche Strafe in einem normalen Gefängnis. Das Strafmaß legt das jeweilige Gericht fest. Insaßen einer Forensik werden jedes Jahr begutachtet - das ist zumindest die Regel. Bei Gustl Mollath lief hier jedoch etliches schief.

Da ich in Berlin wohne, kann ich mich nicht wirklich zum Bedarf der Forensik in NRW äußern. Der Link geht übrigens nicht. Vielleicht werden alte Einrichtungen geschlossen und deshalb fünf neue gebaut. Ich habe dazu keine Informationen. Übrigens sind 5 Einrichtungen für knapp 18 Mio. Einwohner auch nicht wirklich viel.

Missbrauch kann es immer geben. Deshalb kann man jedoch nicht einfach die Forensik abschaffen. Gefährliche Psychopathen, etc. haben in einer normalen psychiatrischen Einrichtung auch nichts zutun. Und niemand kann und will die Verantwortung dafür tragen, wenn etwas schief läuft. Schon in der normalen Psychiatrie gibt es tagtäglich unschöne Vorkommnisse unter den Patienten. Nicht umsonst müssen alle entsprechenden Gegenstände sicher verwahrt werden. Du musst den Gürtel abgeben, alle spitzen Gegenstände, etc.
Tagtäglich rastet ein Patient aus, es gibt Selbsttötungsversuche oder Angriffe gegen das Personal sowie Mitpatienten.

Du schreibst, du würdest jeden entlassen. Das glaube ich nicht, weil du dir weder bewusst bist, wen du da entlassen würdest, noch wirklich die Verantwortung dafür übernehmen wollen würdest. Bevor du solche theoretischen Aussagen tätigst, solltest du dich wirklich mal mit der Praxis auseinandersetzen. Es ist immer schön einfach vom heimischen PC aus, etwas zu schreiben.

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?