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Rechtsruck in Japan - Kriegsverbrechen sollen aus Schulbüchern gestrichen werden

Der japanische Premierminister Shinzo Abe plant zum ersten Mal eine große Feier am 28. April. 1952 endete die US-amerikanische Besatzung und Japan erhielt seine Souveränität zurück. Bislang hatte dieses Datum keine große Bedeutung in dem ostasiatischen Land.

Abe, der aus einer alten Politikerfamilie stammt, kann momentan mit Erfolgen im Wirtschaftssektor punkten und möchte auch im Bildungsbereich einige Änderungen durchsetzen. Eine neue Erziehungspolitik soll es künftig den Kindern ermöglichen, wieder stolz auf Japan zu sein.

Da passen verschiedene japanische Kriegsverbrechen während des Zweiten Weltkrieges, wie die Zwangsprostitution oder das Massaker von Nanking in China, nicht in den Plan. Deshalb sollen diese Untaten aus den Schulbüchern verschwinden.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Zweiter Weltkrieg, Kriegsverbrechen, Rechtsruck
Quelle: www.tagesschau.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2013 14:57 Uhr von blonx
 
+4 | -1
 
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Der jetzige Bildungsminister ist eine enger Freund von Shinzo Abe und arbeitet schon länger daran, die Gräueltaten aus dem Schulunterricht zu streichen.

Abes Großvater selbst wurde als Kriegsverbrecher eingestuft.
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25.03.2013 15:28 Uhr von NoPq
 
+5 | -7
 
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Mimimimi, ich will wieder stolz auf die Nation sein, in der ich zufällig geboren wurde. Mimimimi, die anderen Länder müssen nichts über ihre früheren Kriegsverbrechen (lol, den Schwachsinn glaubste doch selber nicht^^) lernen und mimimimi, ich hab´ die Verbrechen ja nicht begangen, ich bin nicht schuld und mimimimi, ich möchte keine Schuldgefühle haben.

Immer selbe Schwachsinn. Hauptsache wieder schön in die Opferrolle gedrängt und sich selbst bemitleidet. Wie billig^^

[ nachträglich editiert von NoPq ]
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25.03.2013 15:45 Uhr von Perisecor
 
+2 | -15
 
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25.03.2013 16:26 Uhr von Rechthaberei
 
+6 | -0
 
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Die Japaner vernichteten bis August 1945 in Ost- und Südostasien an die 30 Millionen Menschen.
Darunter mindestens 23 Millionen ethnische Chinesen, sowie Filipinos, Malaien, Vietnamesen, Kambodschaner, Indonesier und Birmaner.

Sie verursachten Hungerkatastrophen, plünderten die besetzten Länder aus und hatten Millionen Menschen als Zwangsarbeiter versklavt und ausgebeutet -und auch als Prostituierte für die Fronttruppen gezwungen.

Allein als direkte Folge der japanischen Operationen wurden in China etwa 3,9 Millionen Chinesen getötet (überwiegend Zivilisten).

Der japanische Kaiser erteilte in seiner Direktive vom 5. August 1937 explizit den Befehl, sich bei der Behandlung chinesischer Kriegsgefangener nicht an das Haager Abkommen zu halten. Das Kaiserreich Japan, welches auch nie die Genfer Konvention unterzeichnet hatte, machte in China fast keine Gefangenen.

Chinesische Soldaten, die versuchten, sich zu ergeben, wurden in der Regel erschossen oder nach der Gefangennahme getötet. Am Ende des Krieges hatte die Kaiserlich Japanische Armee nur 56 chinesische Kriegsgefangene in ihrer Macht.

Die Sterbeziffer für Europäer und Amerikaner, die in japanische Kriegsgefangenschaft gerieten, lag bei fast 30 Prozent. Nach dem 20. März 1943 wurde auch der japanischen Marine befohlen, alle Kriegsgefangenen, die auf See festgesetzt wurden, hinzurichten.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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25.03.2013 17:28 Uhr von Kanga
 
+2 | -1
 
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der sollte die reformen oder was er da machen will ..durchziehen..
und die verbrechen als mahnendes Mal aufrecht erhalten........aber nicht wie hier in DE gleich bei jedem zucken..die Nazimaske aufziehen lassen...
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25.03.2013 17:37 Uhr von Perisecor
 
+1 | -7
 
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@ trara123456789

Ich zitiere von oben aus der News:

"Da passen verschiedene japanische Kriegsverbrechen während des Zweiten Weltkrieges,..."

Es geht hier also um den Zweiten Weltkrieg.


Dazu braucht man übrigens auch keine Brille, sondern lediglich etwas Textverständnis.
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26.03.2013 11:46 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
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Müsste ein wirklicher Patriot nicht alle Kapitel der Geschichte seines Landes kennen, auch die schelchten? Wie soll man denn sein Land verbessern, wenn man nur die positiven Seiten sieht.

Selbst eine rechte Regierung müsste doch diese Zeit studieren und sei es nur, um aus den Fehlern zu lernen.

Dumm sowetwas. Geschichte sollte nicht so selektiert unterrichtet werden.

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